Starke Judo-Leistungen der Aiblinger Kämpfer in Heilbronn

Noch rechtzeitig vor der Coronakrise ging es für die U15-Kämpfer des TuS Bad Aibling zur Süddeutschen Meisterschaft, der höchsten Turnierebene in dieser Altersklasse, nach Heilbronn.

Carina Koßmann kämpfte am Sonntag in der Gewichtsklasse -63 kg, konnte sich aber trotz guter Leistungen nicht platzieren. Besser erging es ihren männlichen Vereinskameraden Maxim Weisser und den Olenberg-Zwillingen Ronald und Daniel am Tag davor.

Das Trio zeigte tolles Judo und eine sehr gute Kampfmoral. Am Ende reichte es für den Drittplatzierten der Bayerischen Meisterschaft Maxim Weisser für einen guten fünften Platz in der Gewichtsklasse bis 34 kg. „Im Kampf um Platz drei war mehr drin, aber es ging eng zu und der fünfte Rang ist ein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann“, so Betreuer und Vater Denis Weisser.

Noch besser machten es Ronald (-46 kg) und sein Bruder Daniel Olenberg (-60 kg). Als Bayerische Meister angetreten, kämpften sie ein starkes Turnier und konnten sich, nach je einer Niederlage, im kleinen Finale, dem Kampf um Platz 3, durchsetzen. „Ich freue mich riesig über die Bronzemedaillen der Jungs. Auch das Miteinander im Team war klasse“, so Vater und Coach Alexander Olenberg.

„Es ist ein weiter und langer Weg von der Oberbayerischen, zur Südbayerischen, über die Bayerische Meisterschaft bis zur Süddeutschen. Dass wir da mit vier Judoka so gut durch die Quali gekommen und mit dreien vorne gelandet sind, freut mich sehr und unser Trainerteam kann stolz darauf sein. Das ist die beste U15-Saisonleistung aller Zeiten“, sagt Abteilungsleiter Denis Weisser „und jetzt geht’s direkt von der Halle in Heilbronn zur Deutschen Meisterschaft der U21 nach Frankfurt/Oder, wo morgen unser Aushängeschild Patrick Weisser kämpft.“  Text: Denis Weisser

 

Fotos: Judo Team Bad Aibling




Hohe Auszeichnung für Judoka Helmut Loidl

Die SG Moosburg richtete die diesjährige Meisterschaft der U12 aus, ein hervorragendes Turnier, bei dem es tolles Judo des oberbayerischen Nachwuchses zu sehen gab. Am Rande der Veranstaltung fand die Ehrung für ein verdientes Mitglied der SG Moosburg statt.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Ludwig Tradler, rechts im Bild, überreichte die Ehrenurkunde und Ehrennadel in Bronze an Helmut Loidl für seine Verdienste um die Judoabteilung. Loidl führte die Kasse von 1979 bis 2019. „Respekt, das sind stolze 40 Jahre“, so Tradler, der auch Kampfrichterreferent im Bezirk Oberbayerns ist. Abteilungsleiter Christian Huber (links) gratulierte, ebenso die Bezirkstrainerin und Breitensportbeauftragte OBB, Anamaria Budiu vom TuS Bad Aibling. Der 61jährige Träger des schwarzen Gürtels Loidl (1. Dan) ist nach wie vor eine große Stütze in der Abteilung.

„Ich danke Helmut für seinen tollen Einsatz für seinen Verein und den Judosport in Moosburg“ grüßte der beruflich verhinderte Bezirksvorsitzende Denis Weisser aus der Ferne. Text: Denis Weisser

 

Foto:  Ludwig Tradler




Rosenheim: Sport verbindet

Wenn sich zwei Menschen verschiedener Kulturen irgendwo auf dem Globus treffen, dann können sie sich immer über ein Thema austauschen. Der Fußball sorgt immer für Gesprächsstoff. Sport verbindet über Grenzen, Kontinente und Rassen hinweg. Der Förderverein TSV 1860 Rosenheim unter Sabine Maier unterstützt seit Jahren die örtliche Jugendarbeit. Inzwischen sehen sie sich auch für ihre Fußballkameraden in Afrika in der Verantwortung.

Foto: Entwicklungshelfer Peter Kiefer in Aktion in der Schule von Bomongo

Im Rahmen des Projekts „1000 Schulen für Afrika” baut eine Kolpingsfamilie eine Schule in Bomongo in der Demokratischen Republik Kongo. Dieses Dorf liegt im ärmsten Teil des ärmsten Landes der Welt. Beim Regionalliga-Spiel des TSV 1860 Rosenheim gegen die zweite Mannschaft des 1.FC Nürnberg wurde deshalb für diese Schule gesammelt. Sie wird etwa 40 000 Euro kosten. Die meiste Arbeit wir dabei ehrenamtlich von den Dorfbewohnern geleistet.
Foto: Peter Kiefer, Kolpingfamilie Olching mit Sabine Maier, Präsidentin
Jugendförderverein TSV 1860 Rosenheim und Nico Foltin, Abteilungsleiter Fußball

Aber es gab nicht nur Geld. Insgesamt 10 Sätze Trikots gehen an die freiwilligen Arbeiter. Damit soll ihr Einsatz belohnt werden. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen im Fußballsport Leistung zeigen dürfen. Für eine neue Schule in Togo gab es gab es eine ähnliche Aktion. Von den Trikots der dortigen Mannschaft waren die Gegner so beeindruckt, dass sie ein Jahr lang jedes Spiel gewannen. Dies wünschen die Spieler des TSV 1860 Rosenheim auch ihrer Fußballmannschaft in Bomongo. Das Spiel der 60er endete mit einer 2:4 Niederlage. Und das obwohl die Kinder im Kongo für die Rosenheimer fest die Daumen drückten.




Auszeit wird Schlusspfiff

Hieß es am Mittwoch auf Anfrage der TuS Bad Aibling Fireballs bei der Regionalliga Südost (RLSO) noch, dass das Derby gegen SB DJK Rosenheim an diesem Wochenende wie geplant gespielt werden sollte, kam am Donnerstag dann die Aussetzung der am Wochenende anstehenden Spiele in den Regionalligen.

Am Freitag wurde dann bei einer Mega-Telefonkonferenz, zu der über 50 an den Regionalligen teilnehmende Vereine eingeladen waren, die aktuelle Situation erörtert und Informationen über die Lage an den verschiedenen Standorten ausgetauscht. Man kam schnell überein, dass ein Abschluss der Saison, die regulär am 5. April geendet hätte, nicht mehr möglich sei. Am Abend tagte dann der Sportausschuss und der Vorstand der RLSO mit dem Ergebnis, dass die Saison nun vorzeitig beendet wird.

Wie es mit Auf- und Abstieg bzw. Zusammensetzung der Ligen in der neuen Saison aussieht, ist derzeit noch nicht ganz klar. Hier hängt vieles auch von den Entscheidungen in den Bundesligen direkt darüber ab. Die in der Telefonkonferenz der Vereinsvertreter favorisierte Option wäre, die Ligen in der kommenden Saison ohne Auf- und Absteiger wieder mit den selben Teams zu spielen. Eine endgültige Entscheidung darüber wird aber erst in den kommenden Wochen in den diversen Verbands- und Ligagremien fallen.

Die TuS Bad Aibling Fireballs danken den Fans, Helfern und Sponsoren für die großartige Unterstützung in dieser Saison, und natürlich den Spielerinnen, Spielern und Trainern für ihren tollen Einsatz und die vielen spannenden Spiele.

Foto: Eckhard Heynen

 

 




Eisstadion: Nun wird eher saniert

Die Stadt Rosenheim stellt den Betrieb des ROFA-Eisstadions ab dem heutigen Freitag – 13 Uhr – für diese Saison bereits komplett ein! Nachdem der Deutsche Eishockeybund die Playoff-Spiele der Eishockey-Oberliga abgesagt und der Bayerische Eissportverband den Eishockey-Jugendspielbetrieb eingestellt haben (wir berichteten), habe sich die Stadt für die vorzeitige Schließung entschieden.

Die frühzeitige Schließung kommt den anstehenden Sanierungsarbeiten im Eisstadion zugute.

Voraussichtlich können die Arbeiten im Umkleiden- und Funktionsbereich dadurch schneller und effizienter durchgeführt werden.




Satz mit X – Fireballs spielen nicht

Es wäre so schön gewesen: Gestern noch haben wir gedacht, dass die Fireballs der Fels in der Corona-Brandung sind – jetzt kam die schon fast erwartete Absage des morgigen Basketballspiels. Dazu der folgende Wortlaut der Basketballabteilung des TuS Bad Aibling:

Auf Anraten des Bayerischen Basketballverbandes und nach Beratung innerhalb der Leitung stellen die TuS Bad Aibling Fireballs ab sofort den Spiel- und Trainingsbetrieb ein. Auch das für den Samstag geplante Derby in der Herren-Regionalliga gegen SB DJK Rosenheim ist abgesagt.




Aibdogs müssen Spielbetrieb einstellen

Durch die Entscheidung des BEV (Bayerischer Eissport Verband e. V.) den Spielbetrieb aufgrund der Corona Problematik komplett einzustellen, müssen nun auch alle geplanten Turniere und Spiele der Aibdogs-Nachwuchsteams abgesagt werden. Der Trainingsbetrieb wird noch soweit es die Entwicklung zulässt, bis kommenden Sonntag den 15. März aufrechterhalten.

Sollten Kinder oder Jugendliche zwecks Verdachtsfällen in der Schule von Schulschließungen betroffen sein, so bitte auch hier auf das Training verzichten. Die Verwantwortlichen im Verein bitten hierbei zum Wohle aller um Verständnis und werden über weitere Entscheidungen für die Zukunft von Seiten des Verbandes unterrichten.

 




Derby um den Klassenerhalt

Am Samstag ist es wieder so weit – das Mangfallderby steht an! Wenn um 19.00 Uhr im Aiblinger Sportpark das Duell Bad Aibling gegen Rosenheim in der 1. Regionalliga steigt, geht es um weit mehr als nur Prestige. Beide Team befinden sich vier Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf wieder. Der Sieger des Duells setzt sich in der Tabelle vor den Konkurrenten; bei einem Aiblinger Sieg mit mehr als vier Punkten Unterschied würde Rosenheim bei schwerem Restprogramm sogar zwei Erfolge benötigen, um die Kurstädter noch einzuholen.

Auf Aiblinger Seite ist man aus dem Hinspiel gewarnt, welches unglücklich in der Verlängerung verloren wurde. Kapitän Hogges (22,7 Punkte), die März-Brüder sowie Neuzugang Nikolas Susa gilt es in Schach zu halten. Den spielfreien Samstag nutzte man, um die Rosenheimer bei der 53:68-Niederlage gegen den Tabellenletzten Hellenen München zu scouten.

„Natürlich darf man das Ergebnis nicht überbewerten, Rosenheim wird nicht immer 24 Prozent aus dem Feld werfen. Andererseits befinden wir uns in einer guten Verfassung, sowohl gegen die Hellenen als auch in Vilsbiburg haben wir guten Basketball gespielt. Mit einem Sieg können wir uns vom Tabellenkeller absetzen, das wollen wir auch. Ob es am Ende reicht, wird man sehen, aber die Ausgangslage ist dann sicher eine bessere. Die Jungs sind heiß, die Niederlage aus dem Hinspiel pusht uns zusätzlich“, zeigt sich Marco Hack Vázquez zuversichtlich.




Aus und vorbei: Kein Eishockey mehr!

Nach mehrstündigen Beratungen hat sich der Deutsche Eishockey-Bund gestern dazu entschlossen, auch die Eishockey-Oberliga Playoffs auf Grund von Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus mit sofortiger Wirkung abzusagen. Damit verbunden ist auch das vorzeitige Ende der laufenden Saison. „Es ist ein großer Schock mit enormen finanziellen Ausfällen“, so ein sichtlich getroffener Marcus Thaller, erster Vorstand der Starbulls …

Der Verband hat sich nach Gesprächen mit den zuständigen Behörden, den betroffenen Vereinen der Oberliga Nord und Süd sowie Vertretern weiterer Sportligen zu diesem bitteren, aber unter diesen Voraussetzungen alternativlosen Schritt entschlossen.

Grund dafür sind die kurzfristig erlassenen Verbote mehrerer Bundesländer (unter anderem auch der bayerischen Staatsregierung), Großveranstaltungen wie Spiele der Eishockey-Oberliga mit mehr als 1.000 Zuschauern stattfinden zu lassen.

Mit der Absage der Playoffs ist die laufende Spielzeit 2019/2020 ab sofort vorzeitig beendet.

Marcus Thaller, erster Vorstand der Starbulls Rosenheim:
„Die Absage der Playoffs und das damit einhergehende, sofortige Saisonende ist für die gesamte Liga und auch für unseren Verein ein großer Schock.

Aus gesundheitlichen Gründen verstehen wir die Beweggründe natürlich voll und ganz und können auch die von der bayerischen Staatsregierung beschlossenen Maßnahmen nachvollziehen.

Hier steht die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und ganz besonders gegenüber den Vorerkrankten und älteren Personen klar über dem sportlichen Wettkampfgedanken.

Geisterspiele waren von Anfang an für keinen Klub eine Alternative, aber auch Spiele vor weniger als 1.000 Zuschauern wären eine extrem schmerzhafte Situation für Verein, Fans und Sponsoren gewesen.

Eines vorweg: Das Eishockey in Rosenheim wird weitergehen, aber auch wir als Starbulls Rosenheim werden durch die ausgefallenen Einnahmen bei den Heimspielen der Playoffs sowie den ebenfalls abgesagten Nachwuchs-Turnieren massive finanzielle Verluste erleiden.

Hierzu werden wir in den kommenden Tagen die aktuelle Lage sondieren und uns intern besprechen, wie wir dieses enorme Loch in der Kasse ausgleichen können.

Wir möchten schon heute um Verständnis bei unseren treuen Fans und Sponsoren bitten und hoffen, dass ihr uns gerade jetzt in dieser schwierigen Lage weiterhin alle treu zur Seite steht.

Weitere Informationen, auch zu den bereits gezahlten Eintrittsgeldern für das erste Playoff-Heimspiel gegen die Hannover Indians, werden wir in den kommenden Tagen bekanntgeben.“

rd

Foto: Starbulls




Starbulls stoppen Vorverkauf

Corona und der Sport: Aufgrund der Situation rund um die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung – alle Veranstaltungen mit über 1000 Personen per Kabinettsbeschluss bis zum Karfreitag, 10. April, zu verbieten – haben die Starbulls Rosenheim den Vorverkauf für das Playoff-Achtelfinale Spiel 2 in Rosenheim am kommenden Sonntag gestoppt.

„Wir sind im ständigen Austausch mit den örtlichen Behörden und dem Deutschen Eishockeybund”, sagt Marcus Thaller, erster Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V.

Foto: Starbulls