Ein Licht am Sport-Horizont

A bissal sind diese Nachrichten wie aus einer anderen Welt – und ein sportlicher Lichtstreif am Horizont: Die Wasserburger Basketball-Damen sind im Spiel-Stress. Nun empfangen sie am Sonntag um 16 Uhr die Eisvögel des USC Freiburg zum Bundesliga-Match in der BADRIA-Halle. Die Innstädterinnen wollen so kurz vor der Nationalmannschafts-Pause (wir berichteten) noch einmal kampfstark an den Auswärtserfolg gegen Nördlingen anknüpfen und Platz zwei in der Liga verteidigen …

Im Hinspiel Ende Oktober konnten die Damen vom Inn mit 84:57 in Freiburg gewinnen. Nicht mehr dabei bei Freiburg ist die Spanierin Paloma Gonzalez Vazquez. Neu dabei dafür im Vergleich zum Hinspiel ist Dominique Toussaint. Ansonsten sind es die gleichen Spielerinnen wie im Hinspiel.

Gleich vier Spielerinnen punkten bei den Eisvögeln im Schnitt zweistellig. Allen voran Danesha Provo mit 25,1 Punkten pro Partie, gefolgt von Cassidy Boensch mit 13,1 Punkten, Pauline Mayer mit 12,9 Zählern und Dominique Toussaint. Boensch sichert sich zudem noch durchschnittlich 9,0 Rebounds, unterstützt wird sie hier noch von Emily Kapitza mit 5,6 und Provo mit 5,4 Rebounds.

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons vor dem Sonntag-Match:

Im Hinspiel haben wir sehr deutlich gewonnen, was aber nicht heißt, dass es am Sonntag auch so leicht wird. Freiburg ist mittlerweile gut eingespielt und jeder im Team kennt seine Rolle. Vor allem Provo, die mit Abstand am häufigsten auf den Korb wirft, gilt es unter Kontrolle zu bekommen und ihr erst gar nicht so viele Wurfchancen zu geben.

Uns bleiben/blieben drei Tage zwischen Nördlingen und Freiburg, um uns einerseits zu regenerieren, denn uns stecken die letzten Spiele immer noch in den Knochen – aber andererseits uns auch auf Freiburg vorzubereiten. Keine leichte Aufgabe, aber wir wollen dieses mal 40 Minuten konzentriert und fokussiert spielen!

Am Wochenende darauf steht noch das Bundesliga-Spiel auswärts in Herne an. Mit zwei Siegen kann Wasserburg weiterhin Kelterns Verfolger Nummer eins bleiben in Deutschlands höchster Liga …

Wie immer gibt es zum Spiel einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden




Wann nur rollt der Ball wieder?

Wie nur geht es mit dem geliebten Fußball in der Heimat weiter? Wie sind die Planungen zum Re-Start in den Meisterschaftsrunden und wie die Zukunft des Liga-Pokal-Wettbewerbs? Das öffentliche und gesellschaftliche Leben bleibt  nun pandemiebedingt bis mindestens 14. Februar 2021 stark eingeschränkt (wir berichteten). Wird dann wieder trainiert? Niemand kann das heute versprechen. Corona setzt dem Hobby Sport unglaublich zu. Hier ein Interview mit dem BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker über das Selbstverständnis des Amateurfußballs in Corona-Zeiten …

Bis mindestens Mitte Februar kann der Ball auf keinen Fall rollen. Was bedeutet das für den Amateurfußball?

Josef Janker: Darauf hatten wir uns eingestellt, denn wir erleben alle ja aktuell, wie sehr uns die Pandemielage in die Knie zwingt. Unser gesellschaftliches Leben steht quasi still und der Fußball sollte in dieser schwierigen Situation auch hintenanstehen – das gehört zum Selbstverständnis.

Aber natürlich machen wir uns im Verbands-Spielausschuss Gedanken, wie wir die weiterhin unterbrochene Saison zu Ende bringen können. Es bleibt dabei: Wir haben mit der Fortsetzungs-Entscheidung Zeit gewonnen, stehen noch nicht unter Druck. Aber natürlich wächst mit jedem Tag, den wir später loslegen können, auch die Herausforderung – für die Vereine und für unsere Spielleiter.

Wir sind jedoch vorbereitet und profitieren jetzt davon, die Saison nicht abgebrochen zu haben. Stand heute bin ich optimistisch, dass wir selbst dann zu einem ordentlichen Ende kommen, wenn wir erst Ende März wieder loslegen können. Aktuell über einen Re-Start zu sprechen, ist der berühmte Blick in die Glaskugel.

Die für die Vereine noch ausstehenden Meisterschaftsspiele sind an zwei Händen abzuzählen. Aber es gibt ja noch den Liga-Pokal. Gibt es hier Überlegungen, ab wann klar ist, ob der überhaupt zeitlich noch gespielt werden kann?

Janker: Wie gesagt, auch wenn es Kraftanstrengungen aller Beteiligten bedarf, so bin ich guter Dinge, dass wir auch das hinbekommen, sollten wir Ende März/Anfang April wieder spielen dürfen.

Wir hatten ja immer klar kommuniziert, dass der Modus des Liga-Pokal angepasst werden kann, sollte es die Pandemielage erfordern. Sollte aufgrund von unüberwindbaren Terminnöten in einzelnen Ligen die Durchführung des Liga-Pokals nicht mehr möglich sein, wird er abgebrochen. Denn es gilt weiterhin: Die Meisterschaft genießt oberste Priorität.

Mit den Bezirks-Spielleitern ist abgesprochen, dass wir jetzt, wo wir wissen, dass vor dem 15. Februar – und wohl auch nicht gleich in den Wochen danach – gespielt werden kann, alle am Liga-Pokal teilnehmenden Klubs befragen.

Jeder muss und kann für sich selbst entscheiden, ob er weiterhin mitspielen möchte. Jeder Verein muss seine eigene Situation im Auge haben und sollte sich auch mit den Spielern und Trainern dazu austauschen. Es wird ja zwangsläufig so sein, dass viele Spiele dann auch unter der Woche ausgetragen werden müssen.

Es gibt Vereine, für die nach der Lockdown-Verlängerung bereits feststeht, dass sie sich diese Strapazen nicht antun wollen und deshalb aus dem Wettbewerb aussteigen werden. Die Vereine hatten übrigens seit dem Beginn des Ligapokals die Möglichkeit des freiwilligen Rückzugs.

Das würde aber auch bedeuten, dass die Modi geändert werden müssten, oder?

Janker: Ja, aber unsere Durchführungsbestimmungen sind hier ohnehin sehr detailliert und wir könnten rasch reagieren. Die nötigen Vorarbeiten hatten wir bereits im August vergangenen Jahres gemacht. Fest steht, dass wir bei einer Reduzierung der Mannschaften durch freiwillige Rückzüge eben Zeit gewinnen würden. Aber auch das ist ein Stochern im Nebel, deswegen wollen wir die Klubs ja auch aktiv angehen und offen fragen, wie sie sich den eigenen Fortgang vorstellen.

Eine Deadline gibt es also nicht?

Janker: Die Deadline setzt die Pandemie, so schwer uns das allen fällt, aber das ist Fakt. Ich kann Vereine verstehen, die das nicht wirklich toll finden, aber Corona legt uns allen Fesseln an.

Wir hatten solch eine Situation noch nie – und gerade deshalb braucht es jetzt ein Zusammenrücken und gegenseitiges Verständnis. Corona hat sich niemand ausgesucht. Das muss jeder anerkennen. Unser Land hat genügend Probleme, wenn ich beispielsweise an Schulen, Kitas oder die gesamte Wirtschaft denke. Der Amateurfußball sollte sich nicht auch selbst noch weitere Probleme machen. Beim Fußball reden wir nach wie vor im ganz überwiegenden Teil von einer Freizeitbeschäftigung.

Sollten die staatlichen Verbote länger andauern, was keiner hofft, gibt es dann auch Überlegungen, länger als geplant in den Frühsommer hinein zu spielen?

Janker: Ja, grundsätzlich schon. In manchen Bezirken wird das ohnehin schon seit vielen Jahren praktiziert, da lassen wir ganz bewusst viel Raum bei der Spielplangestaltung. Einigen müssen wir uns bei den Schnittstellen zur und auf Verbandsebene sowie zur 3. Liga.

Im Übergang von den Kreisen zum Bezirk sind die Saisonenden auch vor der Corona-Zeit schon unterschiedlich gewesen – das funktioniert auch jetzt. Und sollte die Pandemie tatsächlich noch viel, viel länger andauern als erhofft, so ergibt sich das Problem ja nicht nur in Bayern, sondern im ganzen Land.

Stichpunkt Regionalliga: Hier stehen die Termine für die Aufstiegsspiele der bayerischen Regionalligisten gegen den Nord-Vertreter bereits fest, die Saison muss hier am 8. Mai beendet sein.

Janker: Ja, das ist der Stand von heute. Natürlich wissen wir um das Datum und natürlich stehen wir in Kontakt mit dem Norden. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als die Pandemielage im Blick zu behalten und uns dann über die Ländergrenzen hinweg abzustimmen.




Heid amoi zum Abhaken …

Die Franzi stand an der Strecke und feuerte ihre Team-Kollegin an: War es doch für diese eine Premiere heuer – Marion Deigentesch aus dem Nachbar-Landkreis Traunstein zeigte sich bei ihrem ersten Weltcup in dieser Saison richtig gut! Mit Platz elf beim Einzel-Rennen in Antholz gelang ihr am heutigen Nachmittag auf Anhieb die halbe WM-Quali. Franzi Preuß dagegen fand ihr eigenes Rennen heute eher mal zum Abhaken. Ausgerechnet im Einzel, in dem man pro Fehler eine ganze Strafminute aufgebrummt bekommt, blieben die Scheiben gleich vier Mal stehen bei 20 Schüssen. Schod, meinte die 26-Jährige vom SC Haag …

Der weitere Zeitplan an diesem Wochenende in Antholz:

22.01.2021 (Fr)

13.15 Uhr Herren Einzel 20 km

23.01.2021 (Sa)

13.10 Uhr Frauen Massenstart 12,5 km

15.05 Uhr Männer Staffel 4 x 7,5 km

24.01.2021 (So)

12.45 Uhr Frauen Staffel 4 x 6 km

15.05 Uhr Männer Massenstart 15 km

 

Foto: NordicFocus




Wasserburg weiter auf Platz zwei

Die Wasserburger Basketball-Damen konnten gestern Abend im Bundesliga-Bayernderby als Sieger vom Parkett gehen. Am Ende gewannen sie gegen die XCYDE Angels aus Nördlingen deutlich mit 80:56 und stehen damit weiterhin auf Platz zwei der Tabelle. Vor dem Spiel jedoch gab es allerdings ein kurzes Hin und Her und einen Moment der Ungewissheit, denn es wurde über eine Corona-Kontaktperson 1 oder Kontaktperson 2 diskutiert und letztendlich konnte Anne Zipser leider nicht an der Partie teilnehmen.

Doch dies motivierte die Damen vom Inn noch mehr. Sie überzeugten im ersten Viertel sowohl defensiv, als auch offensiv. Lediglich 13 Punkte erlaubten sie den Nördlingerinnen und fanden selbst immer wieder die offenen Würfe. Zum Ende des Viertels stand es 25:13.

Und auch im zweiten Viertel machten die Innstädterinnen da weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie standen weiterhin gut in der Defense und hielten die Gastgeberinnen sogar bei lediglich 11 Punkten in diesem Viertel. So stand es zur Halbzeit bereits schließlich 42:24 aus Wasserburger Sicht.

Doch wer jetzt denkt das Spiel wäre schon so gut wie entschieden und Wasserburg hätte schon gewonnen – der hatte falsch gedacht. Bei den Damen vom Inn funktionierte in der Offense nun gar nichts mehr und auch in der Defense fehlte die Kommunikation. Angeführt von Anneke Schlüter kämpfte sich Nördlingen Punkt für Punkt zurück und kam sogar bis auf vier Punkte wieder ran. Dann erst schien Wasserburg wieder wachgerüttelt und konnte zum Ende des dritten Viertels – per Buzzerbeater Dreier von Laura Hebecker mit Assist von Leonie Fiebich – wieder etwas Abstand schaffen zum 59:47 für Wasserburg.

Im letzten Viertel überzeugten die Innstädterinnen wieder und standen nun wieder so solide in der Defense wie in der ersten Halbzeit. Nördlingen konnte nur 9 Punkte in letzten Viertel erzählen. Letztendlich gewannen sie mit 80:56 deutlich.

Ein starkes Spiel machten vor allem Leonie Fiebich, die mit einem Double-Double von 19 Punkten und 12 Rebounds auffälligste Spielerin der Innstädterinnen war und Laura Hebecker, die am Ende auf 16 Punkte und 4 Rebounds kam. Auffällig war auch die Rebound Statistik des gesamten Teams – insgesamt 52 Rebounds, davon 16 Offensivrebounds, griffen sich die Wasserburgerinnen. Nördlingen hatte nur 32 insgesamt, also 20(!) Rebounds weniger.

Wir haben es diesmal geschafft, gut ins Spiel zu starten – das, was uns die letzten Male nicht gelungen ist.

Dafür hatten wir einen schwachen Start nach der Halbzeit. Es hat die Kommunikation gefehlt und man hat gemerkt, wie anstrengend die letzten Wochen für uns waren. Doch wir haben es geschafft, uns rechtzeitig wieder zu fangen und dennoch deutlich zu gewinnen,

 freute sich Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Den Wasserburger Basketball-Damen bleiben nun drei Tage bis zum nächsten Spiel.

Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr geht es zuhause weiter gegen Freiburg, derzeit Tabellenfünfter. Das Hinspiel in Freiburg konnte deutlich gewonnen werden.

Es spielten: Helena Eckerle (6 Punkte, 4 Rebounds), Leonie Fiebich (19 Punkte, 12 Rebounds, 3 Assists), Elisa Hebecker (8 Punkte), Laura Hebecker (16 Punkte, 4 Rebounds), Kelly Moten (7 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (11 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (8 Punkte), Morgan Pullins (5 Punkte, 9 Rebounds).

msch

Foto: Gabi Hörndl




Letzte Station vor der WM

Die letzte Weltcup-Station vor der WM: Der Biathleten sind ab morgen bis zum kommenden Sonntag im schönen, südtirolerischen Antholz zu Gast. Einzel, Massenstart und Staffel stehen auf dem Programm. Es wird ein weiterer Weltcup vor Geisterkulisse, denn Zuschauer sind im Stadion coronabedingt auch hier nicht erlaubt. Längst für die WM qualifiziert kann Franzi Preuß aus Albaching die Rennen vermeintlich gelassen angehen – nach einer Top-Bilanz bislang. Bei den Frauen rutscht morgen übrigens die 26-jährige Marion Deigentesch aus der Gemeinde Surberg im Nachbar-Landkreis Traunstein für Anna Weidel aus Kiefersfelden ins Team. Während Deigentesch zuletzt im zweitklassigen IBU-Cup überzeugte, konnte Anna Weidel bei ihren Weltcup-Einsätzen die Erwartungen leider nicht erfüllen, heißt es beim DSV.

Unser Foto: Einen herausragenden zweiten Platz gab’s zuletzt für die Franzi im Weltcup-Massenstart von Oberhof – wie berichtet…

Die WM ist ab dem 10. Februar in Slowenien.

Der Zeitplan an diesem Wochenende in Antholz:

21.01.2021 (Do)

14.15 Uhr Frauen Einzel 15 km

22.01.2021 (Fr)

13.15 Uhr Herren Einzel 20 km

23.01.2021 (Sa)

13.10 Uhr Frauen Massenstart 12,5 km

15.05 Uhr Männer Staffel 4 x 7,5 km

24.01.2021 (So)

12.45 Uhr Frauen Staffel 4 x 6 km

15.05 Uhr Männer Massenstart 15 km

 

Foto: NordicFocus




Morgen ist das Bayern-Derby

Weiter, immer weiter: Nach dem 70:56-Erfolg gegen Marburg am Sonntag (wir berichteten) geht es am morgigen Mittwoch nun für die Basket-Damen des TSV Wasserburg nach Nördlingen zum Bayern-Derby. Sprungball ist um 19 Uhr. Nördlingen musste um Weihnachten rum in Quarantäne, da es innerhalb des Teams einen Corona-Fall gab. Mittlerweile sei dies allerdings überstanden und der morgigen Partie stehe nichts im Wege …

Für die Hausherrinnen gab’s zuletzt eine knappe und ärgerliche Niederlage hinnehmen. In letzter Sekunde verloren sie per Buzzerbeater mit 57:58 denkbar knapp gegen Osnabrück und stehen damit nun auf Platz sieben der Tabelle mit vier Siegen aus neun Begegnungen.

Mit im Schnitt 12,4 Punkten ist Anneke Schlüter erfolgreichste Scorerin der XCYDE Angels, ihr folgt mit durchschnittlich 9,3 Punkten Magaly Meynadier. Tori Waldner kann mit 7,8 Rebounds im Schnitt vor allem unter den Körben überzeugen. Ihr schließt sich mit etwas Abstand Respect Leaphart mit 4,4 Rebounds pro Partie an.

Es ist das einzig verbleibende Bayern-Derby, nachdem Bad Aibling seit etwa zwei Jahren nicht mehr in der Liga ist.

Dementsprechend motiviert werden beide Teams in das Spiel gehen. Zudem hat Nördlingen am Wochenende knapp in letzter Sekunde verloren, das macht die Sache für uns nicht leichter, da sie nun gegen uns erst recht alles geben wollen.

Aber auch wir wollen unsere Siegesserie weiter ausbauen und da gibt es fast keine bessere Möglichkeit als mit einem Derby.

Es ist allerdings bereits das dritte Spiel in sechs Tagen und die Spielerinnen merken dies – sowohl physisch als auch mental.

Bald steht für ein paar auch noch die Qualifikation für die EM mit der Nationalmannschaft an, wofür sie fit sein müssen.

Dennoch darf uns nicht noch mal so ein erstes Viertel wie gegen Marburg passieren und wir müssen trotz der anstrengenden Wochen besser auf den Ball aufpassen,

sagt Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Danach geht es am kommenden Sonntagnachmittag zu Hause weiter gegen Freiburg und am 30. Januar steht in Herne schließlich das letzte Spiel vor der Nationalmannschafts-Pause an.

msch

Wie immer gibt es vom Spiel in Nördlingen einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de

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Obacht, Tourengeher!

Obacht, Tourengeher: Mehrere Lawinenabgänge beschäftigten in den vergangenen Tagen die Bergwacht und die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Rosenheim. Zum Glück kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Die Polizei warnt am heutigen Dienstagmittag eindringlich vor den derzeit in den Bergen herrschenden Gefahren.  

Große Mengen an Neuschnee haben im Alpenraum zu Lawinenabgängen und darauf folgende Suchmaßnahmen geführt.

Am vergangenen Samstag mussten sich die Suchmannschaften im Zugspitzgebiet auf den Weg machen, nachdem nach einem Lawinenabgang unterhalb der Riffelspitzen befürchtet werden musste, mehrere Menschen seien verschüttet worden.

Helfer der Bergwacht, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und mehrere Hubschrauberbesatzungen waren im Einsatz. Glücklicherweise konnten die Suchmaßnahmen im Laufe des Nachmittags abgebrochen werden, weil sich die Befürchtungen nicht bewahrheitet hatten.

Auch an der Mühlhornwand im Geigelsteingebiet wurden tags zuvor nach einem Lawinenabgang die Bergwacht und die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums alarmiert. Weil die Spur eines Bergwanderers den Lawinenkegel querte, mussten auch hier aufwändige Suchmaßnahmen stattfinden, wieder mit Unterstützung einer Hubschrauberbesatzung. Erneut konnten die Helfer Stunden später Entwarnung geben. Die Suche hatte keine Anhaltspunkte ergeben, dass jemand verschüttet worden war.

Am vergangenen Wochenende herrschte in den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen in höheren Lagen die Meldestufe 4 (groß),

überall sonst im oberbayerischen Alpenraum die Warnstufe 3 (erheblich).

Trotz dieser Gefahren wurden in den Bergen viele Wanderer und Skitourengeher festgestellt, am Damkar bei Mittenwald beispielsweise.

Weil aufgrund der aktuellen Corona-Lage die Karwendelbahn bis auf weiteres ihren Fahrbetrieb eingestellt hat, finden im oberen Bereich momentan keine künstlichen Sprengungen zur Minderung der Lawinengefahr statt. Dennoch ignorierten Tourengeher die Warnhinweise und begaben sich in Lebensgefahr.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim warnt heute dringend vor der derzeit immer noch herrschenden Lawinengefahr!

Von den Berchtesgadener Alpen bis zu den Allgäuer Alpen stellt der Lawinenwarndienst Bayern am heutigen Dienstag in allen Gebieten in höheren Lagen immer noch die Warnstufe 3 (erheblich) fest und weist darauf hin, dass

„Unternehmungen im Gebirge zur Zeit Vorsicht und eine überlegte Routenwahl erfordern. Zu beachten ist, dass Skipisten momentan nicht überwacht und vor Lawinengefahren gesichert werden. Mit der markanten Erwärmung zur Wochenmitte hin bleibt die Lawinen-Situation angespannt.“

Informationen zur Lawinengefahr und zum richtigen Verhalten bekommen Interessierte auf den Internetseiten des Lawinenwarndienstes Bayern und des Deutschen Alpenvereins:

Lawinenwarndienst Bayern

DAV – Lawinenarten und Lawinengefahren

Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd




Zuschüsse für die Sportvereine

Für das Jahr 2021 können die Sportvereine im Landkreis Rosenheim ab sofort wieder die so genannte Vereinspauschale beantragen. Darauf hat jetzt das Sachgebiet Kommunale Angelegenheiten im Landratsamt aufmerksam gemacht, heißt es am heutigen Montagmittag. Die Höhe der Pauschale ist von der Mitgliederzahl zum 1. Januar 2021 sowie der bis zum Stichtag 1. März 2021 eingereichten Lizenzen abhängig …

Nähere Informationen sowie das entsprechende Antragsformular sind auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de zu finden.

Der Antrag kann aber auch schriftlich beim Landratsamt Rosenheim, Sachgebiet 21, Wittelsbacherstraße 53, 83022 Rosenheim oder telefonisch unter 08031 392 2112 angefordert werden.

Der ausgefüllte Antrag ist zusammen mit den Übungsleiterlizenzen bis spätestens 1. März 2021 beim Landratsamt einzureichen. Nach diesem Termin eingehende Anträge  und Übungsleiterlizenzen können nicht mehr berücksichtigt werden.

 




FFP2 in fesch …

Eine gemeinsame Aktion mit den Sponsoren Corox by Hans Friedl aus Edling und der rübwerbung GmbH aus Schechen: Kein Training, kein Spielbetrieb und verschärfte Hygieneregeln – was bei vielen anderen zu hängenden Köpfen führt, setzt bei der Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim kreative Energie frei! Passend zur ab Montag, 18. Februar geltenden FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und dem ÖPNV bringt der Verein den sicheren Mund-Nasen-Schutz im feschen Vereinsdesign auf den Markt. Und das Beste: Der Erlös kommt den Nachwuchs-Mannschaften zugute.

„Wir verkaufen schwarze FFP2-Masken in zwei Versionen: einmal mit silbernem, einmal mit klassisch-rotem Vereinslogo. Für fünf Euro können unsere Fans nicht nur im Corona-Lockdown Flagge zeigen, sie unterstützen damit auch das Herzstück unseres Vereins. Denn 100 Prozent des Erlöses fließen in unsere Jugendarbeit“, freut sich Sechzger-Abteilungsleiter Alex Neiser.

Die Masken sind nur über die Social-Media-Kanäle des Vereins auf Facebook und Instagram oder bei der rübwerbung GmbH zu bestellen.

Die Masken können kontaktfrei im Stadion oder bei der rübwerbung GmbH in Schechen abgeholt werden.

Gegen zwei Euro Porto werden die Masken auch verschickt. 

 

 




Auf Kelterns Fersen

Kaum ist das eine Spiel vorbei, so steht bereits das nächste vor der Tür. Am heutigen Samstagabend empfangen die Wasserburger Basketball-Damen in der Bundesliga den BC pharmaserv Marburg um 19 Uhr in der BADRIA-Halle. Es wird sich zeigen, ob ein Tag Regeneration, aber gleichzeitig auch Vorbereitung gereicht hat nach dem Pokalmatch (wir berichteten). Schließlich will Wasserburg auch weiterhin auf Kelterns Fersen bleiben …

Marburg ist derzeit schwer einzuschätzen, da sie aufgrund von Corona (Verdachtsfällen) entweder im eigenen Team oder im gegnerischen Team erst acht Spiele absolviert haben. Davon haben sie drei gewonnen und stehen damit auf dem neunten Tabellenplatz. Das vergangene Spiel konnten sie knapp für sich entscheiden.

Alex Wilke erzielt im Schnitt 14,3 Punkte und ist damit beste Punktesammlerin der blueDolphins. Ihr folgt Hanna Crymble mit 11,3 Zählern pro Partie. Mit im Schnitt 5,2 Rebounds pro Spiel ist Johanna Klug mit etwas Abstand beste Rebounderin.

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons sagt:

„Marburg hatte bisher das Unglück, ziemlich oft ein Spiel verschieben zu müssen und ist daher schwer einzuschätzen, da verhältnismäßig noch nicht viele Spiele auf ihrem Konto sind.

Zu unterschätzen sind sie dennoch nicht.

Man merkt, dass sie noch nicht zu ihrem kompletten Rhythmus gefunden haben, da sie immer wieder aus der Spiel- und Trainingspraxis gerissen wurden, was sie aber nicht weniger gefährlich macht – im Gegenteil.

Mit dem Sieg vergangenen Mittwoch werden sie Selbstvertrauen getankt haben und sie brauchen nun jeden Sieg. Wir müssen also fokussiert ins Spiel gehen, auch wenn wir grad erst ein Spiel hinter uns haben!“

msch

Foto: Gabi Hörndl

Da das Spiel auch weiterhin ohne Zuschauer stattfindet, gibt es wie immer auf www.sporttotal.tv/basketball einen LiveStream zum Spiel.

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Per Online-Kurs zum Schiri-Schein

Per Online-Kurs zum Schiri-Schein! Der Bayerische Fußball-Verband bietet den kompletten theoretischen Teil seiner offiziellen Schiedsrichter-Ausbildung auch 2021 wieder kostenlos als Online-Schulung für alle Interessierten im ganzen Freistaat an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Teilnehmer bekommen nach einer gemeinsamen Online-Auftaktveranstaltung Zugriff auf das vollständig benötigte Lehrmaterial. Zwei Referenten stehen für die Dauer des Lehrgangs regelmäßig in einem Forum als persönliche Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Auch die Abschlussprüfung, bei der 30 Fragen in maximal 45 Minuten beantwortet werden müssen, findet online statt.

Nach bestandener theoretischer Prüfung ist für die Schiedsrichterausbildung noch eine kostenpflichtige praktische Prüfung nötig. Diese wird nachgeholt, sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen und wird direkt bei der jeweils zuständigen Schiedsrichtergruppe vor Ort absolviert.

Im Preis von etwa 50 Euro ist nach bestandener Prüfung unter anderem eine komplette Schiedsrichter-Erstausrüstung von ADIDAS enthalten.

Der erste BFV-Online-Kurs startet schon nächste Woche – am Samstag, 23. Januar 2021, 17 Uhr (Prüfung: 12 bis 14. Februar) – der zweite Lehrgang beginnt am 6. Februar 2021, 17 Uhr (Prüfung: 26. bis 28. Februar 2021).

„Die Kombination aus Selbststudium und Webinaren hat sich im vergangenen Jahr bestens bewährt. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg sehr positiv. Die aktuelle Corona-Krise bietet uns die Chance, den einen oder anderen Digitalaffinen für das Schiedsrichterwesen zu begeistern, den wir sonst vielleicht nicht erreichen würden. Neben der klassischen Ausbildung werden wir auch wieder Online-Lehrabende anbieten, um bereits ausgebildete Schiedsrichter fortzubilden. Auch dieses Angebot war im vergangenen Jahr sehr gefragt“, erklärt Verbands-Schiedsrichter-Obmann Walter Moritz.

2020 hatte der Bayerische Fußball-Verband fünf bayernweite Schiedsrichter-Online-Kurse angeboten und 577 Nachwuchs-Referees neu ausgebildet.

Zudem nahmen 14.833 Schiedsrichter an den Videoschulungen des Verbands-Schiedsrichterausschusses teil.




Franzi heute nicht in Staffel-Teams!

Oha, das wird die Franzi-Fans enttäuschen: Obwohl sie bei vielen Rennen zuletzt stets die Beste war im Kader, ist sie bei den Staffeln am heutigen Sonntag gar nicht nominiert, meldet der DSV: Die 26-jährige Franzi Preuß aus Albaching darf heute nur zuschauen. 24 Mixed-Staffel-Teams sind um 11.30 Uhr am Start beim Weltcup in Oberhof. Für Deutschland gehen da Vanessa Hinz und Denise Herrmann sowie Benedikt Doll und Arnd Peiffer ins Rennen. Und bei der Single-Mixed ist überraschend Janina Hettich anstatt der Franzi – mit Erik Lesser als Partner – aufgestellt. Beginn ist um 14.40 Uhr …

Weiter geht’s somit für die Franzi erst nächsten Donnerstag wieder – ein Sprint steht erneut an. In Oberhof ist es da der Ruhpolding-Ersatz – wie berichtet.

Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Und wieder Osnabrück

Voller Fokus auf Osnabrück: Die Wasserburger Basketball-Damen wollen am morgigen Sonntag von dort mit einem Sieg zurück  kommen und damit weiterhin Keltern-Verfolger Nummer eins in der Bundesliga bleiben! Nur wenige Tage ist es her, da hatten die TSV-Ladies die GiroLive Panthers aus Osnabrück daheim zu Gast. Nun steht bereits das Rückspiel an. Los geht es am Sonntag um 16 Uhr in Osnabrück.

Im Hinspiel überzeugten die Innstädterinnen und gewannen am Ende deutlich mit 96:64 gegen den derzeit Tabellenvierten mit sechs Siegen aus zehn Spielen.

Wirklich verändert hat sich die Rollenverteilung bei Osnabrück in der kurzen Zeit nicht. Die wichtigsten Spielerinnen sind immernoch Sam Fuehring, Allazia Blockton, Jenny Strozyk und Kata Takács.

Und auch der Rest des Teams findet immer mehr seine Rollen und weiß, wann er wo gebraucht wird. Im Hinspiel in Wasserburg überzeugten vor allem die beiden jungen Deutschen Emma Eichmeyer und Frieda Bühner. Auch auf die Beiden gilt es, ein Auge zu behalten.

„Auch wenn wir in Wasserburg sehr deutlich gewonnen haben, dürfen wir das Spiel am Sonntag definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Gegenteil. In Osnabrück zu spielen und Gast zu sein, ist keine leichte Aufgabe und die Gastgeberinnen werden sich für die deutliche Niederlage revanchieren wollen.

Lange Zeit, um uns auf Osnabrück vorzubereiten, blieb uns nicht. Und das Spiel gegen Hannover steckt dem Team auch noch in den Beinen. Da kommt es uns zu Gute, dass das Hinspiel noch nicht all zu lange her ist und wir somit die ein oder andere Sache noch im Hinterkopf gespeichert haben”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Leichter wird es nach dem Wochenende auch nicht wirklich:

Denn nächsten Donnerstag, am 14. Januar, steht das Pokal-Viertelfinale als Nachhol-Partie in Bad Homburg an (wir berichteten).

Und bereits am Samstagabend, 16. Januar, geht es zuhause weiter gegen Marburg in der DBBL. Es geht also Schlag auf Schlag.

msch

Wie immer gibt es vom Spiel in Osnabrück einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden.




Ein Fehler, einer zu viel …

Ihr Rückstand beim morgigen Verfolger – am Samstagmittag um 12.45 Uhr – beträgt 1:13,4 min auf die heutige Sprint-Überfliegerin Tiril Eckhoff aus Norwegen: Franzi Preuß aus Albaching kam am Mittag als 14. und beste Deutsche ins Ziel. Ein Fehler leider beim allerletzten Schuss im Stehendanschlag war heute bereits einer zu viel. Denn die neue Strecke in Oberhof verlangte den Sportlerinnen viel ab, die meisten lagen am Ende fix und fertig im Zielraum. Franzi zwar nicht, aber auch ihr merkte man an, in dem tiefen Schnee war es schwer, läuferisch eine Top-Zeit zu bieten. Positiv: Franzi konnte sich heute im Gesamt-Weltcup trotzdem wieder auf den sechsten Platz vorarbeiten – noch vor der letztjährigen Gesamtsiegerin Doro Wierer aus Südtirol …

Anna Weidel aus Kiefersfelden kam als einzige deutsche Athletin schussstark mit Null-Fehlern durch – rangiert aber trotzdem für den morgigen Verfolger leider nur auf Rang 49 mit zweieinhalb Minuten Rückstand …

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof:

Oberhof (GER)    
07.01. – 10.01. 08.01. (14:15h) Sprint Männer
09.01. (12:45h) Verfolgung Frauen
09.01. (14:45h) Verfolgung Männer
10.01. (11:30h) Mixed-Staffel
10.01. (14:40h) Single-Mixed-Staffel
Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen

Foto: NordicFocus