Ärger über „unfairen Wettbewerb”

Mit einem offenen Brief haben sich die Betriebsinhaber der Firma ZE Süd, Johanna Mauerberger-Kaffl und Gerhard Schlarb aus Kolbermoor, nicht nur an Lokalpolitiker wie Kolbermoors Zweiten Bürgermeister Dieter Kannengießer (rechts), sondern auch an die verantwortlichen der großen Politik Ministerpräsidenten Markus Söder und dem Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gewandt. Darin prangern sie „pandemische Missstände” an. 

Unter anderem wird in ihrem Schreiben auf die Wettbewerbsverzerrung im Lebensmittelhandel eingegangen. „In den Werbeprospekten der Discounter wird uns vor Augen geführt, dass sich der Großteil nicht auf Dinge des täglichen Bedarfs konzentriert, sondern auf Sportbekleidung, Heimwerkerbedarf, Kleinmöbel, Elektrogeräte und vieles mehr”, so die Betriebsinhaber im Gespräch mit  Dieter Kannengießer.

Man sei  zwar froh, dass inzwischen endlich auch in Bayern „Click+Collect” erlaubt ist und das Ungleichgewicht in den Bundesländern in diesem Punkt aufgehoben ist, dennoch bleibe der Nachteil des Einzelhandels gegenüber den Discountern. Johanna Mauerberger-Kaffl und Gerhard Schlarb fordern daher klare Regeln, „die fair sind und nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung führen.”

 

Gerhard Schlarb, bekannt auch als Ortsvorsitzender der „Parteifreien“ in der Stadt Kolbermoor, ist enttäuscht, über die fehlende Resonanz. „Vom Rosenheimer Landrat Otto Lederer habe ich keine Antwort erhalten, jedoch eine positive vom Altöttinger Landrat Erwin Schneider. Noch größer ist die Enttäuschung über die Verantwortlichen aus der großen Politik, die das offensichtlich gar nicht interessiert“, so Schlarb.

Schlarb hätte sich erwartet, dass die angeschriebenen Lokalpolitiker aus den verschiedenen Parteien die dargestellten Missstände wenigsten mit ihren Abgeordneten diskutieren und hier eine Reaktion erfolgt. Bürgermeister Dieter Kannengießer kann die Forderungen nur unterstreichen, sieht aber genau aus den Erkenntnissen der bisherigen Pandemiezeit den geringen Einfluss der Abgeordneten und der überdimensionierten Parlamente.  Schlarb hofft dennoch „auf tatkräftige und kreative politische Unterstützung.”




Polizei warnt Hundebesitzer

Eine Spaziergängerin meldete bei der Polizei, dass ihre Hündin am Mangfalldamm in Kolbermoor offenbar einen Giftköder gefressen hat. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Am Donnerstagabend befand sich die 26-jährige Kolbermoorerin mit ihrer Hündin am Mangfalldamm in Kolbermoor. Hierbei fand die Hündin auf einem Grünstreifen mehrere Stücke Wurst und fraß davon. Da die Wurst in einzelne Stücke portioniert war und im Gebüsch versteckt lag, besteht der Verdacht, dass die Wurst mit Gift präpariert wurde.

Durch die Polizeiinspektion Bad Aibling wurde deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

Die Polizei bittet daher Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling unter der Telefonnummer 08061/90730 zu melden.




Fördergelder für 27 Mietwohnungen

Die Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH plant, in der Justus-von-Liebig-Straße in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim einen Neubau mit 27 Mietwohnungen zu errichten. Dazu hat die Regierung von Oberbayern jetzt staatliche Fördergelder in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro bewilligt. Davon werden 431.200 Euro als Zuschüsse, der Rest als zinsgünstige Förderdarlehen ausbezahlt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,8 Millionen Euro.

Mit dem Projekt sollen vor allem Wohnungen für Senioren und Menschen mit Behinderung oder für einkommensschwächere Haushalte geschaffen werden. Alle Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und über einen Laubengang und Aufzug erreichbar. Sie eignen sich daher auch für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Im Jahr 2020 standen der Regierung von Oberbayern rund 100 Millionen Euro für Soziale Wohnraumförderung aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern sowie der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung.

Die Regierung von Oberbayern ist Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung. Sie setzt die vom Bayerischen Bauministerium zugewiesenen Mittel für die Förderung von Mietwohnungen ein und leitet die zur Förderung von Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel entsprechend dem gemeldeten Bedarf an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. Im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit informiert die Regierung von Oberbayern Multiplikatoren in den Landratsämtern und kreisfreien Städten und bildet sie auch fort.

Auskünfte erteilen die Regierung von Oberbayern, die Landratsämter sowie die kreisfreien Städte Ingolstadt und Rosenheim. Für die Maßnahmen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt München steht das Referat für Stadtplanung und Bauordnung als Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Bayerische Wohnungsbauprogramm des Bayerischen Bauministeriums fördert vor allem Familien mit Kindern, Alleinerziehende, ältere Menschen und Wohnungslose. Die Förderung hilft in erster Linie einkommensschwächeren Familien, eine angemessene Wohnung zu bekommen oder sich den Wunsch vom Eigenheim oder von einer Eigentumswohnung zu erfüllen.

Mit den Fördermitteln aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm werden Investitionen angestoßen, von denen auch Impulse auf die mittelständische Bauwirtschaft ausgehen.

Vorrang bei der Förderung haben Maßnahmen, die kein neues Bauland beanspruchen, sondern auf innerörtlichen Brachflächen errichtet werden und solche, die vorhandene Bausubstanz nutzen.

Weitere Informationen zum Bayerischen Wohnungsbauprogramm sind im Internet abrufbar unter www.wohnen.bayern.de.




Anmeldung beim Pfarrkindergarten

Für den Pfarrkindergarten Vagen können ab sofort telefonisch unter 08062/2535  Anmeldetermine für den 2. und 3. Februar vereinbart werden. Träger der Einrichtung ist die Katholische Pfarrkirchenstiftung Bruckmühl, Pfarrer Augustin Butacu. Die
Öffnungszeiten:


Montag und Mittwoch von 7.30 bis 15 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 7.30 bis 17  Uhr, Freitag von 7.30 bis 14.30 Uhr. Montags bis donnerstags wird ein Mittagessen angeboten!




Trotz Eis: Sicher durch Bruckmühl

Damit die Bürger in Bruckmühl ihrer Pflicht zur Sicherung der Gehbahnen im Winter ordnungsgemäß nachkommen können: Der Markt Bruckmühl hat zahlreiche Streumittelbehälter bereitgestellt. Au dem Rathaus heißt es: Bitte entnehmen Sie dort die benötigte Menge Streumittel, um Straßen und Wege zu sichern.

Eine Sprecherin aus dem Rathaus: Sollten Sie einen leeren Streumittelbehälter vorfinden, melden Sie dies bitte umgehend dem gemeindlichen Bauhof unter der 08062 728 57 10. Für Ihre Mithilfe bedanken wir uns.

Die Standorte der Streumittelbehälter:

In Bruckmühl: am Rathausplatz 2, am Tierkundemuseum, Sonnenwiechser Straße 15, Sudetenstraße13/Oderweg, Berghamer Straße/Höhe Einfahrt Salus, Post Bruckmühl, Hermann-Oberth-Straße 4, Vagenerau Weg, Hainerbachstraße, Troppauer Straße/Höhe Eichendorff-Platz, Evangelische Kirche, Bgm.-Huber-Straße/Höhe Container, Altenheim (Krankenhausweg), Pfarrkindergarten „Arche Noah“, Kita Anton-Bruckner-Straße sowie an der Herz Jesu Kirche.

In Heufeldmühle: Heufelder Straße/Ecke Wiesenstraße, Kuchlmeier Brücke/Ecke Trebnitzer Straße, Gottlob-Weiler-Straße, Kita Gottlob-WeiIer-Straße.

In Hinrichssegen: am Friedhof, Altvaterweg/Brückenweg, Rübezahlweg 7, 9 und 11.

In Heufeld: Pfarrer-Loidl-Straße/an der Kirche, Sportplatz Heufeld, Kita Justus-von-Liebig-Straße, Korbinianspark.

In Unterheufeld am Klärwerk, in Waldheim an der Bushaltestelle/Westseite und am Kinderspielplatz.

In Götting: an der Kirche St. Michael/Westseite, Aiblinger Straße/Mühlenstraße, bei der Radwegunterführung und am Pfarrhof.

In Waith am Feuerwehrhaus, in Thalham am Containerplatz sowie in Mittenkirchen an der Kirche St. Nikolaus/Haupteingang rechts.

In Kirchdorf: am gemeindlichen Friedhof, an der Kirche St. Vigilius und an der Kita Kirchdorf.

In Noderwiechs am Containerplatz, in Högling am Feuerwehrhaus, in Ginsham am Containerplatz und in Holzham an der Bushaltestelle.

In Weihenlinden: an der Wallfahrtskirche/Südseite, Adlfurter Straße/nördlich und an der Kita Weihenlinden. Wir hoffen, dass unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger regen Gebrauch von den Streumittelbehältern machen und wir alle so sicher durch die nasse und glatte Jahreszeit kommen. cla




2700 zugunsten der Tafel

Die Inhaber der Sebastian-Apotheken Bad Aibling und Bruckmühl, Claudia und Mathias Schmid, iniziierten in der Adventszeit eine Spendenaktion der besonderen Art.
Die Kunden hatten die Wahl: Entweder die beliebten „Schutzengel-Sammeltassen” als Geschenk oder darauf verzichten und so die Tafel mit einer Spende der Apotheke unterstützen. Die Apotheken-Teams waren sehr überrascht über die zahlreichen zusätzlichen Spenden der Kundschaft. Für die Tafel  Bad Aibling kamen somit 1200 Euro und für die Bruckmühler 1500 Euro zusammen.




Der Segen vom Bürgermeister

Corona macht auch zu Beginn des neuen Jahres Vielem einen Strich durch die Rechnung. So auch den Sternsingern, die nicht wie gewohnt in Gruppen und mit Gesang als Caspar, Melchior und Balthasar vergangene Woche den Segen in die Häuser tragen konnten – wir berichteten. Wer wollte, musste dennoch nicht auf den Haussegen für das neue Jahr verzichten. Auch nicht die Stadt Bad Aibling mit dem Rathaus am Marienplatz und der Stadtverwaltung am Klafferer. Hausherr und Erster Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) brachte persönlich den Segensspruch „Christus mansionem benedicat” an – hier gerade im Sitzungssaal des Rathauses …

Der Segensspruch ist als Klebestreifen in den Pfarrbüros erhältlich und nun – neben den Haupteingängen – unter anderem das Amtszimmer, das Bürgerbüro und den großen Sitzungssaal ziert.

Der diesjährige Leitgedanke der Sternsingeraktion ,,Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft!” kommt damit auch in der Kurstadt zum Ausdruck.




Unfallflucht in Tuntenhausen

In der Nacht vom 2. auf 3. Januar ereignete sich in Biberg, Gemeinde Tuntenhausen, in der Leonhardistraße auf Höhe Hausnummer 9 ein Verkehrsunfall, bei dem eine Straßenlaterne umgefahren wurde. Der bislang unbekannte Unfallverursacher meldete den Schaden jedoch nicht umgehend, sondern packte die Laterne ein und verließ die Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zurück blieb lediglich der Sockel der Straßenlaterne, sowie einige Trümmer, die ggf. dem Verursacherfahrzeug zuzuordnen sind. Die Schadenshöhe wird auf zirka 500 Euro geschätzt.

Die Polizei Bad Aibling bittet um Mitteilung von Hinweisen, die im Zusammenhang mit dem Unfall gemacht werden können. Anrufe werden unter der 08061/9073-0 entgegengenommen.




Im Namen der Kinder

Der Fleischmarkt München Süd spendete jetzt die große Summe von 10.000 Euro an das Caritas-Kinderdorf Irschenberg! Inhaber und Geschäftsführer Christian Otto, der selbst in Bad Aibling lebt, hatte sich zusammen mit seinem Team dafür entschieden, dieses Jahr denjenigen zu helfen, die von der Corona-Pandemie mit am härtesten betroffen sind: Den Kindern.

Deshalb wurden keine Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner gekauft. Christian Otto ist selbst im Kinderdorf Irschenberg aufgewachsen und seit vielen Jahren dort als Fördermitglied tätig.

„Ich kann aus erster Hand bestätigen, dass die rund 100 Kinder und Jugendlichen dort mit innovativen Ideen und Konzepten super durch dieses herausfordernde Jahr gekommen sind. Dafür bin ich Dorfleiter Wolfgang Hodpod und seinem tollen Team sehr dankbar“, sagt Otto.

Ihm sei es wichtig, den jungen Menschen zu helfen, die keinen so guten Start ins Leben hatten. Seine Kunden und Geschäftspartner unterstützen die Idee und spendeten eifrig zudem in die Spendenkasse, die im Geschäft aufgestellt worden war. „Diesen gesammelten Betrag werde ich ebenfalls zeitnah an das Kinderdorf überreichen”, verspricht Christian Otto.

Foto oben: Christian Otto (rechts) überreichte den Spendenscheck über 10.000 Euro an Dorfleiter Wolfgang Hodpod vom Caritas-Kinderdorf Irschenberg.

Foto: Fleischmarkt München Süd




Zwei Lockdowns statt 30-Jahr-Feier

Auch für die Gemeindebücherei Feldkirchen-Westerham war 2020 ein Jahr voller Emotionen: Es begann mit der Vernissage zur Jubiläumsausstellung „30 Jahre Gemeindebücherei“ und noch kurz vor dem ersten Lockdown lud der erste Kino-Nachmittag für Kinder im März ins Dachgeschoss ein. Doch dann folgte die erste Schließung für mehrere Wochen. Zwischenzeitlich durfte ein Abolservice angeboten werden und der regelrechte Ansturm zeigte deutlich, wie wichtig Medien aus der Bücherei für die Menschen vor Ort sind. „Am meisten gefehlt hat mir der Friseur und die Bücherei“, so das Resümee einer Leserin, als endlich wieder geöffnet werden durfte.

Unser Foto:

Die Zeit des Lockdowns genutzt: Der Kinderbereich wurde von Andrea Seeger, stellvertretende Leiterin der Gemeindebücherei Feldkirchen-Westerham, neu gestaltet.

Zu Beginn des neuen Jahres 2021 stand nun die Statistik des vergangenen Jahres auf der Agenda und es wird noch einmal auf alles geschaut, was so im vergangenen Jahr passiert ist.

Und da ist auch viel Positives zu berichten: Knapp 30.000 Medien stehen zur Verfügung und dazu zählen neben Romanen und Kinderbüchern auch viele Spiele, Hörbücher, Mp3-CDs und Zeitschriften. Auch die knapp 120 Tonies sowie Tonie-Boxen sind seit 2019 im Bestand und waren in 2020 einer der Hits unter den Ausleihen.

Daneben nehmen die Kinder- und Jugendbücher mit knapp 30.000 Ausleihen im Jahr 2020 einen erfreulichen Spitzplatz bei den Ausleihen ein. Besonders „Leo Lausemaus“ und „Lieselotte“ begeisterte die Jüngsten. Und bei den größeren Kindern ist Gregs Tagebuch nach wie vor ein Dauerbrenner.

Bei den Sachbüchern war die Biographie von Thomas Gottschal „Herbstbunt“ sehr begehrt, aber auch Koch- und Backbücher wurden zahlreich ausgeliehen. In der Kategorie „Romane für Erwachsene“ ist das Rennen haarscharf zwischen unterhaltsamen Büchern (u.a. Lucinda Riley und Jojo Moyes) und spannender Krimi-Lektüre (z.B. Andrea Gruber und Romy Fölck). Bei den DVDs und Blu Rays sind die aktuellen Filme wie „Joker“, „25 km/h“ oder „Eiskönigin II“ besonders oft ausgeliehen worden.

Zu den Highlights des Jahres 2020 zählte unter anderem der Sommerferien-Leseclub, der viele lesewütige Kinder zur Schmökerzeit im Sommer animierte.

Die Foto-Ausstellung von Michael Schmuck verwandelte die Bücherei ab September 2020 in eine wunderbare Bildergalerie.

Zum Abschluss des Jahres konnte die DM-Sammlung in der Bücherei abgeschlossen werden und die Tafel erhielt die unglaubliche Summe von 1.000 Euro als Spende.

Es waren also wirklich viele wunderbare Höhepunkte, die im letzten Jahr in der Bücherei erlebt werden durften. Bereichert wurde 2020 auch durch weitere Zugänge im ehrenamtlichen Team: Insgesamt 67 Mitarbeiter sind treue Begleiter der Bücherei und freuen sich auf Leben vor Ort.

Aktuell ist die Bücherei leider bis mindestens kommenden Sonntag, 10. Januar, aufgrund des zweiten Lockdowns geschlossen und bietet in der Zwischenzeit einen Lieferservice für alle Leser an.

Aktuelle Informationen sind auf der Webseite (www.buecherei-feldkirchen-westerham.de) oder auf der Facebook-Seite (@GemeindebuechereiFeldkirchenWesterham) zu finden.

Foto: Gemeindebücherei Feldkirchen-Westerham

 

 

 




Weihnachten im Pfarrkindergarten

Gemütlich und besinnlich war es wieder für die Buben und Mädchen in der Vorweihnachtszeit im Kindergarten Vagen. Mit Plätzchen backen, weihnachtlichen Geschichten lauschen und einem Besuch des Nikolo im Wald wurde die staade Zeit  begangen.

Über eine großzügige Spende der Vagener Floristin Daniela Steiner von „Dani’s Blumenstüberl ” freute sich das Team sehr. In Absprache mit dem Elternbeirat wurde coronaconform das Basteln und der Verkauf von Kränzen und Gestecken abgesagt.

Um den finanziellen Ausfall ein bisschen zu kompensieren, sprang die Floristen ein.

Für eine Spende von Birkenholzstücken bedankte sich das Team der Igelgruppe bei den Familien Schäffler.




Weihnachtsaktion des BRK gestartet

Die bayernweite Weihnachtsaktion „Corona-Schnelltestung für Besucher von Einrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderung“ unter Federführung des Bayerischen Roten Kreuzes ist auch im Landkreis Rosenheim gestartet. An zwölf Standorten im Landkreis – wie zum Beispiel in Bruckmühl – gibt es an den kommenden Tagen täglich von 8 bis 12 Uhr die Möglichkeit sich einem Antigen-Schnelltest zu unterziehen.

Diese Testung mit negativem Ergebnis ist Voraussetzung, damit Angehörige in Senioren – und Behinderteneinrichtungen besucht werden können. Über 330 ehrenamtliche Rotkreuzmitarbeiterinnen und – mitarbeiter aus den BRK-Bereitschaften, der Wasserwacht und der Bergwacht sind in den kommenden Tagen im Landkreis im Einsatz um die Weihnachtsaktion zu ermöglichen.

Auch andere Hilfsorganisationen, wie die DLRG, beteiligen sich an einigen Orten an der Aktion. Für die Tests ist es notwendig, sich einen Berechtigungsschein der entsprechenden Einrichtung ausstellen zu lassen. Die Anmeldung ist unkompliziert, bequem online durchführbar und nach wie vor noch möglich. Interessierte können sich unter www.brk-rosenheim.de/weihnachtsaktion2020 über die Anmeldung und  Buchung, sowie Voraussetzungen zur Testung informieren. Sollten bereits Krankheitssymptome vorhanden sein, bitte wir von den Testungen Abstand zu halten.

 

Testzeiten: 24., 25.12. und 26.Dezember jeweils von 8 bis 12 Uhr

Teststellen:

•                  • BRK-Kreisgeschäftsstelle Rosenheim

•                  • BRK-Haus Aschau

•                  • BRK-Haus Bad Aibling

•                  • BRK-Haus Bad Endorf

•                  • BRK-Haus Bruckmühl

•                  • BRK-Zentrum Feldkirchen-Westerham

•                  • BRK-Haus Prien

•                  • BRK-Haus Kolbermoor

•                  • BRK-Haus Rohrdorf

•                  • BRK-Haus Wasserburg

•                  • Bergrettungswache Samerberg

•                  • Bergrettungswache Brannenburg

 

Anmeldung unter www.brk-rosenheim.de/weihnachtsaktion2020

 




Mehr als 700 Unterschriften

In der Gemeinde Bad Feilnbach wurden in der vergangenen Woche Unterschriften für eine außerordentliche Bürgerversammlung zum Thema 5G gesammelt. Trotz eines eingeschränkten öffentlichen Lebens kamen schlussendlich 723 Unterschriften zusammen, womit das Kriterium des Artikel 18 (2) der bayerischen Gemeindeordnung für die Einberufung einer außerordentlichen Bürgerversammlung mehr als erfüllt ist.

Diese schreibt vor, dass mindestens fünf Prozent der Stimmberechtigen im Gemeindegebiet den Antrag unterschrieben haben müssen. Am Freitag wurden die Unterschriften von den Initiatoren im Beisein von UnterstützerInnen der Initiative an den Bürgermeister von Bad Feilnbach übergeben. Die rege Beteiligung zeigt den Initiatoren deutlich, wie wichtig den Menschen das Thema Mobilfunk und 5G ist, bei dem die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen und Rechten im Zentrum stehen sollten.

Die Bürgerinitiative „Gesundheit vor 5G – Initiative Bad Feilnbach“ verfasste den Bürgerantrag mit dem Ziel, auch die kritischen Aspekte des 5G-Ausbaus offen zu diskutieren. Ein Abschnitt im Wortlaut: „Der Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit der 5G-Technologie darf nicht ohne Prüfung der Gesundheitsverträglichkeit und ohne Technikfolgenabschätzung erfolgen. Die Bevölkerung muss umfassend über die Folgen dieser Technologie informiert werden. Das Vorsorgeprinzip verlangt eine industrieunabhängige Prüfung dieser neuen Funktechnologie.“

Die Bürgerversammlung soll gemäß Antrag folgende Punkte enthalten: Zunächst soll der aktuelle Stand des Wissens unabhängiger Forschung zu den Gefahren der gepulsten Mikrowellen des Mobilfunks (bisherige Standards bis einschließlich fünfte Generation und WLAN) für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen von fachkundiger Seite dargelegt werden. Des Weiteren sollen die Auswirkungen von Hochfrequenzwellen und Mobilfunkstandard 5G auf das Klima, den Energiebedarf und die Nachhaltigkeit im Rahmen von weiteren Fachbeiträgen näher betrachtet werden. Schließlich darf auch die soziologische und politische Dimension des Themas nicht fehlen: Die Auswirkungen von Digitalisierung und 5G auf die Digitalsucht bei Kindern und Jugendlichen, die Selbstbestimmung und die Grundrechte im Allgemeinen sowie auch auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderung sollen erörtert werden. Zu allen genannten drei Themenkomplexen ist laut Antrag je ein Referent oder eine Referentin auf Vorschlag der Antragsteller und auf Vorschlag der Gemeinde vorgesehen.

Als letzten Tagesordnungspunkt ist geplant, über konkrete Maßnahmen der Kommune zu beraten und die Thematik zu diskutieren. Es soll schließlich über eine Resolution an den Gemeinderat abgestimmt werden, welche die Ergebnisse des Dialoges enthalten wird. Oftmals wird den Engagierten entgegengehalten, man könne beim 5G-Netzausbau als Gemeinde nichts machen, weil dies eine Bundesangelegenheit sei. Doch viele Fachleute behaupten das Gegenteil und beziehen sich unter anderem auf die Autonomierechte der Kommunen in der Bauleitplanung. Beispielsweise können Gemeinden, sobald ein Bebauungsplan mit einem Mobilfunkkonzept erstellt wurde, für bestimmte Nutzungsräume die Aufstellung von Sendeanlagen gänzlich verhindern, soweit die Versorgung mittels Kabelanbindung gesichert ist. Die jetzigen Ausbaustufen reichen in aller Regel aus, um eine gute Mobilfunkversorgung insbesondere im Außenbereich zu garantieren. Dieses Vorgehen kann mit Energieersparnis, Datensicherheit und Vorsorge gegen Gefahren der Strahlung, insbesondere der ungeprüften 5G-Technologie, begründet werden. Außerdem ist zu erwähnen, dass Gemeinden über die Art und Weise der Nutzung ihrer Liegenschaften entscheiden, womit vor allem die geplanten allgegenwärtigen sog. „Small Cells“ in Straßenlaternen, Ampeln, Schildern etc. auf öffentlichem Grund offenbar verhindert werden könnten. Konkret geht es auch darum, dass Gemeinden sich ihrer Handlungsmöglichkeiten gewahr werden, in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern treten und nicht nur unreflektiert wiedergeben, was von anderen Stellen vermittelt wird.

Zunächst gilt es aber, angesichts der Corona-Pandemie ein geeignetes Format für die Bürgerversammlung zu finden. Eine Online-Veranstaltung erscheint zumindest aus der Sicht der Initiatoren durchaus denkbar. Wichtig ist nämlich auch, dass die Gemeinde nun keine Zeit verstreichen lässt, denn der Netzausbau geht ohne viel Aufsehen zu erregen in rasantem Tempo voran. Wie sich die Gemeinde zum Netzausbau verhalten und wie der Gesundheitsschutz der Bevölkerung gesichert werden soll, das muss nun auf der Bürgerversammlung beraten werden. Neben den vielzitierten angeblich zukunftsweisenden Anwendungsmöglichkeiten gilt es nämlich auch kritische Aspekte wie die gesundheitlichen Auswirkungen, Energieverbrauch, Umweltschutz und Datenschutz zu beleuchten und als Entscheidungsgrundlagen mit einzubeziehen.

 




Jugendzentrum wieder komplett

Seit Anfang des Monats ist das Team des BRK-Jugendzentrums in Bad Aibling wieder komplett. Neben Mira Struckmeier als Leitung und Martin Anzinger als Freiwilliger im Sozialen Jahr (FSJ-Kultur) sind jetzt Kathrin Schlierkamp und Lena Kruse Teil des Aiblinger Jugendzentrums-Team in der Westendstraße. „Es freut uns sehr, dass wir trotz der momentanen Herausforderungen in der Corona-Pandemie mit Kathrin und Lena zwei neue Pädagoginnen im JUZ willkommen heißen können“, sind sich Teamleiterin des BRK-Kreisverbandes Amelie Guggenberger und JUZ-Leitung Mira Struckmeier einig.

Nach zehn Jahren im Aiblinger Jugendzentrum hatte sich Harald Artmaier im September 2020 für eine berufliche Veränderung entschieden. Wir möchten ihm an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank für seinen Einsatz in der Aiblinger Jugendarbeit ausdrücken.

Gespickt mit vielen neuen Ideen und Projekten wollte das neue JUZ-Team Anfang des Monats in die gemeinsame Arbeit starten – das kam leider anders. Mit der neuen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Angebote der Jugendarbeit (ausgenommen Einzelfallhilfe) in Präsenz vorerst bis zum 10. Januar untersagt. Es heißt wieder: Umdenken, anpassen und flexibel reagieren. Über die kommenden Weihnachtsferien wird das JUZ-Team täglich (außer an Feiertagen und am Wochenende) von 13 bis 18 Uhr für Einzelgespräche im JUZ zur Verfügung stehen.

Die Planungen für 2021 sind schon im vollen Gange. So widmet sich Lena Kruse derzeit der Entwicklung diskriminierungskritischer Angebote, die im neuen Jahr starten sollen. Kathrin Schlierkamp kümmert sich um die Kooperationen mit Schulen und externen Organisationen und entwickelt neue Projekte, auf die die Aiblinger Jugendlichen schon gespannt sein können.

Martin Anzinger als kreativer und handwerklicher Kopf des Jugendzentrums bietet auch im nächsten Jahr unter „Handwerk im JUZ“ zahlreiche Möglichkeiten sich kreativ im JUZ auszutoben. JUZ-Leitung Mira Struckmeier freut sich besonders auf die Organisation des Jubiläums „10 Jahre Aiblinger Jugendzentrum in der Westendstraße“, auf das Bad Aibling 2021 gespannt warten darf. Insgesamt ist sich das Team einig: „Wir hoffen, dass wir im Januar 2021 unsere Türen wieder öffnen können und dann die Möglichkeit haben auch wieder persönlich mit den Aiblinger Jugendlichen in Kontakt zu treten.“

Foto (von links): Mira Struckmeier, Lena Kruse, Kathrin Schlierkamp, Martin Anzinger.