Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Bad Aibling verstorben:

Johannes Winkelholz (30. Oktober 1930 – 11. Februar 2020) Urnenbeisetzung, Dienstag, 25. Februar, 11.30 Uhr, Friedhof Bad Aibling

Ruth Menz (8. September 1928 – 17. Februar 2020) Gottesdienst, Freitag, 28. Februar, 15.30 Uhr, Emmauskirche in Feldkirchen-Westerham, anschließend Urnenbeisetzung

Maria Englhart (28. September 1923 – 21. Februar 2020) Sterberosenkranz, Montag, 24. Februar, 16 Uhr, Schönau, Gottesdienst, Mittwoch, 26. Februar, 11 Uhr, Schönau, anschließend Beerdigung




Wahlinfoabend für Faschingsmuffel

Nein, das ist keine Wahlveranstaltung der ÜWG: Obwohl Alexander Wolff für die Überparteiliche Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl in Bad Aibling antritt, will er mit diesem Abend heute keine Werbung für sich oder seine Gruppierung machen. Vielmehr soll sich jeder, der erstens keinen Bock auf Fasching hat und zweitens mehr Durchblick im komplizierten Wahlvorgang haben will, grundlegend informieren können.

Um 19.30 Uhr gibt’s dann im Hotel Lindner Infos zu Themen wie „panaschieren” oder „kommulieren” von kompetenter Seite. Anwesend sein werden dazu mehrere Stadtratskandidat/innen von verschiedenen Parteien. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.




Der demokratische Stammtisch

Herzlich eingeladen sind am 5. März um 19.30 Uhr alle Interessierten zum demokratischen „Stammtisch“ des Bürgerdialogs Bad Aibling. Der Treffpunkt ist Zum Arnold in der Schmiedgasse 7 in Bad Aibling.

Der Bürgerdialog Bad Aiblingist überparteilich und überkonfessionell und will wieder mehr WIR-Gefühl verankern. Sie wollen in den nächsten Jahren für mehr Demokratieverständnis und Dialog aktiv werden. „Wir wollen das Miteinander und den Austausch sowie mehr Achtsamkeit im Umgang miteinander fördern“, darin sind sich alle einig. Die Idee ist: Menschen durch verschiedene kreative Aktionen wieder mehr in die Begegnung also den Dialog zu bringen.

Der Dialog soll wieder mehr in den Vordergrund rücken – es wird diskutiert, politisiert, gelacht, beigestanden und auch ein bisserl „gehackelt“, so wie es bei uns in Bayern halt üblich ist. Und es geht um Bad Aiblinger Themen, die bei den Anwesenden grad aktuell sind.

Wichtig ist für den Bürgerdialog Bad Aibling eine respektvolle gute Gesprächskultur, die Freiheit Meinung äußern zu dürfen – egal ob diese auf positive Resonanz trifft oder nicht, die Sicherheit mit Respekt und Wertschätzung behandelt zu werden – unabhängig von der eigenen Meinung.

Unterschiedliche Meinungen sind wichtig. Lebhafte Diskussion und Austausch sind notwendig. Das Ziel: nicht die Einfachste, sondern die BESTE Lösung zu finden immer mit Blick auf Nachhaltigkeit. Kern einer guten Lösung ist, dass Einzelinteressen nicht über das Gemeinwohl gestellt werden. Die Interessen der uns nachfolgenden Generationen dürfen durch zu kurzfristige gedachte Ansätze nicht übersehen werden.

Dem Bürgerdialog Bad Aibling ist bewusst: Weniger ist Mehr. Der menschliche Faktor zählt. Der Luxus der heutigen Zeit ist ZEIT. „Dialog heißt für uns: Brücken zu schlagen und in den Austausch zu gehen. Respektvoll, Wertschätzend, Humorvoll“ auch hier sind sich Alle einig.

Bürgerdialog Bad Aibling sind
Michael Stacheder, Martina Thalmayr, Thomas Beck, Annemie Kirsch, Svea Thöne, Irene Durukan

Mehr Informationen: www.bürgerdialog-bad-aibling.de

 

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

 




Petrus ist ein Aiblinger

Die Prognosen waren nicht die besten. Starkwind war angesagt, und auch eine hohe Regenwahrscheinlichkeit. Doch als sich der Gaudiwurm am Sonntagnachmittag durch Aiblings Innenstadt schlängelte, legte Petrus eine Pause ein und gönnte Akteuren wie auch den tausenden Zuschauern am Straßenrand einen Faschingsumzug im Trockenen. Dementsprechend gut war auch die Stimmung. Ihr wart nicht dabei? Kein Problem. Hier sind die Fotos:

Der Umzug in Bad Aibling:




Essen und trinken für den Neubau

Am Kellerberg bei Jim’s Bergwerk/Kreisel verkaufen die Mitglieder der DLRG beim Faschiungsumzug durch Bad Aibling am Sonntag alkoholhaltige und antialkoholische Getränke, sowie belegte Semmeln für den Hunger zwischendurch. Ab 11 Uhr sind die Aktiven am Grill bereit. Die DLRG-Leute freuen sich auf euren Besuch. Der Erlös wird für den dringend benötigten Neubau verwendet.

 

 

 




Schüleraustausch für alle

Auch in diesem Jahr unterstützt die Franz X. Heinritzi & Söhne GmbH – HEINRITZI Wärme & Energie – aus Bruckmühl den australisch-deutschen Schüleraustausch der Wirtschaftsschule Alpenland mit einem Stipendium. Damit ist der Schüleraustausch kein exklusives Programm für finanzstarke Familien.

Foto – Bei der Scheckübergabe (v.l.): Martin Lehrer (Organisation Schüleraustausch), Schulleiter Randolf John, Stipendiatin Celina Feger (9 a), Sponsor Johannes Heinritzi sowie Hildegard Vodermaier (Organisation Schüleraustausch)

Geschäftsführer Johannes Heinritzi freute sich, persönlich den Scheck in Höhe von 2000 Euro übergeben zu können. „Ich bin schon sehr gespannt auf die Menschen und die Natur in Australien. Außerdem werde ich sicher mein Englisch verbessern. Ich bin sehr dankbar, dass mir diese Chance eröffnet wurde“, so die glückliche Schülerin Celina Feger aus der Klasse 9 a, die im Bewerbungsverfahren mit ihren sozialen und personalen Kompetenzen überzeugte. Die begleitenden Lehrkräfte des diesjährigen Austauschprogrammes, Hildegard Vodermaier und Martin Lehrer, sowie Schulleiter Randolf John sind sehr darüber erfreut, dass somit alle Bewerberinnen und Bewerber eine Chance haben, am Austauschprogramm teilzunehmen.

Veranstaltungstipp:

Die Wirtschaftsschule informiert übrigens am Donnerstag, 5. März, um 18:00 Uhr über den Weg zum Mittleren Bildungsabschluss an der Schule des Landkreises Rosenheim. Neben der Schulvorstellung liegt der Schwerpunkt dieses Abends auf den Bedingungen und Voraussetzungen zum Übertritt. In die Wirtschaftsschule können Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse aus allen Schularten wechseln.

Die Anmeldung für die Wirtschaftsschule findet vom 16. bis 20. März statt. Mitzubringen sind das Zwischenzeugnis, eine Geburtsurkunde und für Fahrschüler ein Lichtbild. Auskünfte und Beratung sind auch telefonisch unter 08061 49520-0 möglich.

 

 




Mainz grüßt Mainz

Was für ein glücklicher Umstand: Im Altlandkreis gibt es einen Weiler namens „Mainz”. Und genau von dort kommt der diesjährige Aiblinger Faschingsprinz Josef. Was liegt also näher, als mit unserem Prinzenpaar dort ein Foto und einen Film zu machen und mit dem Prinzenpaar aus der großen Hochburg der „Fassenacht” Kontakt aufzunehmen. Alexander Wolff (im Foto r.) von der ÜWG aus Bad Aibling hat dies getan und so gab es jetzt eine Ordenstausch zwischen Josef und Katharina aus Bad Aibling und Jacqueline und Heinrich aus Mainz. Direkt vor dem Ortschild vom Mainz aus dem Altlandkreis.

Ob sie diesen Orden dann morgen beim großen Gaudiwurm umhängen haben?

Hier ist das Video von der Ordensübergabe:




Gut belüfteter Faschingsumzug

Bad Aibling – Jetzt zeigt sich, wer ein echter Narr ist: Die Wetterprognosen für den morgigen Faschingsumzug sind alles andere als erbaulich. Windig und nass soll es werden. Die positive Nachricht dabei: Der Regen wird gegen Nachmittag abnehmen. Wer also den Zug durch die Aiblinger Innenstadt anschauen will, braucht unter dem Clownskostüm wetterfeste Kleidung und viel Optimismus.

Doch die äußeren Umstände sind das Eine, der Spaßfaktor ist das Andere. Und so kann kein schlechtes Wetter dieser Welt einen echten Faschingsfan vom Dabeisein abhalten. Hilfreich sind dabei die Tradition und viele Getränke: Denn bevor die Teilnehmer des Umzugs ab 14 Uhr durch die Straßen ziehen, wird auf dem Marienplatz wie immer bereits vorgeglüht – ab 13.33 Uhr ist hier Party angesagt. Mit viel Flüssigem und Musik von den „Mangfoi-Briada“.




Klare Haltung und Abgrenzung nach rechts außen

Am Montag, den 17. Februar, lud die SPD Kolbermoor ins Gleis 2 im neu renovierten Bahnhof der Stadt ein. So konnten interessierte Bürger*innen vor Ort gleich ein Beispiel für gelungene Stadtentwicklung direkt in Augenschein nehmen.

In ihrer Begrüßung formulierte die SPD Fraktionsvorsitzende und dritte Bürgermeisterin Dagmar Levin bereits zwei grundsätzliche Leitlinien, die für alle Kandidatinnen und Kandidaten der SPD gelten: eine klare Haltung und Abgrenzung nach rechts außen zur AfD sowie ein Handeln, das frei von jedem Eigennutz und ohne persönliche Interessenskonflikte ist.

Bürgermeister Peter Kloo konnte anschließend in seiner Rede viele Beispiele  dafür anführen, welch positive Entwicklung Kolbermoor in den vergangenen Jahren während seiner Amtszeit genommen hat. Doch machte er gleichzeitig klar, dass er sich nicht zufrieden über das Erreichte zurücklehnen möchte, sondern er zeigte auch leidenschaftlich seine Visionen für die Herausforderungen der Zukunft auf. Als Schwerpunkte nannte Kloo hier unter anderem die Weiterentwicklung von Konzepten für ein bedarfsgerechtes Wohnen, das einer sich verändernden Gesellschaft angepasst sein muss. Auch die Verkehrspolitik steht vor neuen Herausforderungen, die man nur meistern könne mit einer klugen Vernetzung von Individualverkehr und öffentlichen Verkehrsmitteln, die man natürlich auch über die Stadtgrenzen hinausdenken müsse. Mit einem Sitz im Kreisrat, den  andere. Mitbewerber nicht einmal anstreben, habe er hierfür auch vielfältige Möglichkeiten.

Im Anschluss stellten die anwesenden Kandidaten in sehr persönlichen und äußersten engagiert vorgetragenen Reden sich selbst und ihre Beweggründe für ihre Kandidatur vor und skizzierten individuelle Schwerpunkte für ihre Arbeit im Stadtrat. Anzumerken war hier jedem die Lust an der Mitgestaltung der weiteren Entwicklung Kolbermoor.

In der anschließenden Fragerunde zeigte sich, dass das Thema Krematorium für manche Bürger*innen immer noch nicht abgeschlossen ist. So stellte der Bürgermeister hier eindeutig klar, dass es keinerlei Pläne für die Weiterverfolgung dieses Projektes gibt – weder von seiner Seite noch von Seiten des Stadtrates, geschweige denn von Seiten irgendeines Investors.




Ein Aiblinger Ärgernis

Zugegeben – als vor einigen Jahren die ersten Ladestationen für Elektroautos in der Stadt installiert wurden, war der Andrang noch überschaubar. Auf dem Parkplatz an der Therme herrschte an den Stationen oft gähnende Leere. Also stellte man mal eben seinen Benziner drauf, Strafen waren sowieso kaum zu erwarten. Die Situation hat sich mittlerweile geändert. Immer mehr E-Fahrzeuge sind unterwegs, und die brauchen eben ab und zu mal wieder den Saft aus der Dose. Doch da fängt der Ärger in Bad Aibling an: Sehr oft sind die Stellplätze neben den Ladestationen von herkömmlichen Verbrennungsfahrzeugen belegt. Wir haben mit einem Leidtragenden gesprochen.

Robert B. (Name der Redaktion bekannt) fährt einen Tesla. Damit ist er fein raus. Denn für diese Autos gibt es flächendeckend in Deutschland sogenannte Supercharger, an denen Tesla-Fahrer ihr Gefährt ziemlich schnell wieder ziemlich voll laden können, zum Beispiel in Irschenberg. Doch einen Tesla kann man auch an einer herkömmlichen Ladestation wieder mit Strom betanken. In Bad Aibling heißt das: Könnte man. Denn vor allem an den Stationen am Bahnhof sind die beiden dazugehörigen Stellplätze oft mit Fahrzeugen belegt, die da nicht hingehören. Robert B. hat das schon mehrmals registriert, er hat Fotos gemacht und er musste mit seinem Fahrzeug weiter nach einer freien Ladestation suchen. Für ihn ist das kein Kavaliersdelikt mehr. Er setzt das gleich mit dem Belegen eines Behindertenparkplatzes.

„Hier werden Fahrer von Elektroautos behindert. Sie stellen ihr Fahrzeug ja nicht zum Parken hin, sondern sie brauchen den Strom, um weiter fahren zu können”, sagt er und macht dazu einen Vergleich: „Wenn ich mein Fahrzeug mal drei Stunden lang an einer Benzinzapfsäule abstellen würde, dann würde ich gerne mal sehen, was da los wäre …”

Böse Absicht will er den Falschparkern nicht unterstellen. Eher mangelndes Bewusstsein. Dass immer mehr E-Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, scheint in den Köpfen vieler Autofahrer noch nicht angekommen zu sein. In Bad Aibling wird mit diesem Vergehen noch relativ lax umgegangen, obwohl so ein Verstoß mittlerweile mit 55 Euro Bußgeld geahndet wird. In vielen deutschen Großstädten sieht das anders aus. „Da genügt ein Anruf bei der Polizei und der entsprechende Falschparker wird

Das will Robert B. von der Aiblinger Polizei gar nicht verlangen. „Die haben genug andere Dinge zu tun.” Dennoch fordert er ein Umdenken und vor allem Verständnis für Fahrer von Elektroautos. Er erzählt über sein Fahrverhalten: „Ich lade ja nicht alle Nase lang auf, sondern fahre meinen Akku auf etwa fünf Prozent runter, bevor ich eine Ladestation aufsuche. Und dann bin ich darauf angewiesen, dass ich da auch einen Platz bekomme.”

Einen Platz, den er dann oft von unberechtigt abgestellten Fahrzeugen belegt vorfindet. Wie Robert B. geht es vielen E-Auto-Fahrern. Sie brauchen den Platz neben den Ladestationen dringend, sie können ihre Vehikel nicht an den eingangs erwähnten Tesla-Superchargern aufladen und sind auf E-Zapfsäulen wie am Bahnhof oder an der Therme angewiesen. Abhilfe kann da einerseits eine noch deutlichere Kennzeichnung der Stellflächen, etwa durch plakative grüne Farbe, schaffen, oder andererseits das Wissen der anderen Verkehrsteilnehmer darüber, dass diese Flächen nicht etwa ein willkommener Parkplatz für E-Fahrzeuge sind, sondern deren benötigte Tankstelle. Mit etwas mehr Bewusstsein und Rücksichtnahme geht’s dann auch ohne Polizei in Bad Aibling …