Wo steckt Paul Neiser?

Der 30 Jahre alte Herr Paul Neiser wird seit Samstag, 12:30 Uhr, vermisst. Er befand sich zur medizinischen Behandlung in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied und verließ diese in unbekannte Richtung. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in einer hilflosen Lage bzw. in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.

Paul Neiser ist ca. 170 cm groß, und von normaler, kräftiger Statur. Er hat dunkelblonde, glatte kurze Haare und blaue Augen. Er hat keinen Bart und trägt auch keine Brille. Herr Neiser war zum Zeitpunkt seines Verschwindens bekleidet mit heller Jeans, einem dunkelblauen Mantel und schwarzen Schuhen.

Hinweise auf den Aufenthalt des Mannes richten Sie bitte an die Polizeiinspektion Miesbach unter der Telefonnummer 08025/2990 oder an jede andere Polizeidienststelle.

 




Helfer in der Not

Für den Dienst in den RoMed-Kliniken bzw. in Pflege- und Altenheimen suchen Stadt und Landkreis Rosenheim kurzfristig und dringend Pflegepersonal. Auch Lösungen in Teilzeit sind möglich. Ein Teil der Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen kann auch in infektiösen Bereichen eingesetzt werden. Die Bereitstellung von Schutzkleidung ist hier sichergestellt. Interessierte Frauen und Männer melden sich per E-Mail unter pflegehilfe@kfv-rosenheim.de. Wichtige Angaben wären die persönlichen beruflichen Voraussetzungen sowie ab wann sie zur Verfügung stehen.

Die RoMed-Kliniken suchen Unterstützung für ihre Pflegekräfte und Ärzte. Melden können sich hier Personen, die Erfahrung oder eine Ausbildung in der Pflege oder als medizinische Assistenz haben oder Medizin studieren oder ein Praktikum in der Alten- oder Krankenpflege (z.B. freiwilliges soziales Jahr) absolviert haben. Die RoMed Kliniken bieten einen auf bis zu drei Monate befristeten Arbeitsvertrag und eine Bezahlung entsprechend der Erfahrung bzw. Qualifikation im Rahmen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Interessierte melden sich hier per E-Mail unter pflegedirektion@ro-med.de

 




24 Einsätz innerhalb sieben Tage

In ganz Bayern befinden sich derzeit 80 Ortsverbände des Technischen Hilfswerks mit hunderten Einsatzkräften im Einsatz. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer übernehmen vielfältige Aufgaben:

•       Aufbau und Betrieb eines zentralen Logistikstützpunkts für die bayerische Staatsregierung (THW LogSpBy)

•          Fachberatung im StMI sowie in Krisenstäben bzw. FüGK der Landkreise und Regierungspräsidien

•         Führungsunterstützung in diversen Stäben, z.B. der örtlichen Einsatzleitung

•         Unterstützung der Bundespolizei, z.B. bei Grenzkontrollen

•         Betreuung und Verkehrsabsicherung bei mobilen Teststellen

•          Aufbau und Unterstützung von Behelfskrankenhäusern bzw. Ertüchtigung alter Krankhäuser

•          Aufbau von Teststrecken

•         Logistikaufgaben, z.B. Materialtransporte

 

Bilanz in Rosenheim:

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der THW Ortsverbände Bad Aibling und Rosenheim leisteten alleine in der letzten Woche 24 Einsätze. Insgesamt 641,6 Einsatzstunden mit 121 eingesetzten Helferinnen und Helfern wurden im Bereich Technische Hilfeleistung und Logistik geleistet. Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist der Umstellung auf Team- und Schichtbetrieb geschuldet. Beide Ortsverbände haben sich in unterschiedliche Logistik- und Einsatzteams aufgeteilt, die weder im THW, noch privat Kontaktuntereinander haben um die Einsatzfähigkeit nicht zu gefährden. Die Teams haben im täglichen Wechsel Dienst.

Über 200 Telefonanrufe mussten bewältigt werden. Wir möchten nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass für Fragen sämtlicher Art die Bürgertelefone der Stadt und des Landkreises Rosenheim zu Verfügung stehen. Das Technisches Hilfswerk Bad Aibling und Rosenheim kann einzelnen Personen, Vereinen oder Einrichtungen nicht direkt weiterhelfen. Bitte richten Sie sämtliche Anfragen an die zuständigen Behörden.




Warten auf Aiwangers Rolle

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf Facebook mitgeteilt, für jeden Landkreis eine Rolle mit 400 Meter Vliesstoff organisiert zu haben. Pragmatismus und Selbsthilfe sei gefragt, heißt es dort. Fleißige Näherinnen und Näher sollen daraus 5.000 Masken nähen können. Aufgrund der vielen Nachfragen, unter anderem am Bürgertelefon und beim Technischen Hilfswerk, stellen die Mitarbeiter des Landratsamtes fest, dass bisher die von Aiwanger angekündigte Rolle nicht im Landkreis angekommen ist.

Ob und wann sie tatsächlich geliefert wird, ist nicht bekannt, da es keine entsprechenden Ankündigungen gibt. Oder bekommt der Landkreis Rosenheim in dieser Sache etwa nur eine Neben-Rolle?




Unser Coronameter

Unsere tägliche Statistik gib uns heute: Die Zahl der positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteten Personen ist (Stand 26. März, 24 Uhr) jetzt auf 724 angestiegen. Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rosenheim gibt es zudem eine dritte Person, die an den Folgen von COVID-19 gestorben ist.




Wichtiges für die Studierenden

Angesichts der massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat sich der reduzierte Betrieb an der Technischen Hochschule Rosenheim bislang bewährt. Auf die Anordnung der Staatsregierung, den Vorlesungsbeginn im Sommersemester zunächst auf den 20. April zu verschieben, hat die Technische Hochschule mit einem Bündel von Maßnahmen reagiert. So wurden beispielsweise verschiedene Online-Kurse und Webinare für die Studierenden eingerichtet, mit denen sie sich inhaltlich auf den Studienstart vorbereiten können.

Zudem verteilen die Dozenten auf digitalen Wegen Übungsaufgaben und treten mit den Studierenden individuell in Kontakt, um Fragen zu beantworten. Diese Inhalte dienen allerdings der Vorbereitung auf die Vorlesungen im Sommersemester. Für Prüfungen werden sie erst relevant, wenn die Dozenten später in der Vorlesungszeit wiederholend darauf eingehen.

„Wir profitieren in dieser besonderen Situation sehr davon, dass wir viel Erfahrung mit digitalen Lehrformaten gesammelt haben“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster. „So haben wir etwa im berufsbegleitenden BWL-Studiengang bereits eine große Zahl von Lehrveranstaltungen auf Online-Übertragung umgestellt. Was wir dabei in Bezug auf Inhalt und technische Umsetzung gelernt haben, kommt uns jetzt zugute“, so Köster. Vor allem Lehrveranstaltungen mit gering ausgeprägter Interaktion zwischen dem Dozenten und den Studierenden seien hierfür geeignet. „Wir arbeiten intensiv daran, diese Angebote kurzfristig weiter auszubauen.“

Hervorragende interne Zusammenarbeit

In der aktuellen Lage habe sich gezeigt, wie effizient und kollegial die Zusammenarbeit innerhalb der Technischen Hochschule funktioniere. „Unsere Experten aus der Verwaltung und dem IT-Bereich haben zusammen mit besonders online-erfahrenen Dozenten aus den Fakultäten innerhalb kurzer Zeit verschiedene Lösungen auf die Beine gestellt, um unsere Studierenden bestmöglich zu betreuen“, hebt Köster hervor.

In diesem Sinn seien auch die für den Publikumsverkehr geschlossenen Einrichtungen Studien-, Prüfungs- und Praktikantenamt sowie die ebenfalls geschlossene Bibliothek für spezielle Fragen der Studierenden telefonisch erreichbar. Zusätzlich wurde auf der Homepage der TH eine Seite mit Antworten zu häufig gestellten Fragen erstellt.

Die FAQ finden sich unter: https://www.th-rosenheim.de/die-hochschule/aktuelles/faq-in-bezug-auf-corona/

Allerdings eignen sich nicht alle Themen und Lehraktivitäten für E-Learning oder Online-Übertragungen. Arbeiten an Maschinen und in Laboren beispielsweise lassen sich dadurch nicht ersetzen. „Sofern es zum Beispiel für eine Abschlussarbeit unbedingt erforderlich ist, kann in unseren Laboren weiter geforscht und gearbeitet werden“, erläutert Köster, „allerdings mit nur sehr wenigen Personen zur gleichen Zeit, mit ausreichend Sicherheitsabstand und unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften“.

Es sei wichtig, den betroffenen Studierenden trotz der widrigen Umstände einen einigermaßen planmäßigen Abschluss ihres Studiums zu ermöglichen. Das schließe auch der Situation angepasste Anforderungen hinsichtlich der Abschlussarbeiten ein.

An die Politik appelliert der Präsident der TH Rosenheim in diesem Zusammenhang, den Ausbau digitaler Lehrangebote durch eine entsprechende finanzielle Ausstattung der Hochschulen in den kommenden Jahren weiter voranzutreiben. Der Erfolg der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb), die ihre 31 Trägerhochschulen unter anderem bei der Gestaltung und Umsetzung innovativer Lehrangebote unterstützt, sei gerade angesichts der aktuellen Situation ein Fingerzeig für die Zukunft, sagt Köster.

Die meisten Beschäftigten arbeiten im Home Office

Von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind auch die Beschäftigten in der Verwaltung und anderen administrativen Bereichen der TH Rosenheim massiv betroffen. Um die persönlichen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, arbeiten die meisten von ihnen so weit wie möglich von zuhause aus. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kind bzw. Kindern hat die TH Rosenheim darüber hinaus familienfreundliche und flexible Regelungen gefunden.

Nach aktuellem Stand soll die Vorlesungszeit an der TH Rosenheim am 20. April beginnen, das Ende ist für den 25. Juli geplant. Der Prüfungszeitraum wurde für die Zeit vom 27. Juli bis zum 8. August festgelegt, wobei in Ausnahmefällen auch danach noch Prüfungen stattfinden können.

Um die bis zum 20. April ausgefallene Vorlesungszeit zu kompensieren, werden im Sommersemester an allen Tagen außer an Sonn- und Feiertagen Vorlesungen stattfinden, teilweise auch noch in den Abendstunden. Auch hier ist die Technische Hochschule bestrebt familienfreundliche Regelungen zu finden, um die Vereinbarkeit von Studium und Kindern zu ermöglichen. Ursprünglich hätten die Vorlesungen im Sommersemester am 16. März starten sollen.

 




Noch ist Briefwahl möglich

Es ist noch nicht zu spät, seine Stimme für die Stichwahl im Landkreis Rosenheim abzugeben. Die Kreiswahlleiterin Christine Müller erinnert daran, dass die Deutsche Post AG am Samstag nach 18 Uhr alle Briefkästen leeren wird und die Wahlbriefe den Gemeinden im Laufe des Sonntags zustellen wird.




Disziplin in der Krise

Im Zusammenhang mit den Allgemeinverfügungen von Stadt und Landkreis Rosenheim zur 14-tägigen Quarantäne von so genannten Kontaktpersonen erkrankter Corona-Patienten teilt das Ordnungsamt der Stadt Rosenheim mit: „Auf schriftliche Anfrage können betroffene Arbeitnehmer mit Wohnsitz in der Stadt Rosenheim als Nachweis für den Arbeitgeber eine Bestätigung über die angeordnete Quarantäne als Nachweis erhalten. Die Bestätigung …

… kann alternativ auch von Arbeitgebern angefordert werden, wenn sie die Zustimmung des jeweiligen Arbeitnehmers vorlegen können. Entsprechende Anfragen können Betroffene oder deren Arbeitgeber direkt an das städtische Ordnungsamt richten“, sagt Amtsleiter Oliver Horner.

Stadtbrandrat Hans Meyrl, gleichzeitig Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, hat sich positiv über die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen geäußert: „Auch nach den Erkenntnissen der Polizeiinspektion Rosenheim befolgen die Bürgerinnen und Bürger die vom Freistaat erlassenen Regeln zur Ausgangsbeschränkung ganz überwiegend mit außerordentlich hoher Disziplin. Diese Akzeptanz ist notwendige Voraussetzung, um die Infektionszahlen auf mittlere Sicht zu stabilisieren. Für ihr Verständnis im Hinblick auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen danke ich den Bürgerinnen und Bürgern Rosenheims herzlich“, so Meyrl.




Fragen und Antworten

Es gibt viele Fragen zum derzeit alles beherrschenden Thema. Logischerweise ist deshalb das Bürgertelefon im Landratsamt permanent überlastet. Deshalb fasst das Amt hier die häufigsten Fragen und die Antworten darauf zusammen. In der Hoffnung, dass mehr Menschen erst einmal lesen, bevor sie die Nummer des Bürgertelefons wählen. 

Dazu schreibt das Landratsamt Folgendes:

Seit 25. März ist die Allgemeinverfügung von Landratsamt und Stadt in Kraft getreten. Gemäß Allgemeinverfügung vom 24. März müssen Personen, die direkten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Patienten hatten, 14 Tage in häusliche Quarantäne. Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall Ausnahmegenehmigungen erteilen, soweit dies im öffentlichen Interesse geboten und aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

 Die Amtsmitarbeiter bitten um Verständnis und Nachsicht, dass das Gesundheitsamt in der aktuellen Ausnahmesituation priorisiert dringende Anliegen von Systemrelevanten Bereichen bearbeiten kann. Damit soll die medizinische und pflegerische Versorgung von Kranken und vulnerablen Gruppen, sowie die Öffentliche Sicherheit und Ordnung gesichert werden. Dies sind Einrichtungen und Institutionen, die im öffentlichen Interesse liegen, wie medizinische Einrichtungen, Altenheime, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Strom- und Wasserversorger …(Die Aufzählung ist nicht abschließend).

Das Gesundheitsamt kann aufgrund des sehr hohen Aufkommens von Anfragen sich nicht zeitnah mit allen Anliegen befassen.  Hierfür bittet das Gesundheitsamt um Nachsicht.

 Das Landratsamt teilt allen durch das Gesundheitsamt getesteten Personen das Ergebnis des Testes telefonisch oder per E-Mail mit. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse kann aus Kapazitätsgründen beim Labor des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bis zu 7 Tage vergehen. Vor Abfragen von Testergebnissen beim Landratsamt bzw. Gesundheitsamt bitten wir deshalb grundsätzlich abzusehen.

In allen anderen Fällen, d.h., wenn die Testung nicht im Gesundheitsamt vorgenommen wurde, kann das Gesundheitsamt keine Auskunft geben.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

 Gemäß der neuen Falldefinition sind folgende Fälle als begründete Verdachtsfälle einzustufen:

 

  1. Unspezifische Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Störungen des Geruchsinns und Durchfall

und

Kontakt zu einem bestätigten Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn

ODER

  1. Unspezifische Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Störungen des Geruchsinns und Durchfall

und

Tätigkeit in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus

 

Das sind die häufigsten Fragen aus der Bevölkerung:

Ich hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe nun Erkältungssymptome (Verdachtsfall). Was soll ich machen?

(Berufstätige im Systemrelevanten Bereichen siehe eigene Punkte hierzu)

In diesem Fall müssen Sie sich gemäß Allgemeinverfügung für 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Beginn der Symptome in häusliche Quarantäne begeben. Bitte kurieren Sie sich zuhause aus.

Alle Kontakte zu anderen Personen, einschließlich Haushaltsmitgliedern, sind zu vermeiden. Der Aufenthalt im eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon ist gestattet.

Die Entlassung aus der häuslichen Quarantäne erfolgt:

o          Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und

o          bei Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden

 

Wenn Ihre Symptome  behandlungsbedürftig werden, bitte kontaktieren Sie telefonisch den Hausarzt und bitten ihn aufgrund der Krankheitssymptome, Ihnen zunächst telefonisch eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage auszustellen.

 

Ich hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten, habe aber keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

Sie gelten auch ohne Symptome als ansteckungsverdächtig im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. In diesem Fall müssen Sie sich gemäß Allgemeinverfügung für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Erkrankten in häusliche Quarantäne begeben.

Alle Kontakte zu anderen Personen, einschließlich Haushaltsmitgliedern, sind zu vermeiden. Der Aufenthalt im eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon ist gestattet. Bitte kontrollieren Sie zweimal täglich Ihre Temperatur.

Sie werden erst wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen, wenn

  • 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Erkrankten vergangen sind

und

  • Sie seit 2 Tagen keine Krankheitszeichen, auch kein Fieber, mehr haben.

 

Warum müssen enge Kontaktpersonen ohne Erkältungszeichen für 14 Tage zuhause bleiben?

Weil innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann.

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe keine Erkältungssymptome.

Was soll oder darf ich machen?

In diesem Fall kann das Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt und aus infektionshygienischer Sicht vertretbar ist. Dies ist in der Regel der Fall.

Wenn relevanter Personalmangel besteht und Ihr Einsatz unverzichtbar ist, dann dürfen Sie unter folgenden Bedingungen arbeiten:

  • Sie dürfen mit Mund-Nasen-Schutz arbeiten,
  • sollen Abstand von 2m zu anderen Mitarbeitern halten,
  • müssen 2x tgl. Temperatur messen und auf Erkältungssymptome achten,
  • müssen sofort bei Symptomen zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren.

Eine Testung auf Corona im Gesundheitsamt ist nicht erforderlich und keine Voraussetzung zum Arbeiten.

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

  • Das Gesundheitsamt nimmt im Rahmen der Ermittlung (zunächst Kontakt über den Erkrankten) zu ihnen auf.
  • Bei ihnen wird ein Rachenabstrich angestrebt
  • Bis Vorliegen des Testergebnisses wird Ihnen eine häusliche Quarantäne mündlich angeordnet.
    • Bei positivem Befund des Rachenabstriches:
      • Sie werden zum Erkrankungsfall und
      • Ihnen wir eine häusliche Quarantäne bis auf weiteres angeordnet.

 

Dauer / Entlassung aus der Quarantäne:

Sie werden nach mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit

und

2 negativen Tests im Abstand von 24 Stunden aus der Quarantäne entlassen

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte keinen Kontakt mit einem Erkrankten. Ich habe aber Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

Siehe Verfahren unter vorausgehendem Punkt (enger Kontakt und  Erkältungssymptome)

Ich arbeite in einem anderen Systemrelevanten Bereich außerhalb der Medizin und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

In diesem Fall kann das Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt und aus infektionshygienischer Sicht vertretbar ist. Dies ist in der Regel der Fall

Wenn relevanter Personalmangel besteht und Ihr Einsatz unverzichtbar ist, dann dürfen Sie unter folgenden Bedingungen arbeiten:

  •  Sie dürfen mit Mund-Nasen-Schutz arbeiten,
  •  sollen Abstand von 2m zu anderen Mitarbeitern halten,
  •  müssen 2x tgl. Temperatur messen und auf Erkältungssymptome achten,
  •  müssen sofort bei Symptomen zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren.

Eine Testung auf Corona im Gesundheitsamt ist  nicht erforderlich und keine Voraussetzung zum Arbeiten.

 Ich arbeite in einem anderen Systemrelevanten Bereich außerhalb der Medizin und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe nun Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

  • Das Gesundheitsamt nimmt im Rahmen der Ermittlung zunächst Kontakt (über den Erkrankten) zu ihnen auf.
  • Bei ihnen wird ein Rachenabstrich im Gesundheitsamt oder der Screeningstelle angestrebt.
  • Bis Vorliegen des Testergebnisses wird Ihnen eine häusliche Quarantäne mündlich angeordnet.
    • Bei positivem Befund des Rachenabstriches:
      • Sie werden zum Erkrankungsfall und
      • Ihnen wir eine häusliche Quarantäne bis auf weiteres angeordnet.

Dauer / Entlassung aus der Quarantäne :

Sie werden 14 Tage nach Symptombeginn

und

48 Stunden Symptomfreiheit aus der Quarantäne entlassen

 

Ich habe Erkältungssymptome und habe Angst, mich mit Corona angesteckt zu haben. Ich möchte mich trotzdem auf Coronaviren testen lassen. Was soll ich machen?

In Abhängigkeit Ihrer Tätigkeit, Ihres Alters und Vorerkrankungen stellt Ihr Hausarzt die Notwendigkeit für die Testung fest.

Der Arbeitgeber verlangt von mir einen Test auf COVID-19, obwohl ich keine Erkältungssymptome habe und keinen Kontakt zum Erkrankten hatte. Was soll ich machen?

In diesem Fall werden keine Tests durchgeführt.

Aus unserer Sicht dürfen Sie in die Arbeit gehen, da Sie keine Erkältungssymptome haben. Achten Sie aber in den nächsten 14 Tagen auf die Entwicklung von Erkältungssymptomen.

 

Wer erstattet mir (Arbeitnehmer und Selbständige) den Verdienstausfall, wenn ich aufgrund der Allgemeinverfügung oder Anordnung die häusliche Quarantäne antreten muss?

Achtung:

Bitte keine Anträge auf Verdienstausfall an das Gesundheitsamt richten.

 Für Sie ist zuständig

Regierung von Oberbayern – Sachgebiet 55.2 – Rechtsfragen Gesundheit, Verbraucherschutz und Pharmazie

Postanschrift

80534 München

 

https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/37198/40425/leistung/leistung_53462/index.html

 

 Der Arbeitgeber will von mir eine Bescheinigung, dass ich mich nicht mit Corona angesteckt habe?

Das Gesundheitsamt stellt keine solchen Bescheinigungen aus.

 




Corona-Symptome unterschiedlich

Es kann sein, dass die Dunkelziffer – die Zahl der tatsächlich Corona-Infizierten – weit höher liegt, als vermutet: Denn hieß es zu Beginn, dass Husten und Fieber bei bis zu 80 Prozent der erfassten Fälle vorkämen, teilte jetzt der Präsident des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler mit, dass diese Symptome in Deutschland nur bei eher 40 bis höchstens 50 Prozent der Infizierten festgestellt werden können. Das Krankheitsbild ist wohl weit weniger einheitlich, als bislang angenommen. So kommen offenbar häufig auch Schmerzen im Bereich des Brustkorbs vor – ohne Fieber, ohne Husten.

Auch Schweizer Notfallmediziner weisen jetzt darauf hin, dass die Symptome der Erkrankung Covid-19 oftmals unspezifisch seien und sie womöglich öfter als vermutet als medizinisches Chamäleon auftreten. Die dominierenden – und manchmal einzigen – Beschwerden waren auch Gliederschmerzen, diese allerdings begrenzt auf den Brustkorb sowie Schultergürtel und Nacken. Lungenärzte wissen, dass diese Symptome bei einer untypischen Lungenentzündung vorkommen können.

Über den markanten Geruchs- und Geschmackssinn-Verlust als Corona-Symptome haben wir bereits ausführlich berichtet.

Im Kampf gegen die Pandemie drängt das Innenministerium in Deutschland nun verstärkt darauf, das Testen und Isolieren der infizierten Personen zu forcieren. Jeder Infizierte – ob er es wisse oder eben nicht – sei Überträger an bis zu vier/fünf Personen im Durchschnitt, so die Experten.

Die bei weitem wichtigste Maßnahme gegen das Virus ist den Experten zufolge demnach das Testen und Isolieren der infizierten Personen.

Getestet werden sollten sowohl Personen mit Eigenverdacht, als auch der gesamte Kreis der Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen. Die Fachleute hoffen, dass die Testkapazität in Deutschland sehr schnell hochgefahren werden könne.

Die bisherige Methode nach dem Motto – wir testen, um die Lage zu bestätigen – müsse abgelöst werden durch den Ansatz: Wir testen, um VOR die Lage zu kommen.

Corona-Testzentrum auf der Loretowiese

Der Ärztliche Kreisverband Rosenheim hat am vergangenen Dienstag mit Unterstützung der Stadt Rosenheim ein Corona-Testzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim in Betrieb genommen. Dort werden ausschließlich Personen getestet, die von ihrem Hausarzt per Überweisungsschein direkt dorthin verwiesen werden. Geplant und möglich seien aktuell etwa 80 Patientenabstriche pro Tag.

Dabei ist auf folgendes Vorgehen zwingend zu achten:

Bei Beschwerden nimmt der Patient telefonisch Kontakt zum Hausarzt auf und schildert seine Symptome.
Anhand eines Fragenkatalogs stellt der Hausarzt fest, ob eine Testung des Patienten sinnvoll ist.
Falls ja, erhält der Patient auf sicherem Weg ein Teströhrchen und einen Überweisungsschein, mit dem er sich im Testzentrum auf der Loretowiese vorstellt.
Dort wird ein Abstrich entnommen und ins Labor geschickt.
Die Testergebnisse schickt das Labor an den Hausarzt, der den Patienten informiert.
Zwischen der Testung und der Ergebnismitteilung hat der Patient in häuslicher Quarantäne zu verbleiben.
Es ist unbedingt zu beachten, dass ohne Rücksprache mit dem Hausarzt und ohne Ausstellung eines Überweisungsscheins kein Abstrich erfolgt.

Die Bevölkerung wird gebeten, das Testzentrum nicht zu behindern und nur anzufahren, wenn ein Patient vom Hausarzt einen Überweisungsschein für das Testzentrum und ein Teströhrchen für den Abstrich erhalten hat. Im Testzentrum erfolgt ausschließlich ein Abstrich, keine weitergehende ärztliche Untersuchung oder Versorgung.

Mit der Einrichtung des Testzentrums aus der Loretowiese sollen der stark belastete Hausbesuchsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) und die Hausärzte entlastet sowie knappes Infektionsschutzmaterial eingespart werden.

Tests auch in Bad Aibling

Auch in Bad Aibling wird jetzt eine Anlaufstelle für Corona-Patienten eingerichtet. Dafür wird eine ehemalige Praxis am Bichl reaktiviert. Ab kommenden Montag werden hier immer zwischen 10 und 12 Uhr Tests vorgenommen – siehe Hinweise weiter oben!  Träger der Einrichtung ist die Stadt.