Helau in der Ellmaierstraße

Im Faschingsendspurt machte die Rosenheimer Faschingsgilde mit Prinz Martin I., „Herrscher über seltene Erden aus dem Reich der Edelmetalle“ und Prinzessin Sandra II., „Strahlende Tänzerin aus schwarz-weißen Welten“ heute dem Polizeipräsidenten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Rosenheimer Polizeidienststellen traditionell ihre Aufwartung.

Nach der Verleihung der Faschingsorden an ausgewählte Mitarbeiter zeigte die Garde im Innenhof ihren schwungvollen Marsch und das Prinzpaar präsentierte unter großem Beifall der Zuschauer den Prinzenwalzer.




Die Jugend forscht gut

Die Gewinner des diesjährigen Regionalwettbewerbs von „Jugend forscht“ stehen fest. Sieben Projekte wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet und haben sich somit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Die 90 Kinder und Jugendlichen, die an der Technischen Hochschule Rosenheim ihre Projekte und Forschungsarbeiten aus dem MINT Bereich vorgestellt haben, machten es den Jurymitgliedern nicht leicht.

Die Ersten Plätze (v.l.): Marvin Hanke, Bettina Oestreich Geschäftsführerin Seeoner Kreis, Stapfelfeld André, Korbinian Haberstetter, Malte Reents, Gabriel Duft, Jonathan Woltereck, Franz Winterer Vorsitzender Seeoner Kreis, Duft Vera, Dettmann Charlotte, Fritz Anneke, Schatz Juliana, Brühwiler Miriam, Thomas Grillenbeck Wettbewerbsleiter Jugend forscht

Die Arbeiten reichten vom smarten Bienenvolk, dem Bau und der Beobachtung eines hermetisch abgeschlossenen Biotops, Algen als Energiequelle der Zukunft, der Feinstaubbelastung in Traunstein bis zu der Frage, wie der Leopard zu seinen Flecken kommt, einem Seifenmembran Filter oder einem Hightech-Bobbycar. Eingereicht wurden die Forschungsprojekte in den sieben Themengebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Nach mehreren ausführlichen Jury-Besprechungen standen nach zwei Wettbewerbstagen die Preisträgerinnen und Preisträger fest:

Gabriel Duft (14 Jahre) mit dem Projekt „Modifizierung einer selbstgebauten Diffusionsnebelkammer mithilfe eines Raspberry Pi“ (Fachbereich Physik); Gymnasium Miesbach
Brühwiler Miriam (12 Jahre), Fritz Anneke (11 Jahre) und Schatz Juliana (12 Jahre) mit dem Projekt „Leben auf dem Jupiter-Mond Europa“ (Fachbereich Geo- Raumwissenschaften); Landschulheim Schloß Ising am Chiemsee
Stapfelfeld André (17 Jahre) mit dem Projekt „Beeinflussung der Vermehrungsart und der Regenerationsdauer der Dugesia“ (Fachbereich Biologie); Max-Rill-Gymnasium Reichersbeuern
Duft Vera (11 Jahre) und Dettmann Charlotte (11 Jahre) mit dem Projekt „Verhalten und Farbwahrnehmung von Stabheuschrecken“ (Fachbereich Biologie); Gymnasium Miesbach
Korbinian Haberstetter (13 Jahre) mit dem Projekt „Das smarte Bienenvolk“ (Fachbereich Arbeitswelt); Chiemgau-Gymnasium
Jonathan Woltereck (14 Jahre) und Malte Reents (14 Jahre) mit dem Projekt „Autonomes Auto 3.1“ (Fachbereich Technik); Gymnasium Miesbach
Marvin Hanke (16 Jahre) mit dem Projekt „Birdwatch – das digitale Vogelhäuschen“ (Fachbereich Technik); Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut

Die elf Siegerinnen und Sieger der Regionalebene haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert, der Anfang März beginnt. Den Abschluss der 55. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 21. bis 24. Mai in Bremen. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

Die Technische Hochschule Rosenheim richtete den Regionalwettbewerb in Rosenheim in diesem Jahr erstmals als Partnerunternehmen der Stiftung Jugend forscht zusammen mit dem Seeoner Kreis aus. Der Seeoner Kreis als Pate vertritt nicht nur die regionale Wirtschaft und ist eng verbunden mit der TH Rosenheim, sondern denkt auch schon heute an morgen.

„Es ist uns wichtig ein Projekt der Jugend und somit die Zukunft der Region zu fördern. Wir sind ein starker Wirtschaftsstandort, ohne Fachkräfte und Wissenschaftler könnten wir diese Position nicht halten“, so Franz Winterer, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises.

Die Technische Hochschule Rosenheim bietet mit ihrer Ausrichtung auf naturwissenschaftliche Fächer und ihrem hohen Praxisbezug die idealen Rahmenbedingungen für die Teilnehmer von Jugend forscht. Wo, wenn nicht in den Räumen der Hochschule, werden Kompetenz und Leidenschaft für Projekte und angewandte Wissenschaften besser unter Beweis gestellt? Die Kinder und Jugendlichen hatten so außerdem die Gelegenheit in die Welt der Hochschule hinein zu schnuppern.

„Für uns als Hochschule ist es selbstverständlich, den Nachwuchs zu fördern und diesen so früh wie möglich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern“, sagte TH-Präsident Prof. Heinrich Köster.

Alle Wettbewerbstermine, Veranstaltungsorte und Ansprechpartner finden Sie auch im Internet unter www.jugend-forscht.de.




Rosenheim: Eike Hallitzky zu Gast

Der Grüne Kreisverband Rosenheim lädt am 26. Februar zum traditionellen Politischen Aschermittwoch ins TAM OST in Rosenheim. Die Gäste dürfen sich auf die Spitzenkandidierenden aus Stadt und Landkreis freuen. Es sprechen die Landratskandidatin Ulla Zeitlmann und der Oberbürgermeisterkandidat Franz Opperer aus Rosenheim. Als besonderen Gast konnte der Grüne Kreisverband Eike Hallitzky gewinnen, den Landesvorsitzenden der Bayerischen Grünen.

 

Musikalisch wird das Programm umrahmt von „La Glu“. Das Duo aus Bad Aibling hat Lieder im Gepäck, die inspirieren, konsequent gegen den Strom schwimmen und dabei Folk der feinen Art bieten. Für das leibliche Wohl sorgt wieder das Team der TheaterSchenke mit einem köstlichen Büfett.

 

Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.




Frauen.Leben.Demokratie

Zum 13. Mal luden die Rosenheimer SPD Frauen mit ihrer Vorsitzenden Susanne Kieslinger zur jährlichen Veranstaltung Sekt & Selters ein. Datum und Ort  brachten einen Hauch Historie mit zur Veranstaltung: Am 19. Februar 1919 hatte Maria Juchacz, Gründerin der AWO, als erste Frau eine Rede im Reichstag gehalten, 101 Jahre später konnten die heimischen SPD Frauen Prof. Gesine Schwan als Rednerin bei Sekt & Selters im AWO-Mehrgenerationenhaus in Rosenheim gewinnen.

Schwan, Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD, ehemalige Präsidentin der Europa – Universität Viadrina in Frankfurt (O.), der Humboldt-Viadrina School of Governance sowie amtierende Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Plattform, sprach im Mehrgenerationenhaus zu Frauen.Leben.Demokratie. Der rote Faden der Sozialisierung von Frauen zog sich durch die Erläuterungen der zweimaligen Kandidatin für das Bundespräsidentenamt.

„Die Sozialisierung prägt Frauen. Wer mit Kindern zu tun hat oder auch selbst welche hat, wird von ihnen zu einem anderen Umgang miteinander erzogen“, sagte Schwan. Frauen hätten daher eine andere Kommunikationsebene, würden Probleme und Sachverhalten ausdiskutieren und nicht aussitzen  und bewiesen so auch einen anderen Führungsstil  – „wenn’s schwierig wird holt man Frauen zur Problemlösung und Problembewältigung“. Frauen müssten findiger, raffinierter sein und mehr lernen, um die schwächere gesellschaftliche Position auszugleichen. Persönlichkeitsmerkmale bei Frauen wie Empathie und Kooperationsbereitschaft seien zudem wichtig für die Demokratie. „Nur wer bereit ist zu kooperieren lebt Demokratie“, betonte Schwan. Zudem hätten Frauen auch einen anderen Bezug zur Macht. Während der Soziologe Max Weber Macht als Fähigkeit, sich gegen andere durchzusetzen, definierte, sah die politische Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt in dieser Definition einen Aufruf zur Gewalt. Für sie bedeutete Macht etwas mit anderen zu bewirken. Die Definition Arendts sah Schwan als  Grundlage der Politik: etwas gemeinsam schaffen. Schwan plädierte zum Abschluss ihrer Rede für ein partnerschaftliches statt hierarchisches Verhältnis in Politik und Gesellschaft.

Die anwesenden Frauen zeigten sich begeistert von der Rede Gesine Schwans. Die Stadträtin und Vorsitzende der Rosenheimer SPD, Elisabeth Jordan betonte, dass es bei der Kommunalwahl wichtig sei, Frauen zu unterstützen. „Frauen wählt Frauen und traut ihnen was zu!” appellierte Jordan an die Anwesenden. Traditionell fand im Anschluss noch der gesellige Abschluss der Veranstaltung bei Sekt und Selters statt.




Großes Interesse an Chiemsee-Region

Vier Tage lang präsentiert sich der Tourismusverband Chiemsee-Alpenland (CAT) mit seinen Mitgliedsgemeinden und touristischen Leistungsträgern in der Halle A5 auf dem Münchner Messegelände – der Jubiläums-Freizeitmesse f.re.e, die heuer zum 50. Mal durchgeführt wird. Damit sind die „Chiemseer“ einer von insgesamt 1.300 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern, die sich noch bis einschließlich Sonntag, 23. Februar, persönlich und mit Werbematerial den Kunden und Gästen von morgen zeigen.

Foto (v.l.): Minister Hubert Aiwanger, Christina Pfaffinger, Stephanie Vorleitner und MdL Klaus Stöttner.

Auch Bayerns Wirtschafts- und Tourismus-Minister Hubert Aiwanger sowie der Landtagsabgeordnete und Präsident des Tourismusverbandes Oberbayern-München, Klaus Stöttner, überzeugten sich am Stand des Chiemsee-Alpenlandes von den Neuigkeiten und kulturellen Vorschlägen.

Geschäftsführerin Christina Pfaffinger und ihre Mitarbeiterin Stephanie Vorleitner zeigten sich angenehm überrascht, dass bereits am Eröffnungstag viele Nachfragen für die Region rund um das „Bayerische Meer“ zu verzeichnen waren.

Eine große Hilfe sind   dabei  – so Christina Pfaffinger – unter anderem die aktuellen Broschüren „Seensucht“, „Urlaub für Alle“, die Rad-Karte oder das Trachtensommer-Angebot mit den Gautrachtenfesten in Ostermünchen, Bergen und Schleching. Auch gemeinsame Auftritte auf der Show-Bühne des Bayerischen Rundfunks förderten die Werbung für die Chiemsee-Region.




98,26 Prozent stimmten mit „Ja“

Gestern schon haben wir kurz darüber berichtet, dass Richard Schrank in seinem Amt als Kreisbrandrat des Landkreises Rosenheim bestätigt wurde. Hier ist nun der ausführliche Bericht des Landratsamtes über die Wahl, die im Feuerwehrgerätehaus Bad Aibling stattfand:

In der Dienstversammlung der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren und der Leiter der Werksfeuerwehren erhielt Schrank 113 Ja-Stimmen. Zwei Stimmen waren ungültig. Erster Gratulant war der stellvertretende Landrat Josef Huber: „Es ist toll, dass ihr euren Kreisbrandrat so unterstützt.“

In seiner Begrüßung zur Dienstversammlung, die im Feuerwehrgerätehaus in Bad Aibling stattfand, hatte Huber die große Bedeutung der Wahl zum Kreisbrandrat betont: „Die Feuerwehren gehören zu den wichtigsten Einrichtungen, die wir im Landkreis haben.“ Nach der Wahl von Richard Schrank sagte Huber, „die Wiederwahl mit diesem Ergebnis freut mich persönlich.“ Er bedankte sich beim Kreisbrandrat für sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein Dankeschön von Huber gab es auch für die Familie, die ein solches Amt immer mittragen muss. Zudem würdigte der stellvertretende Landrat den Einsatz der Kommandanten und ihrer Stellvertreter: „Ihr stellt euch hin und übernehmt Verantwortung für andere.“

Der wiedergewählte Kreisbrandrat bedankte sich für das Vertrauen. Das herausragende Abstimmungsergebnis wollte Schrank nicht für sich allein in Anspruch nehmen. Mehrfach sagte er, das sei eine Bestätigung unserer Arbeit: „Das kann ich nicht alleine machen.“ Schrank bedankte sich bei seiner Inspektion sowie den Kolleginnen und Kollegen im Rosenheimer Landratsamt. Den wesentlichen Schwerpunkt seines Amtes sah Schrank darin, die Feuerwehren zu unterstützen: „Ihr steht als Kommandanten für eure Wehr.“

Der Kreisbrandrat will den Landkreis Rosenheim auch zukünftig gut aufgestellt sehen. Als Beispiele nannte er Gefahrgutzüge, Ölsperren und die Notstromversorgung. „Es ist viel in Bewegung, miteinander bringen wir auch das hin.“ Vieles ist offenbar schon geschafft, denn abschließend meinte der wiedergewählte Kreisbrandrat: „Wenn ich an die „Schneekatastrophe“ vor einem guten Jahr zurückdenke, wie schnell wir die notwendigen Kräfte auf die Beine stellten, das ist einzigartig.“

Die neue Amtszeit von Richard Schrank beginnt am 1. Juli und dauert sechs Jahre. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Beratung von Gemeinden und Feuerwehren in Fragen des Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes, die Übernahme der Einsatzleitung bei Großschadenslagen und Katastrophen, die Überwachung der Ausbildung der Feuerwehren sowie die Unterstützung des Landkreises in Angelegenheiten des abwehrenden und vorbeugenden Brandschutzes. Die Wahl des Kreisbrandrates war notwendig, weil dessen erste Amtszeit im Sommer endet. Schrank hatte sich vor etwa fünfeinhalb Jahren, zu seiner eigenen Überraschung im ersten Wahlgang durchgesetzt, obwohl es vier Gegenkandidaten gab. Diesmal hatte er keinen Gegenkandidaten. Wahlberechtigt waren die Kommandanten oder deren Stellvertreter der 118 Feuerwehren des Landkreises Rosenheim.




Rosenheim: Neu bei der Polizei

Am 2. März beginnt für 87 junge Frauen und Männer aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit ihrer Ausbildung für den Polizeivollzugsdienst bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei ein neuer Lebensabschnitt. Polizeipräsident Robert Kopp und die Einstellungsberater begrüßten die angehenden Kolleginnen und Kollegen im Rosenheimer Polizeipräsidium und gaben ihnen zahlreiche Informationen und Tipps für den Start ins Berufsleben bei der Bayerischen Polizei mit auf den Weg.     

Beim traditionellen Begrüßungstermin am 18. Februar im Polizeipräsidium in Rosenheim schilderte Polizeipräsident Robert Kopp den jungen Berufsanfängern eigene Erfahrungen aus über 40 Berufsjahren sowie zu seinem dienstlichen Werdegang. Dieser führte ihn vom Polizeipraktikanten bei einer Münchner Polizeiinspektion bis an die Spitze unseres Polizeipräsidiums mit rund 2.900 Beschäftigten. Wer könnte „den Neuen“ also besser Tipps zum Berufseinstieg geben?

„Sie alle haben sich für einen sehr interessanten Beruf entschieden, bei dem Teamwork oberste Priorität hat. Gerade auch für Frauen bietet das Berufsbild einer Polizeibeamtin eine enorme Bandbreite. Außergewöhnlich viele Sparten, abwechslungsreichen Facetten und gute Karrierechancen warten als Polizei-beamter bzw. -beamtin auf Sie“, sagte Polizeipräsident Robert Kopp.

Neben dem Polizeipräsidenten und dem Personalratsvorsitzenden Wolfgang Ligotzky nahmen an der Begrüßungsveranstaltung auch mehrere junge Kolleginnen und Kollegen teil. Diese Beamten berichteten aus „erster Hand“ über ihre eigene Ausbildungszeit bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Organisiert hatten das Treffen die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums. Sie begleiteten die „Neupolizisten“ in den vergangenen Monaten vom ersten Kontakt an, erklärten in vielen persönlichen Beratungsgesprächen die weiteren Abläufe beim Bewerbungsverfahren und drückten den Aspiranten die Daumen, als es an die Einstellungstests ging.

Vor den zukünftigen „Schandis“ liegen nun 30 Monate, in denen sie bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in fünf Ausbildungsabschnitten auf den anspruchsvollen Polizeiberuf vorbereitet werden. Dabei werden Themen aus den Bereichen Recht, Praxis und Persönlichkeitsbildung vermittelt. Man übt realistische Einsatzszenarien – vom Notruf über das Verhalten am Einsatzort bis hin zur polizeilichen Sachbearbeitung. In Ausbildungsräumen und später auch im Rahmen von Praktika im öffentlichen Raum werden die Berufsanfänger auf möglichst viele Einsatzsituationen vorbereitet. Nach ihrer erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung werden die meisten dann als „fertige“ Polizistinnen und Polizisten wieder auf Dienststellen in ihre Heimat zurückkehren.

Informationen zur Berufsausbildung bei der Polizei in Bayern finden Sie im Internet unter

www.mit-sicherheit-anders.de

Hier finden Sie auch die Kontaktdaten aller Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.




Landratsamt Rosenheim geschlossen

Das Landratsamt Rosenheim bleibt am Faschingsdienstag, 25. Februar, ganztags geschlossen. Betroffen davon sind auch die Außenstellen des Amtes, die Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises sowie das Gesundheitsamt und das Veterinäramt.

Auch die für diesen Tag geplante Belehrung nach Paragraf 43 Infektionsschutzgesetz für Beschäftigte im Lebensmittelgewerbe entfällt. Diese Belehrungen finden regulär immer dienstags und donnerstags im Gesundheitsamt in der Prinzregentenstraße 19 in Rosenheim statt.




Der oder die neue Vorsitzende?

Nein, kein Faschingsscherz, auch wenn es sich um den kommenden Rosenmontag handelt: Am Montag, 24. Februar, wird bei der Sitzung des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Rosenheim nun der oder die neue Vorsitzende der Geschäftsführung vorgestellt. Christian Bockes, Geschäftsführer Interner Service der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, wird bei der Veranstaltung anwesend sein und den/die neue/n Vorsitzende/n der Geschäftsführung vorstellen.

Die offizielle Verabschiedung der ehemaligen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, Dr. Nicole Cujai und die Amtseinführung des/r neue/n Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim finden am Montag, 27. April 2020, um 10 Uhr in der Agentur für Arbeit Rosenheim statt.

Kommissarisch hat bislang Michael Vontra die Agentur geleitet …




Politik im Wandel

Die heutigen Einladungen zu Veranstaltungen erfolgen über Instagram. So zumindest im Fall des Rosenheimer JUSO und Stadtratskandidaten Jonah Werner. Der schreibt mal eben den JUSO – Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert an, lädt ihn nach Rosenheim ein und am vergangenen Sonntag war er dann auch schon Gast zum Thema Politik im Wandel bei der SPD Rosenheim im Gasthaus Höhensteiger.

Foto: Elisabeth Jordan, Kevin Kühnert, Jonah Werner und Robert Metzger (v.l.) 

„Mit dieser Veranstaltung wollen wir gerade jungen Menschen die Politik näher bringen und alle Anwesenden in die Rosenheimer Stadtpolitik mit einbeziehen“, sagte Jonah Werner.

Kühnert sprach von der Wahl in Thüringen bis hin zur Sozialstaatsreform 2025 der SPD, mit der auch Abschied vom Hartz IV System genommen wird. Auch über Möglichkeiten, das Konzept des Öffentlichennahverkehrs in Deutschland komplett „vom Kopf auf die Füße zu stellen“. Dies war eine Steilvorlage für den SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Robert Metzger bei seiner kommunalpolitischen Rede: „Die bestehenden Konzepte zu Stadtentwicklung, Verkehr und Klimawandel müssen in Rosenheim umgesetzt werden. Das heißt, wir brauchen eine entsprechende Stabsstelle in der Verwaltung. Die bisherige Personalkapazität von 0,2 Stellenanteil wird auf eine ganze Stelle für einen Klima- und Mobilitätsmanager erhöht.“„In Rosenheim bestimmt in Fragen der Stadtentwicklung der Stadtrat bis jetzt nur formal, die eigentlichen Gestalter sitzen in der Verwaltung und die CSU setzt dem nichts entgegen. Daher werden Stadtentwicklungsprojekte in erster Linie nicht nach dem Bedarf festgelegt, sondern wo es die meisten Fördergelder gibt“, erläuterte Metzger seine Vorhaben weiter.

Die Rosenheimer SPD-Stadträtin und Vorsitzende der SPD Rosenheim Elisabteh Jordan prangerte besonders die Mängel im Bereich Kinderbetreuung und Schule an: „Auf die katastrophale Situation in der Prinzregentenschule, wie auch in der Grundschule Erlenau, haben wir seit Jahren hingewiesen. Auch unsere Forderung nach einem neuen Grundschulstandort mit Neustrukturierung des Schulsprengels ist noch lange nicht umgesetzt.“ Zudem stopfe die Rosenheimer Politik im Bereich Kinderbetreuung immer nur die Löcher und hechle den Erfordernissen hinterher. So sei momentan sogar die Situation bei den Kindergartenplätzen prekär, kritisierte Jordan.

„Kevin Kühnert hat Möglichkeiten zur politischen Veränderung auf Bundesebene aufschlussreich dargestellt, diese gelten auch auf kommunaler Ebene bei uns in Rosenheim. Es ist auch hier Zeit für den politischen Wandel. Die CSU hat ihren Anspruch auf Gestaltung der Stadtpolitik durch ihre Ideenlosigkeit und Untätigkeit verwirkt. Es wird Zeit für einen SPD-Oberbürgermeister mit einer starken SPD-Stadtratsfraktion“, meinte Metzger abschließend.