Wo steckt Paul Neiser?

Der 30 Jahre alte Herr Paul Neiser wird seit Samstag, 12:30 Uhr, vermisst. Er befand sich zur medizinischen Behandlung in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied und verließ diese in unbekannte Richtung. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in einer hilflosen Lage bzw. in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.

Paul Neiser ist ca. 170 cm groß, und von normaler, kräftiger Statur. Er hat dunkelblonde, glatte kurze Haare und blaue Augen. Er hat keinen Bart und trägt auch keine Brille. Herr Neiser war zum Zeitpunkt seines Verschwindens bekleidet mit heller Jeans, einem dunkelblauen Mantel und schwarzen Schuhen.

Hinweise auf den Aufenthalt des Mannes richten Sie bitte an die Polizeiinspektion Miesbach unter der Telefonnummer 08025/2990 oder an jede andere Polizeidienststelle.

 




Helfer in der Not

Für den Dienst in den RoMed-Kliniken bzw. in Pflege- und Altenheimen suchen Stadt und Landkreis Rosenheim kurzfristig und dringend Pflegepersonal. Auch Lösungen in Teilzeit sind möglich. Ein Teil der Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen kann auch in infektiösen Bereichen eingesetzt werden. Die Bereitstellung von Schutzkleidung ist hier sichergestellt. Interessierte Frauen und Männer melden sich per E-Mail unter pflegehilfe@kfv-rosenheim.de. Wichtige Angaben wären die persönlichen beruflichen Voraussetzungen sowie ab wann sie zur Verfügung stehen.

Die RoMed-Kliniken suchen Unterstützung für ihre Pflegekräfte und Ärzte. Melden können sich hier Personen, die Erfahrung oder eine Ausbildung in der Pflege oder als medizinische Assistenz haben oder Medizin studieren oder ein Praktikum in der Alten- oder Krankenpflege (z.B. freiwilliges soziales Jahr) absolviert haben. Die RoMed Kliniken bieten einen auf bis zu drei Monate befristeten Arbeitsvertrag und eine Bezahlung entsprechend der Erfahrung bzw. Qualifikation im Rahmen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Interessierte melden sich hier per E-Mail unter pflegedirektion@ro-med.de

 




24 Einsätz innerhalb sieben Tage

In ganz Bayern befinden sich derzeit 80 Ortsverbände des Technischen Hilfswerks mit hunderten Einsatzkräften im Einsatz. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer übernehmen vielfältige Aufgaben:

•       Aufbau und Betrieb eines zentralen Logistikstützpunkts für die bayerische Staatsregierung (THW LogSpBy)

•          Fachberatung im StMI sowie in Krisenstäben bzw. FüGK der Landkreise und Regierungspräsidien

•         Führungsunterstützung in diversen Stäben, z.B. der örtlichen Einsatzleitung

•         Unterstützung der Bundespolizei, z.B. bei Grenzkontrollen

•         Betreuung und Verkehrsabsicherung bei mobilen Teststellen

•          Aufbau und Unterstützung von Behelfskrankenhäusern bzw. Ertüchtigung alter Krankhäuser

•          Aufbau von Teststrecken

•         Logistikaufgaben, z.B. Materialtransporte

 

Bilanz in Rosenheim:

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der THW Ortsverbände Bad Aibling und Rosenheim leisteten alleine in der letzten Woche 24 Einsätze. Insgesamt 641,6 Einsatzstunden mit 121 eingesetzten Helferinnen und Helfern wurden im Bereich Technische Hilfeleistung und Logistik geleistet. Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist der Umstellung auf Team- und Schichtbetrieb geschuldet. Beide Ortsverbände haben sich in unterschiedliche Logistik- und Einsatzteams aufgeteilt, die weder im THW, noch privat Kontaktuntereinander haben um die Einsatzfähigkeit nicht zu gefährden. Die Teams haben im täglichen Wechsel Dienst.

Über 200 Telefonanrufe mussten bewältigt werden. Wir möchten nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass für Fragen sämtlicher Art die Bürgertelefone der Stadt und des Landkreises Rosenheim zu Verfügung stehen. Das Technisches Hilfswerk Bad Aibling und Rosenheim kann einzelnen Personen, Vereinen oder Einrichtungen nicht direkt weiterhelfen. Bitte richten Sie sämtliche Anfragen an die zuständigen Behörden.




Ans Hinterrad gekommen

Am Samstagnachmittag gegen 14:00 Uhr befuhren eine 45-jährige aus Warngau mit ihrem 52-jährigen Lebensgefährten mit ihren Rennrädern den Radweg zwischen Valley und Sollach. Die Warngauerin kam dabei ans Hinterrad ihres Vordermanns, wodurch sie zu Sturz kam. Sie zog sich trotz Helm so schwere Kopfverletzungen zu, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

Foto: Georg Barth




Wer hat an der Uhr gedreht?

Am morgigen Sonntag werden sie wieder umgestellt – die Uhren – und zwar um eine Stunde nach vorne: Von zwei Uhr direkt auf drei Uhr. Die Sommerzeit 2020 beginnt! Die Meinungen zur Zeitumstellung sind unterschiedlich. Schön aber ist auf jeden Fall für alle, die einen Garten haben oder einen Balkon – gerade jetzt – dass es abends nun ab sofort wieder länger hell ist …




Wahlkampf Showdown in Bad Aibling

Im letzten Livestream vor der Stichwahl ging die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Martina Thalmayr, noch einmal auf einen bunten Strauß von Bürgerfragen ein – von ihrer Reaktion auf die letzten Anwürfe der CSU bis zu den ersten Dingen, die sie als Bürgermeisterin anpacken würde, war (fast) alles dabei.

In Zeiten der Ausgangssperre nutzte Bürgermeisterkandidatin Martina Thalmayr, die digitalen Medien und beantwortete Bürgerfragen der Aiblinger*Innen live.
Wesentliche Fragen kamen zum weiteren Vorgehen in der Corona Krise, Kinderbetreuung, Schulbau, bezahlbarem Wohnraum und zur Verbesserung der aktuellen Verkehrssituation.

Zusammenfassend lag Martina Thalmayr in ihrem Showdown folgendes am Herzen: „Unser Wahlkampf war von Anfang an geprägt von Inhalten.“ Es sei ihr und dem ganzen Team immer wichtig gewesen, die Themen offen und transparent zu kommunizieren.

Offen, ehrlich und mit Herz – so war die Kampagne übertitelt. „Und wir sind zu keinem Zeitpunkt davon abgewichen.“ Dass es in den beiden Wochen des Stichwahlkampfes recht ‚unschön‘ geworden ist, bedauert Thalmayr sehr. Das hätte es nicht gebraucht. Im Wahlkampf solle es um Themen gehen, persönliche Angriffe und Diffamierungen seien unnötig.

Thalmayr spricht auch darüber, was sie als Bürgermeisterin als erstes angehen wolle, im Fall, dass sie gewählt würde. „Ich werde mit den Mitarbeitern und allen Stadträten sprechen, um einen bestmöglichen Informationsfluss für eine gute Zusammenarbeit sicherzustellen. Außerdem wolle sie mit den Ortsgemeinschaften von Berbling, Ellmosen, Harthausen, Mietraching und Willing ins Gespräch kommen, um noch mehr darüber zu erfahren, welche Themen vor Ort brennen.” Die Ortsteile wollte Thalmayr in den letzten beiden Wochen vor der Stichwahl besuchen. Ein Plan, den Ihr die Corona Krise durchkreuzt hat.

Selbstverständlich sei die Priorität Nr. 1 als Bürgermeisterin, heute aktiv an der Bewältigung der Krise zu arbeiten und hier mit allen Betroffenen einen engen Schulterschluss zu erreichen.

Zum Schluss bedankt sich Thalmayr bei ihrem ‚Hammer Team‘ und über das viele positive Feedback, dass sie im Laufe der Wochen erhalten habe. Sie verabschiedete sich mit folgenden Worten: „Ich bin als Martina Thalmayr, erste grüne Bürgermeisterkandidatin in diesen Wahlkampf gestartet und ich verabschiede mich nun aus dem aktiven Wahlkampf, aber ich bleibe die Martina mit dem grünen Herzen.“




Besondere Nachbarschafts-Hilfe …

Eine vor sieben Jahren stillgelegte Brennerei wurde jetzt in Oberding im Nachbar-Landkreis Erding reaktiviert – und hilft auch dem Krankenhaus in Rosenheim! Die örtliche Brennereigenossenschaft stellt dort jetzt Alkohol für die Produktion von Desinfektionsmitteln her. Als Rohstoff liefern die Landwirte Kartoffeln. Auch Getreide könnte verwendet werden. Der Bedarf im Landkreis Erding kann laut Landratsamt komplett über die Brennerei abgedeckt werden. Weitere 2000 Liter wurden dem Klinikum Rosenheim zur Verfügung gestellt.

Und nach dem Klinikum Rosenheim wurde gestern auch das Kreisklinikum Ebersberg mit 2000 Litern Ethanol versorgt, um selbst Desinfektionsmittel herstellen zu können. Außerdem gebe es mittlerweile Anfragen aus Mühldorf und Miesbach – der aktuell am meisten betroffene Corona-Landkreis in Oberbayern – teilt das Landratsamt Erding mit.  .

Im Landkreis Erding selbst gibt es aktuell 254 bestätigte Covid-19-Patienten. 44 davon sind seit gestern dazu gekommen. Im Klinikum Erding werden 28 Patienten behandelt, fünf müssen beatmet werden.

 

 




Desinfektionsmittel vom Obstbrenner

Großer Mangel herrscht in den aktuellen Krisenzeiten an Desinfektionsmitteln. Insbesondere Apotheken und Kliniken haben nach wie vor steigenden Bedarf. Da kommt ein Hilfsangebot der Edelobstbrennerei und Weingroßkellerei Stettner aus Kolbermoor zum richtigen Zeitpunkt. Wie Franz Stettner junior mitteilt, haben sich seine Familie und sein Unternehmen bereiterklärt, schnell und großzügig zu helfen.

Foto: von links:  Robin Schanz (Destillateur-Meister), Max Roedl und Dominik Simon von der Heilig Geist Apotheke sowie  Franz Stettner Junior.

In der Mitteilung heißt es: „Ethanol darf von Brennereien an Apotheken und Kliniken abgegeben werden. Ethanol ist trinkbarer Alkohol, quasi die Vorräte eines jeden Schnapsbrenners, aus dem er seine Brände und Geiste dann herstellt. Wenn die Brennerei den Alkohol abgibt, hat sie selbst nichts mehr oder weniger, was sie produzieren kann, wovon sie lebt. Ich bin mir also bewusst, wenn ich mein hochwertiges Williams Birnen-Destillat abgebe, dass mir dieses unter dem Jahr fehlt und ich meine jährlichen Umsätze dadurch nicht halten kann. Unabhängig von der Schließung der Gastronomie derzeit“

Wie Franz Stettner junior weiter informiert, will er mehr, als nur den Alkohol abgeben, er will mehr bewirken und erklärt: „Ich möchte der verlängerte Arm einer Apotheke sein. Eine Apotheke hat nicht die Räumlichkeiten, die Möglichkeiten eine so große Menge auszumischen wie ich. Durch Rührwerke mit 10.000 Litern kann ich auf einmal mehr produzieren als jeder Andere. Also stelle ich meine Destillateure und Räumlichkeiten zur Verfügung, um für den Landkreis schneller und größere Mengen herzustellen.  Wir füllen in Kanister-Gebinden ab und geben das Desinfektionsmittel an die Heilig-Geist-Apotheke in Rosenheim ab. Dominik Simon, der Leiter der Apotheke, hat mich, das Desinfektionsmittel nach WHO-Norm herzustellen. Diese geben ein Rezept vor, an das man sich strickt halten muss.“

Erhältlich ist das Mittel in der Heilig-Geist-Apotheke und nur dort. Die Firma Stettner  darf mischen und herstellen, aber nicht an den Endverbraucher verkaufen.  Die Heilig-Geist- Apotheke verteilt dann an Kliniken, Arztpraxen und Endverbraucher.

Foto: Hötzelsperger

 




Starke Judo-Leistungen der Aiblinger Kämpfer in Heilbronn

Noch rechtzeitig vor der Coronakrise ging es für die U15-Kämpfer des TuS Bad Aibling zur Süddeutschen Meisterschaft, der höchsten Turnierebene in dieser Altersklasse, nach Heilbronn.

Carina Koßmann kämpfte am Sonntag in der Gewichtsklasse -63 kg, konnte sich aber trotz guter Leistungen nicht platzieren. Besser erging es ihren männlichen Vereinskameraden Maxim Weisser und den Olenberg-Zwillingen Ronald und Daniel am Tag davor.

Das Trio zeigte tolles Judo und eine sehr gute Kampfmoral. Am Ende reichte es für den Drittplatzierten der Bayerischen Meisterschaft Maxim Weisser für einen guten fünften Platz in der Gewichtsklasse bis 34 kg. „Im Kampf um Platz drei war mehr drin, aber es ging eng zu und der fünfte Rang ist ein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann“, so Betreuer und Vater Denis Weisser.

Noch besser machten es Ronald (-46 kg) und sein Bruder Daniel Olenberg (-60 kg). Als Bayerische Meister angetreten, kämpften sie ein starkes Turnier und konnten sich, nach je einer Niederlage, im kleinen Finale, dem Kampf um Platz 3, durchsetzen. „Ich freue mich riesig über die Bronzemedaillen der Jungs. Auch das Miteinander im Team war klasse“, so Vater und Coach Alexander Olenberg.

„Es ist ein weiter und langer Weg von der Oberbayerischen, zur Südbayerischen, über die Bayerische Meisterschaft bis zur Süddeutschen. Dass wir da mit vier Judoka so gut durch die Quali gekommen und mit dreien vorne gelandet sind, freut mich sehr und unser Trainerteam kann stolz darauf sein. Das ist die beste U15-Saisonleistung aller Zeiten“, sagt Abteilungsleiter Denis Weisser „und jetzt geht’s direkt von der Halle in Heilbronn zur Deutschen Meisterschaft der U21 nach Frankfurt/Oder, wo morgen unser Aushängeschild Patrick Weisser kämpft.“  Text: Denis Weisser

 

Fotos: Judo Team Bad Aibling




Mitnehmen und genießen

Gastrobetriebe habens heuer schwer. Die hungrige Kundschaft auch. Denn wo bekommt man in diesen Tagen unter dem „To Go”-Aspekt noch etwas G’scheids zum essen und wo steht man vor verschlossenen Türen? Wer liefert, wer lässt abholen? Fragen über Fragen. Die hat sich auch Alexander Wolff (ÜWG) aus Bad Aibling gestellt. Und er hat die Betriebe aufgelistet, die in der Kurstadt noch die Kochplatten glühen lassen.

Übrigens wird die Liste ständig weitergeführt. Gastronomen, die ebenfalls Essen zum Mitnehmen anbieten, können sich unter folgender Mail-Adresse eintragen lassen:

essen2go4aibling@gmail.com

 

Hier ist die Liste: Zum Vergrößern einfach klicken