Schwerer Snowboardunfall auf der Winklmoosalm

Am Faschingssamstag fanden Skifahrer um 10.30 Uhr auf der Rossalmpiste einen Snowboardfahrer liegen, der nicht mehr ansprechbar war. Die Ersthelfer kümmerten sich um den Mann und alarmierten sofort die Bergwacht. Schließlich wurde der Mann in bewusstlosem Zustand mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Dort müssen die Ärzte nun eine schwere Kopfverletzung behandeln, die der 41-jährige Mann aus Bad Endorf aufwies. Wie es dazu kam, versucht nun die Polizei herauszufinden.

Da es bislang keine Zeugen zu dem Vorfall gibt und der Mann nicht vernehmungsfähig ist, bittet die Polizei, mögliche Zeugen, die am Faschingssamstag gegen 10.30 Uhr auf der Rossalmpiste im Skigebiet Winklmoosalm den Sturz eines Snowboarders beobachtet haben, sich bei der Polizeiinspektion Grassau unter der Telefonnummer (08641) 95410 zu melden.

Foto: Georg Barth

 




Helau in der Ellmaierstraße

Im Faschingsendspurt machte die Rosenheimer Faschingsgilde mit Prinz Martin I., „Herrscher über seltene Erden aus dem Reich der Edelmetalle“ und Prinzessin Sandra II., „Strahlende Tänzerin aus schwarz-weißen Welten“ heute dem Polizeipräsidenten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Rosenheimer Polizeidienststellen traditionell ihre Aufwartung.

Nach der Verleihung der Faschingsorden an ausgewählte Mitarbeiter zeigte die Garde im Innenhof ihren schwungvollen Marsch und das Prinzpaar präsentierte unter großem Beifall der Zuschauer den Prinzenwalzer.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Bad Aibling verstorben:

Johannes Winkelholz (30. Oktober 1930 – 11. Februar 2020) Urnenbeisetzung, Dienstag, 25. Februar, 11.30 Uhr, Friedhof Bad Aibling

Ruth Menz (8. September 1928 – 17. Februar 2020) Gottesdienst, Freitag, 28. Februar, 15.30 Uhr, Emmauskirche in Feldkirchen-Westerham, anschließend Urnenbeisetzung

Maria Englhart (28. September 1923 – 21. Februar 2020) Sterberosenkranz, Montag, 24. Februar, 16 Uhr, Schönau, Gottesdienst, Mittwoch, 26. Februar, 11 Uhr, Schönau, anschließend Beerdigung




Zeitlmann fordert Biotonne

„Es ist einfach eine Zumutung, gegorenen, stinkenden Bio-Müll im eigenen Auto zum Wertstoffhof zu bringen. Der Landkreis macht es sich hier auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger zu einfach.“ Seit 2015 müsste Bio-Müll laut Kreislaufwirtschaftsgesetz getrennt gesammelt und verwertet werden. „Der Landkreis verweigert sich aber bisher dieser Aufgabe. Bio-Müll landet im Landkreis Rosenheim größtenteils in der Restmülltonne und damit in der Müllverbrennung. Es wird jährlich nur rund ein Kilo Bioabfall pro Kopf kompostiert. Die Recyclingquote ist blamabel. Das 70-Fache ist mit einem Holsystem leicht möglich“, sagt Ulla Zeitlmann, Kandidatin der Grünen für das Amt des Landrats.

Die Bio-Müllentsorgung könne für die Haushalte im Landkreis so einfach sein, betont die Landratskandidatin der Grünen weiter. Statt komplett auf das Bring-System zu setzen, müsse die Mülltrennung im Alltag der Haushalte möglichst einfach und bequem funktionieren. Dies hätte nach Überzeugung von Zeitlmann die Auswirkung, dass die Verwertungsquote immens steigen würde.

„Die Biotonne muss vor jeder Haustüre stehen und abgeholt werden, genauso wie der Restmüll“, fordert Zeitlmann. Dies hätte für die Bürgerinnen und Bürger den angenehmen Nebeneffekt, dass jede und jeder einzelne weniger zum Wertstoffhof fahren müsse. „So erhöhen wir die Verwertungsquote und sparen gleichzeitig für die Bürgerinnen und Bürger wertvolle Zeit und unzählige Fahrten ein“, ist sich Zeitlmann sicher.

Zeitlmann geht noch weiter. Sie werde sich als Landrätin vehement dafür einsetzen, dass der Landkreis den Biomüll selbst verwerte. Wiederverwendbares sinnvoll in Verwertungs-Kreisläufe zurückzuführen sei die Aufgabe, die der Landkreis endlich konsequent angehen müsse.

Durch eine stoffliche und energetische Verwertung im Landkreis könnten die Bürgerinnen und Bürger sicher sein, dass der organische Küchen- und Gartenabfall wirklich zuverlässig und ordnungsgemäß verwertet werde. Erst diese Sicherheit werde zu einer höheren Bereitschaft führen, Bio-Müll im Haushalt zu sammeln.

Als positives Beispiel führt Zeitlmann die Stadt Wasserburg an, wo die Biotonne 2018 eingeführt wurde. Seitdem ist nicht nur ein erheblicher Rückgang von organischen Abfällen im Restmüll zu verzeichnen, sondern es hat sich auch die Abgabemenge beim Bio-Müll von unter zehn Kilogramm auf mittlerweile über 70 Kilogramm pro Einwohner und Jahr gesteigert. Aus diesen Bioabfällen werden in einer Vergärungsanlage Strom und Wärme erzeugt und somit fossile Energieträger ersetzt und die Treibhausgasemissionen reduziert.

 

 

Foto: Ulla Zeitlmann fordert eine Biotonne für jeden Haushalt statt dem bisher wenig verbreiteten Biotönnchen.




Corona-Verdacht: Zug gestoppt

Österreich hatte in der Nacht den Zugverkehr mit Italien komplett eingestellt. Am gestrigen Sonntagabend war mitgeteilt worden, dass alle Zugverbindungen über den italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner ausgesetzt werden. Weil bei zwei aus Italien kommenden Bahn-Passagieren der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehe – sie husteten verdächtig und hatten wohl Fiebersymptome – sei ein Eurocity 86 von Venedig über Rosenheim nach München am Abend auf der italienischen Seite am Brenner gestoppt worden.

Die Passagiere – zum Großteil Deutsche und Österreicher – konnten aussteigen, da die italienischen Gesundheitsbehörden keine Bewegungsbeschränkung ausgesprochen hätten, heißt es.

Der Eurocity 86 war am Sonntagnachmittag in Venedig abgefahren und hatte in Verona gehalten, nachdem zwei deutsche Fahrgäste mit Fiebersymptomen und schwerem Husten offenbar aufgefallen waren. Die beiden Frauen seien daraufhin in einem Krankenhaus in Verona auf das Coronavirus untersucht worden, der Schnell-Test sei jedoch negativ gewesen. Der gleiche Zug sei dann am Brenner erneut gestoppt worden, erst am heutigen Montagmorgen sei es dann über Rosenheim nach München weitergegangen. In Quarantäne sei hier kein Passagier des Zuges gekommen …




Befreiungsschlag gegen München

Die Basketballer des TuS Bad Aibling beenden die Niederlagenserie in der Regionalliga Süd-Ost und gewinnen das wichtige Kellerduell gegen die BC Hellenen München mit 75:64. Damit mischen sie plötzlich wieder mit im Kampf um den Verbleib in der Liga.

Foto: Aiblings Top-Scorer Miodrag Mirceta im Angriff

Nach der unglücklichen Niederlage in Regnitztal standen die Fireballs Bad Aibling mit dem Rücken zur Wand. Durch die prekäre Situation in der ProB wo möglicherweise drei Teams in die Südstaffel absteigen, ist Platz 11 das rettende Ufer. Bei noch sechs ausstehenden Spielen und vier Punkten Rückstand war der TBA also unter Zugzwang, vor allem da der Gegner aus München als Tabellenletzter ebenfalls extrem unter Druck steht. Nur gut, dass Coach Guggenhuber über die Woche hinweg einen weitestgehend vollzähligen Kader zur Verfügung hatte und somit eine gute Vorbereitung stattfinden konnte.

Die Kurstädter starteten zwar nervös in die Partie, konnten aber nach anfänglichen Problemen in der Defensive schnell zur gewohnten Aggressivität zurückfinden, die die Mannschaft vor allem in der Hinrunde auszeichnete. „Seit der Winterpause fehlte uns etwas die Galligkeit in der Verteidigung. Was in der Hinrunde noch eine unserer großen Stärken war, fehlte uns zu Beginn der Rückrunde. Wir wussten, dass wir den Hellenen damit wehtun können und genauso kam es dann auch“, analysiert Simon Bradaric den weiteren Spielverlauf.

Das Spiel war im ersten Viertel geprägt von guter Verteidigung auf beiden Seiten, die rund 300 Zuschauer in der Sporthalle spürten die Anspannung des Abstiegskampf förmlich. Lediglich 28 Punkte sahen die Fans beider Teams im ersten Spielabschnitt (16:12). Der TBA fand im zweiten Viertel dann auch offensiv einen besseren Rhythmus. Vor allem die quirligen Guards der Fireballs um Mario Hack-Vazquez (16), Justin Kaifosch (4) und Daniel Nimphius (7) setzten immer wieder Nadelstiche auf beiden Seiten des Feldes. Die Gäste kamen so kaum ins Spiel, während Bad Aibling durch erzwungene Fehler zu einfachen Punkten aus dem Fastbreak kam. Lediglich einige kleine Unkonzentriertheiten zu

m Ende der Halbzeit, hielt den Abstand beider Teams unter zwanzig Punkte (36:22). Die Kurstädter dominierten auch nach der Pause die Partie. Scharfschütze Mio Mirceta (21) wurde nun immer wieder hervorragend freigespielt, vor allem durch Kapitän Simon Bradaric (12 Pkt/11 Ass) und so war das Spiel nach dreißig Minuten beim Stand von 62:38 eigentlich entschieden. Doch wieder leisteten sich die Gastgeber einen minutenlangen Aussetzer und plötzlich riss der Faden im Aiblinger Spiel komplett. Aus 24 Punkten Vorsprung wurden nach einem 0:21 Lauf plötzlich nur noch drei Punkte. Trotz diverser Auszeiten, einiger Wechsel und viel Engagement von Seitenlinie und Bank, stand das Spiel nun auf Messers Schneide. Auch den Fans schwante böses und so verstummte die Halle zunehmend mit jedem Punkt, den die Hellenen aufholten. Nur gut, dass Mario Hack-Vazquez den Negativlauf mit einem erfolgreichen Dreier stoppen konnte, ein Ruck durch die Mannschaft ging und die Fireballs die brenzlige Situation lösen konnten und sich am Ende den verdienten Sieg holten. Dazu Center Jo Wießnet (8/8): „Gott sei Dank haben wir uns am Ende zusammengerissen und das Spiel nach Hause geschaukelt. Der Einbruch im vierten Viertel war unnötig, so machen wir ein dominantes Spiel nur unnötig spannend. Ich bin froh, dass wir zumindest heute die richtige Antwort parat hatten.“

Durch diesen Sieg schieben sich die Fireballs vorbei an Rosenheim auf Platz 12 der Tabelle, ledgilch zwei Punkte entfernt von Regniztal auf Platz 11. Nun ist eine Woche Faschingspause ehe es auf die Zielgerade der Saison geht. Auf Bad Aibling wartet erst das schwere Auswärtsspiel in Vilsbiburg, ehe dann in der Folgewoche der zweite Teil des Derbykrachers gegen Rosenheim ansteht.

 




Einmal Einparken – drei Autos kaputt

Anwohner in der Merianstraße verständigten am Sonntagnachiomttag um 17.15 Uhr die Rosenheimer Polizei, dass ein Autofahrer große Probleme beim Einparken habe. Der Fahrer soll schon andere geparkte Autos angefahren haben und jetzt wieder „hin und her“ fahren. An der genannten Örtlichkeit konnte der Verursacher nicht mehr angetroffen werden. Nach Spurenlage stieß der Fahrer beim Einfahren in die Parklücke mit seiner vorderen rechten Fahrzeugpartie zunächst gegen das hintere linke Fahrzeugeck eines vor ihm parkenden Audis.

Beim Zurücksetzen stieß er dann mit seinem Heck gegen die Front eines dort abgestellten Opel. Mehrfach versuchte der Autofahrer dann einzuparken und touchierte wieder die geparkten Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurde ein weiterer abgestellter Fiat beschädigt. Insgesamt dürfte ein Sachschaden von 2000 Euro entstanden sein. Anhand des Kennzeichens konnte der Unfallverursacher wenig später zu Hause angetroffen werden. Der 65-Jährige Rosenheimer war stark alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen den Rosenheimer ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unerlaubten Entfernen vom Unfallort eingeleitet.

 




Männer aus Bad Aibling schlägern sich wegen Handy

Der Streit unter drei Personen über ein Handy eskalierte am Sonntagmorgen um 4 Uhr in der Ruedorfferstraße. Einem 24-jährigen Mann aus Rosenheim soll durch einen 22-Jährigen aus Bad Aibling das Handy in einer Gaststätte gestohlen worden sein. Der Streit verlegte sich dann auf die Straße und dort soll es zu gegenseitigen Schlägen in der Ruedorfferstraße gekommen sein. In die Rangelei mischte sich dann ein 35-Jähriger aus Bad Aibling auch noch ein.

Alle Beteiligten waren alkoholisiert und der Tathergang wurde auch teilweise von der innerstädtischen Videoüberwachung aufgenommen und dokumentiert.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

 




Wahlinfoabend für Faschingsmuffel

Nein, das ist keine Wahlveranstaltung der ÜWG: Obwohl Alexander Wolff für die Überparteiliche Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl in Bad Aibling antritt, will er mit diesem Abend heute keine Werbung für sich oder seine Gruppierung machen. Vielmehr soll sich jeder, der erstens keinen Bock auf Fasching hat und zweitens mehr Durchblick im komplizierten Wahlvorgang haben will, grundlegend informieren können.

Um 19.30 Uhr gibt’s dann im Hotel Lindner Infos zu Themen wie „panaschieren” oder „kommulieren” von kompetenter Seite. Anwesend sein werden dazu mehrere Stadtratskandidat/innen von verschiedenen Parteien. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.




Der demokratische Stammtisch

Herzlich eingeladen sind am 5. März um 19.30 Uhr alle Interessierten zum demokratischen „Stammtisch“ des Bürgerdialogs Bad Aibling. Der Treffpunkt ist Zum Arnold in der Schmiedgasse 7 in Bad Aibling.

Der Bürgerdialog Bad Aiblingist überparteilich und überkonfessionell und will wieder mehr WIR-Gefühl verankern. Sie wollen in den nächsten Jahren für mehr Demokratieverständnis und Dialog aktiv werden. „Wir wollen das Miteinander und den Austausch sowie mehr Achtsamkeit im Umgang miteinander fördern“, darin sind sich alle einig. Die Idee ist: Menschen durch verschiedene kreative Aktionen wieder mehr in die Begegnung also den Dialog zu bringen.

Der Dialog soll wieder mehr in den Vordergrund rücken – es wird diskutiert, politisiert, gelacht, beigestanden und auch ein bisserl „gehackelt“, so wie es bei uns in Bayern halt üblich ist. Und es geht um Bad Aiblinger Themen, die bei den Anwesenden grad aktuell sind.

Wichtig ist für den Bürgerdialog Bad Aibling eine respektvolle gute Gesprächskultur, die Freiheit Meinung äußern zu dürfen – egal ob diese auf positive Resonanz trifft oder nicht, die Sicherheit mit Respekt und Wertschätzung behandelt zu werden – unabhängig von der eigenen Meinung.

Unterschiedliche Meinungen sind wichtig. Lebhafte Diskussion und Austausch sind notwendig. Das Ziel: nicht die Einfachste, sondern die BESTE Lösung zu finden immer mit Blick auf Nachhaltigkeit. Kern einer guten Lösung ist, dass Einzelinteressen nicht über das Gemeinwohl gestellt werden. Die Interessen der uns nachfolgenden Generationen dürfen durch zu kurzfristige gedachte Ansätze nicht übersehen werden.

Dem Bürgerdialog Bad Aibling ist bewusst: Weniger ist Mehr. Der menschliche Faktor zählt. Der Luxus der heutigen Zeit ist ZEIT. „Dialog heißt für uns: Brücken zu schlagen und in den Austausch zu gehen. Respektvoll, Wertschätzend, Humorvoll“ auch hier sind sich Alle einig.

Bürgerdialog Bad Aibling sind
Michael Stacheder, Martina Thalmayr, Thomas Beck, Annemie Kirsch, Svea Thöne, Irene Durukan

Mehr Informationen: www.bürgerdialog-bad-aibling.de

 

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.