… und wieder die Farbe rot!

Und wieder die Farbe rot in der Grafik des Deutschen Wetterdienstes am heutigen Montagnachmittag für den Landkreis Rosenheim: Diesmal handelt es sich um eine Unwetterwarnung. Ein Tief über Oberitalien sorge bei uns für Dauerregen, so die Experten heute – mit möglichen Regenmengen zwischen 40 und 60 l/qm, im Alpenraum Unwetter mit Regenmengen zwischen 60 und 90 l/qm in 48 Stunden und in exponierten Staulagen Mengen über 100 l/qm …

Grafik: DWD




Wendelstein-Streifzüge

Vom Konzept zur Umsetzung – dieser Schritt steht für die Wendelsteinbahn GmbH und die vier um den Wendelstein liegenden Gemeinden Brannenburg, Bad Feilnbach, Bayrischzell und Fischbachau nun kurz vor der Vollendung: Aus einer lockeren Ideensammlung entstand ein konkretes Konzept für die fünf Themenwege am und auf den Wendelstein. Diese werden derzeit am Wendelstein umgesetzt, etliche Exponate entlang der Wege stehen sogar bereits.

Unterstützung bekommen die Projektträger dabei von den beiden LAGen Mangfalltal-Inntal und Kreisentwicklung Miesbacher Land sowie dem AELF Rosenheim in Form einer LEADER-Förderung in Höhe von knapp 140.000 €. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Fertigstellung bis September 2020
„Sage & Almwirtschaft, Wasser, Meditation, Kunst, Geologie – das sind die Schwerpunkte, aus denen die lokale Bevölkerung, Fachkundige und Touristiker ein landkreisübergreifendes Themenwegekonzept für den Wendelstein entwickelt haben“ berichtet Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn GmbH. Aus der lockeren Ideensammlung sind spannende Ansätze entstanden, die bis zum September 2020 fertiggestellt werden, so Vogt. “Sämtliche Wege führen dann mit interessanten Details, gut gelenkte Blickachsen, Wissenswertem zu Natur und Kultur und tollen Mitmachstationen erlebnisreich nach oben, wo sie in den Geologie-Rundweg der Wendelsteinbahn gipfeln”, freut sich der Bahnbetreiber. „Wir erhoffen uns zusammen mit den Talgemeinden eine über die Region hinaus wirkende Aufmerksamkeit und Begeisterung bei den Besuchern. Dafür setzen wir auf eine gemeinsame Bewerbung der Wendelstein-Streifzüge“, so Vogt weiter.

Fünf Wege und fünf Themen = die „Wendelstein-Streifzüge”

Brannenburg – Künstlerweg

In Brannenburg lag durch die örtlich ansässige Künstlerkolonie das Thema Kunst auf der Hand. Ausgehend vom Talbahnhof der Zahnradbahn begegnen den Wanderern unterwegs 13 unterschiedliche Exponate. Nur als Beispiele seien der komplett aus Holz konstruierte Aussichtspunkt „Flügelschlag“ an der Mitteralm genannt oder die „Dolina“ an der Reindleralm, die – so hatte es sich Bergbahnchef Vogt gewünscht – von der Zahnradbahn aus sichtbar ist und Wanderern gleichzeitig als Rast- und Sitzgelegenheit dient.

Bad Feilnbach – Jenbachweg

„In Bad Feilnbach bot sich durch den Verlauf des Jenbachs entlang des Wanderwegs zum Wendelstein das Thema Wasser an“, erklärt Ute Preibisch, die örtliche Touristinfoleiterin. Bei einer Mitmachstation kann man beispielsweise selbst ausprobieren, wie die Trennung von Stein, Holz und Wasser an einer sog. Geschiebesortieranlage funktioniert. Jenbach-Nixe Jeni stellt auf insgesamt zehn Stationen kindgerechte Aufgaben und man erfährt Wissenwertes u.a. zur Erosionskraft des Wassers, zum Ursprung und zu den Lebewesen im Jenbach.

Bayrischzell – Wendelstein-Männlein Gipfelsteig

Die Gemeinde Bayrischzell wählte in Anlehnung an die gleichnamige Sage den so genannten Wendelstein-Männlein-Weg, und fokussiert sich dabei vor allem auf Familien mit Kindern. Ihnen sollen spielerisch Natur und Almwirtschaft nahegebracht werden, u.a. mit einem Melk-Dummy, wobei auch der ernste Hinweis “Die Alm ist kein Streichelzoo” nicht fehlt. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, und so schauen die Wanderer unterwegs zum Wendelstein auch mal „mit dem Ofenrohr ins Gebirge“.

Fischbachau – Meditationsbergweg

In Fischbachau schuf man mit dem Meditationsbergweg eine tiefsinnige Verbindung zwischen der Wallfahrtskirche Birkenstein und dem Wendelsteinkircherl. Der Weg soll die Wanderer nicht nur zum Gipfel führen, sondern auch dabei helfen, dem inneren Frieden ein Stück näher zu kommen. Unterwegs werden Fragen gestellt, die im Alltag oft zu kurz kommen. Wer mag, nimmt zwischendurch Platz auf kunstvoll gestalteten Baumstammstühlen oder trägt seine eigene Botschaft oder Erkenntnis im “Danke-Buch” nahe des Wendelsteinkircherls ein.

Wendelstein – Geologieweg

Wissenswertes zu den geologischen Besonderheiten des Berges erfahren Wanderer auch weiterhin entlang des beliebten Gipfel- und Panoramawegs im oberen Gipfelbereich des Wendelsteins. Ein modernes “Viscope” veranschaulicht beispielsweise Lage und Ausdehnung des Rosenheimer Sees in der Eiszeit. Das bisher recht versteckte „Wetterloch“ am Panoramaweg wird durch eine Stahltreppe begehbar gemacht. Zu jeder der insgesamt acht Stationen am Geologieweg gibt es darüber hinaus leicht verdauliche Erläuterungstafeln inklusive pädagogisch wertvoller Quizfrage.

Landkreisübergreifende Zusammarbeit bringt 60 Prozent Förderung
Die Vorsitzenden der beiden Lokalen Aktionsgruppen (LAG) Mangfalltal-Inntal und Kreisentwicklung Miesbacher Land Felix Schwaller (Mangfalltal-Inntal) und Michael Pelzer (Kreisentwicklung Miesbacher Land) sind überwältigt von den über 70 Menschen aus beiden Regionen, die sich bei der Entwicklung der Themenwege engagiert haben: „Die neuen Wege bringen beide Regionen voran – durch die Unterstützung so vieler Helfer und Ideengeber werden die Themenwege zu unseren Wegen auf unseren Hausberg und fördern damit die Identifikation der Menschen mit der Region“ so die Vorsitzenden.

Schwaller und Pelzer freuen sich über die Möglichkeiten, mit den Nachbarn LEADERProjekte Hand in Hand und gemeinsam angehen zu können: Zum einen sei der Wendelstein von beiden Regionen umgeben und das Projekt mache nur miteinander Sinn, zum anderen gebe es mit einem Kooperationsprojekt statt der sonst üblichen 50% Förderung sogar noch 10% oben drauf. „Über den Tellerrand hinaus schauen – das bietet uns ganz neue Perspektiven. Wir werden sicherlich in weiteren Projekten wieder zusammenarbeiten“ so die beiden Vorsitzenden abschließend.

Die beiden LEADER-Aktionsgruppen (LAG) Mangfalltal-Inntal und Kreisentwicklung Miesbacher Land arbeiten für dieses Projekt wiederum in einer Kooperation zusammen und unterstützen und beraten gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Rosenheim die Wendelsteinbahn und die beteiligten Gemeinden in den Belangen der Projektentwicklung und der Förderung.

Wenn Sie mehr erfahren oder aktiv mitwirken wollen, besuchen Sie die Webseiten www.lagmangfalltal-inntal.de, www.leader-mb.de und www.aelf-ro.bayern.de

 

Eröffnung der Themenwege im September 2020
Die Eröffnung der „Wendelstein-Streifzüge” soll im September 2020 gefeiert werden. Wegen der Corona-Pandemie allerdings unter Vorbehalt bezüglich Umfang und Rahmenprogramm.
 

 




Ein Stück Normalität

Trotz schweißtreibender Temperaturen fanden sich am vergangenen Dienstag 8 bis 10-jährige tanzbegeisterte Mädels ein, um unter der fachkundigen Anleitung von Karin Kühbandner in die Grundelemente des Streetdance hineinzuschnuppern. Mit viel Motivation und Begeisterung gingen die kleinen Tänzerinnen das Vorhaben an und konnten so ein Stück Normalität in dieser ungewöhnlichen Zeit genießen.

Nach einem eineinhalbstündigen Training mit viel Spaß wurde dann den anwesenden Eltern das Erlernte stolz vorgezeigt. Die Abteilung Bewegung & Tanz des TuS Bad Aibling bietet auch außerhalb der Ferien Street- und Showtanz an.

Weitere Infos unter www.bewegungundtanz.com

Text/Foto: Schulz

 




Neue Förderung

Mit einer neuen Förderung will Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Schaf- und Ziegenhaltung in ganz Bayern unterstützen. Für die Weidehaltung von Schafen und Ziegen gibt es eine einzeltier-bezogene, aus Landesmitteln finanzierte Prämie von 30 Euro pro Tier und Jahr. Dies gilt für Herden ab 20 Tieren, die mindestens zehn Monate alt sind. „Wir wollen damit ein deutliches Zeichen für diesen tierwohlgerechten und ressourcenschonenden Betriebszweig setzen. Die extensive Beweidung mit Schafen und Ziegen trägt zum Erhalt und Pflege unserer vielfältigen Landschaften bei, von der Wacholderheide bis zur Hochalm“, sagte heute die Ministerin.

Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe vergeben. Es ist geplant, dass der Online-Förderantrag mit der Anlage „Erklärung DeMin“ ab dem kommenden Freitag, 7. August, auf dem zentralen Serviceportal iBALIS zur Verfügung steht.




Ab Mittwoch wird geschwitzt

„Die beiden heißen Tage am Freitag und Samstag brachten im Südwesten Deutschlands Topwerte bis zu 38,5 Grad. Bisher war die Hitze in diesem Sommer sehr moderat. Heute und morgen wird es etwas kühler und im Südosten und an den Alpen auch sehr nass. Südlich der Donau sind bis Dienstagmittag bis zu 120 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Unglaublich hohe Summen. Und das wieder in einer Region, die ohnehin schon zu nass ist”, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met erklärt.

Im großen Rest von Deutschland gehe die extreme Dürre weiter und ab Mittwoch werde sich die Lage dramatisch zuspitzen. Jung: „Dann kommt ein Sommerhoch und mit dem Hoch wird es wieder warm bis sehr heiß und das besonders im Westen des Landes. Am kommenden Wochenende sind deutschlandweit Topwerte um 30 bis 35 möglich, im Südwesten bis zu 37 oder 38 Grad. Nach aktuellen Berechnungen geht die Hitze sogar bis zum dritten Augustwochenende weiter. Kaum Regen, meist nur einzelne Gewitter und sonst nur viel Sonne und sehr heiß.”

Der Experte weiter: „Deutschland schwitzt ab Mittwoch aus Westen wieder aufs Neue los und diesmal könnte es eine deutlich längere Hitzewelle werden. Das europäische und das US-Wettermodell sind sich da einig und auch das deutsche Wettermodell sieht sehr viele sonnige, trockene und heiße Tage für Deutschland. Er kommt verspätet, aber er scheint doch noch zu kommen: Der Hitzesommer 2020. Wir müssen uns die Entwicklung genau anschauen, denn es wird wirklich wieder sehr heiß und diesmal könnte das ganze fünf bis sieben Tage anhalten, vielleicht auch noch etwas länger. Eine völlig neue Wetterlage in diesem bisher eher wechselhaften Sommer 2020“, erklärt Jung.

So geht es in den kommenden Tagen deutschlandweit weiter:

Montag: 17 bis 24 Grad, im Süden an den Alpen viel Regen, Dauerregen, sonst nur Schauer und immer wieder Sonnenschein

Dienstag: 13 bis 23 Grad, im Süden noch weiterer Regen, langsam nachlassend, sonst schon recht viel Sonnenschein

Mittwoch: 19 bis 28 Grad, meist freundlich und trocken, wieder wärmer

Donnerstag: 24 bis 31 Grad, sommerlich und trocken

Freitag: 26 bis 34 Grad, viel Sonnenschein und trocken

Samstag: 27 bis 37 Grad, hochsommerlich heiß und Sonnenschein

Sonntag: 27 bis 38 Grad, heiß und trocken

Montag: 27 bis 36 Grad, weiterhin Hitze und nur lokale Wärmegewitter

Im Süden heißt es heute und morgen erstmal noch Land unter. Es gibt reichlich Regen mit der Gefahr lokaler Überschwemmungen.

Im Rest sind nur ein paar Schauer drin und ab Mittwoch startet dann das Sommerhoch durch. Es geht dann trocken weiter und es wird täglich immer heißer.




Kita-Personalnot befürchtet

Die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner rechnet nicht mehr mit flächendeckenden Kita-Schließungen im Freistaat, meldet der Bayerische Rundfunk. Ziel sei es, bei Corona-Infektionen lokal und für kurze Zeit Einrichtungen zu schließen, so wie es beispielsweise – wie berichtet – auch im Altlandkreis vor den Sommerferien schon der Fall war. Aber eine Personalnot droht im neuen Kindergarten-Jahr ab September …

Zum Thema Komplett-Schließung: Nur falls sich die Infektionszahlen plötzlich allgemein wieder anders entwickeln würden, werde man neue Überlegungen anstellen, heißt es aus dem Ministerium. Darüber hinaus betonte Trautner aber auch, dass kranke Kinder NICHT in die Kita gehörten. Weder vor Corona noch jetzt.

Weil Kita-Personal schon bei den kleinsten Erkältungs-Anzeichen die Einrichtung verlassen und sich testen lassen muss, befürchten viele Kita-Träger Personalnot in der bevorstehenden Erkältungszeit …




Gerade nochmal gut gegangen

Am Samstag gegen 13.30 Uhr fuhr eine 18-jährige Neubeurerin mit ihrem Motorroller auf der Staatsstraße 2089 von Bad Feilnbach kommend in Richtung Großholzhausen. Kurz vor Litzldorf überholte sie zwei Pkws und wollte in gleichen Zug noch einen Lkw mit Anhänger, auf dem ein Kettenbagger geladen war, überholen.

Als sie sich auf Höhe des Anhängers befand, kam ein 52-jähriger Münchner mit seinem Pkw entgegen. Nur aufgrund des Ausweichens des Münchners wurde schlimmeres verhindert, denn dadurch entstand zwischen dem Pkw und dem Lkw-Anhänger gerade soviel Platz, dass die Rollerfahrerin durchfahren konnte.

Hierbei streifte sich jedoch den linken Außenspiegel und die hintere Fahrerseite des Pkw, so dass der Spiegel zerbrach und im Lack Kratzer entstanden. Am Lkw, den sie ebenfalls leicht touchierte, entstand kein Schaden.

Im Anschluß konnte sie ihren Motorroller abbremsen und in die angrenzende Wiese fahren. Vermutlich mehr aus Schock als durch einen anderen Grund fiel sie mit ihrem Roller um und lag in der Wiese.

Beim Umfallen brach sie sich offensichtlich einen Finger der linken Hand. Sie wurde im Anschluß mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Bad Aibling gebracht.

An ihrem Motorroller entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Am Pkw des Münchners wird der Schaden auf 1500 Eurogeschätzt.




Baum im Triftbach

Auch Sonntags ist die Feuerwehr im Einsatz. Die Stadtwerke Bad Aibling meldeten einen ins Wasser gestürzten Baum am Triftbach. Der Baum hing nur noch am morschen Wurzelwerk und drohte ins Wehr gezogen zu werden.

An der Einsatzstelle angekommen, wurde erst erkundet, wie man den Baum am besten aus dem Wasser bekommt. Mithilfe der Drehleiter wurde die Seilwinde des Rüstwagens schließlich am Baumstamm befestigt und anschließend ans Ufer gezogen. Dies war eine sehr aufwendige Aktion, die zahlreiche Zuschauer anzog.

Nach etwa zwei Stunden war der komplette Baum am Ufer in Sicherheit und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Der Baum wird nun vom örtlichen Bauhof entsorgt.

Fotos: © Feuerwehr Bad Aibling




Mit Pferdeanhänger in den Bach

Das hätte böse enden können: Mit ihrem Pferdeanhänger landete am Sonntag gegen 8.30 Uhr eine Pkw-Fahrerin in einem Bach neben der Staatsstraße zwischen Beyharting und Schönau in der Gemeinde Tuntenhausen. Die Unfallursache ist noch unklar. Glück hatten sowohl die Fahrerin als auch das Pferd. Sie blieben beide unverletzt. Die Fahrerin befreite zunächst sich selbst aus dem Wagen, der auf dem Dach lag, und dann auch das Tier aus dem Anhänger. Im Einsatz war die Feuerwehr Beyharting. Die Polizeimeldung:

Gegen 8.35 Uhr fuhr eine 22-jährige Frau aus dem Landkreis Ostallgäu mit ihrem Pkw mit Pferdeanhänger auf der Schönauer Straße von Beyharting in Richtung Schönau (Tuntenhausen). Kurz nach dem Ortsschild Beyharting kam die Frau mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen das Brückengeländer. Dadurch flog der Pkw samt Anhänger in den Bach Braunau und kam auf dem Dach zum Liegen.

Die 22-Jährige konnte sich selbst befreien und auch ihr Pferd noch aus dem Bach retten. Das Pferd wurde von einer Familienangehörigen in Obhut genommen. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Pkw und dem Anhänger entstand ein Totalschaden. Der Abschleppdienst musste mit einem Kran das Fahrzeuggespann aus dem Bach bergen. Die Feuerwehr Beyharting errichtete eine Ölsperre im Bach, regelte den Verkehr und säuberte die Unfallstelle.

 

Fotos: WS




Drei Gewittereinsätze der Feuerwehr

Nach dem gestrigen Gewitter das über Bad Aibling zog, wurde die Feuerwehr Bad Aibling zu drei Einätzen alarmiert. Am Leoheim war im Kellerabteil eines Bewohners die Regenwasserleitung eines Gullis defekt und überflutete das Kellerabteil. Der Schaden konnte aber von der Feuerwehr schnell behoben werden und die Leitung provisorisch repariert werden.

Weiter ging es in die Ghersburgstraße. Dort war ein Baum quer über die Fahrbahn gefallen. Der Baum musste von den Einsatzkräften entfernt werden.

Zum Schluss ging es noch in die Heubergstraße. Hier stand die Fahrbahn unter Wasser. Hier konnte man allerdings nicht viel ausrichten, da die Regenentwässerung in dieser Straße über Sickerschächte läuft und das Wasser allmählich von alleine versickerte und so ein Eingreifen seitens der Feuerwehr nicht nötig war. Nach etwa 30 Minuten war das Wasser vollständig versickert und die Straße war wieder frei.

Nach zwei Stunden hatte sich die Lage beruhigt und die Feuerwehr konnte wieder einrücken.

Fotos: © Feuerwehr Bad Aibling