Starkwind sorgt für einige Einsätze

Die zum Teil starken Windböen der letzten Stunden haben bei den Feuerwehren im Landkreis für einige Einsätze gesorgt. Die Floriansjünger aus Bad Aibling, Söchtenau, Eggstätt, Rimsting  und Griesstätt mussten ausrücken. Meistens waren umgestürzte Bäume der Grund für die Alarmierung. Gegen 17.30 Uhr gab’s Sirenenalarm in Hohenthann. Dort ist die Straße nach Glonn mittlerweile wegen eines Unfalls gesperrt.




Rosenheimer Klimafrühling

Rosenheim  – „Klimawandel stoppen – es ist höchste Zeit, legen wir los!” – unter diesem Motto steht am 27. und 28. März an der Technische Hochschule ein umfangreiches Vortragsprogramm. Es beinhaltet unter anderem den Festvortrag des Klimaforschers Prof. Dr. Hartmut Graßl und einen Motivationsaufruf des Visionärs und Unternehmers Fritz Lietsch.

Darüber hinaus umfasst das Programm eine Vielzahl spannender Vorträge zu ausgewählten Aspekten rund um Energiewende und Klimaschutz. Die Themenforen am
Samstag sollen Anleitung sein zum aktiv werden, zum Beispiel in den Bereichen „Sonnenenergienutzung im Eigenheim“, „Photovoltaik und Elektro-Mobilität sinnvoll
kombinieren“ und „Enkeltauglich leben!“.

Wer sich über gute Beispiele in der Region informieren möchte, hat bereits
bei verschiedenen Exkursionen am Freitagvormittag Gelegenheit dazu. In der Aula wird eine begleitende Fachausstellung organisiert.




„Immer neue Verwirrung”

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (Foto) fordert eine schnelle und umfassende Klärung, wie das Deutsche Düngerecht an die Forderungen der EU-Kommission angepasst werden kann. Es könne nicht sein, dass ständig neue Forderungen, Sichtweisen und Zwischentöne aus Brüssel und Berlin bei den Ländern und vor allem bei den Landwirten für immer neue Verwirrung sorgen würden …

„Wir brauchen mehr Klarheit und Transparenz, um Akzeptanz bei Landwirten und Verbänden zu schaffen “, sagte Kaniber.

Die bayerische Landwirtschaftsministerin bezieht sich dabei auf neue Forderungen der EU-Kommission. Die Kommission bezweifelt aktuell die Definition der Roten Gebiete. Die Konsequenz könnte sein, dass das Messstellen-Netz komplett neu definiert werden müsste.“

„Mit den neuen Vorstellungen, die aus Brüssel zu hören sind, kann ich mir schwer vorstellen, dass die Düngeverordnung wie geplant in Kraft treten kann. Wir brauchen für die Umsetzung der Düngeverordnung Übergangsregelungen, um für die Landwirte Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen”, sagte Kaniber.

Alle Beteiligten von EU, Bund und Ländern müssten dazu an einem Tisch zusammenkommen, fordert Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Bei der nächsten gemeinsamen Konferenz der Agrar- und Umweltminister und -ministerinnen der Länder mit den Bundesministerinnen Julia Klöckner und Svenja Schulze sowie den beiden EU-Kommissaren Janusz Wojciechowski (Agrar) und Virginijau Sinkevicius (Umwelt) müsse die bundesdeutsche Düngeverordnung auf die Tagesordnung. “

„Die Länder sind zuständig für die Abgrenzung belasteter Gebiete und wirken über den Bundesrat an der neuen Düngeverordnung maßgeblich mit. Sie müssen auch auf politischer Ebene beurteilen können, was Brüssel wirklich verlangt. Nachdem es hier um sehr sehr viel geht, muss aber auch seitens Brüssel dieses Thema auf die Ebene der Kommissare gehoben werden”, sagte Kaniber.

Foto: Ministerium




„Couragiert und professionell gehandelt“

Rosenheim – In einer Feierstunde für polizeiliche Lebensretter brachte Polizeipräsident Robert Kopp seine Anerkennung gegenüber 12 Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und 3 Beamten der Polizeihubschrauberstaffel Bayern zum Ausdruck. Die geehrten Beamtinnen und Beamten haben in den vergangenen Monaten im Dienst, teilweise auch in ihrer Freizeit, Menschen aus lebensgefährlichen Situationen gerettet bzw. dabei maßgeblich unterstützt.

Zur heutigen Feierstunde im Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat Polizeipräsident Robert Kopp 12 Kolleginnen und Kollegen von sechs Dienststellen aus dem Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie drei Beamte der Polizeihubschrauberstaffel Bayern in das Rosenheimer Polizeipräsidium eingeladen. Aufgrund ihrer besonderen Leistungen im Zusammenhang mit der Rettung von Menschenleben und der Abwehr von erheblichen Gefahren während des Dienstes oder in der Freizeit, sprach Polizeipräsident Kopp den einschreitendenden Polizeibeamten und -beamtinnen seinen Dank und seine Anerkennung aus. Dies unterstrich er durch die Aushändigung eines persönlichen Anerkennungsschreibens.

Ein besonderer Fall war die Lebensrettung eines vermissten Wanderers, der durch eine Hubschrauberbesatzung der Polizeihubschrauberstaffel Bayern aufgefunden wurde. Am Einsatztag herrschten extrem widrige Flugbedingungen. Trotz der nicht ungefährlichen Witterungsbedingungen starteten die Beamten mit dem Polizeihubschrauber, um bei der Suche nach dem vermissten Mann zu unterstützen. Es gelang der Hubschrauberbesatzung, den Mann aufzufinden und den Hubschrauber in unwegsamen Gelände trotz Starkregens zu landen. Die restlichen Meter zur Fundstelle legten die Beamten zu Fuß zurück. Ein Beamter wärmte den bereits unterkühlten Mann mit seiner Jacke. Durch dieses selbstlose und couragierte Verhalten der drei Polizeibeamten konnte der Vermisste gerettet und Schlimmeres verhindert werden.

„Alle heute anwesenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte haben sich im polizeilichen Einsatzgeschehen oder in der Freizeit höchst engagiert und professionell für die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt und schnell gehandelt. Ich spreche ich Ihnen dafür meine Hochachtung und meinen ausdrücklichen Dank aus“, so Polizeipräsident Robert Kopp.

Gerade Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte geraten nicht nur während der Ausübung ihres Dienstes immer wieder in die Situation, die eine schnelle und zielgerichtete Erste Hilfe erfordert. Um in diesen Fällen fachgerecht und gezielt Erste Hilfe leisten zu können, frischen die polizeilichen Einsatzkräfte in den regelmäßigen Einsatztrainings und in den Erste-Hilfe Fortbildungen ihr Wissen immer wieder auf.

„In unserem Beruf wird vorausgesetzt, dass jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamter die erforderlichen Maßnahmen und Erste-Hilfe-Leistungen im Falle von lebensbedrohlichen Situationen beherrscht. Gerade bei der Abwehr von konkreten Gefahren für Leib oder Leben – unsere oberste Aufgabe – ist stets höchste Professionalität und besonderes Engagement gefragt. Ich bin stolz darauf, dass meine Kolleginnen und Kollegen in lebensbedrohlichen Situationen schnell und richtig reagieren und Menschen vor schweren Gesundheitsgefahren oder gar vor dem Tod bewahren“ zeigte sich Polizeipräsident Robert Kopp beeindruckt.




Bruckmühl: Raub an der Haustüre

Bruckmühl – Ein unbekannter Bettler raubte am frühen Freitagnachmittag an der Haustüre Bargeld von einem Mann im hohen Seniorenalter. Die Kripo Rosenheim übernahm die Ermittlungen in dem Fall und bittet dabei auch um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie der Anzeigeerstatter, ein Bruckmühler im hohen Seniorenalter, bei der Polizei später angab, klingelte am vergangenen Freitag gegen 13.15 Uhr ein Unbekannter an der Haustüre des Anwesens in der Föhrenstraße und bettelte um Bargeld. Zugleich stellte der Bettler bereits einen Fuß in die Türe.

Als der Wohnungsinhaber in die Wohnung zurückging, um Kleingeld zu holen, folgte ihm der Täter, ging den Senior an und griff ihm im Gerangel in die Brusttasche, wo sich Geldscheine befanden. Als das Opfer laut um Hilfe rief, steckte der Täter einen Geldschein wieder zurück, behielt aber die übrigen Scheine. Dem Geschädigten gelang es erst jetzt, den dreisten Räuber aus der Wohnung zu drängen.

Weil bis zur Meldung bei der Polizei einige Zeit verging, war der Täter nicht mehr auffindbar. Der Unbekannte wurde vom Opfer als etwa 40-jähriger Mann mit dunkler Kleidung und einer Körpergröße von etwa 170 cm beschrieben.

Das Fachkommissariat K 2 der Kriminalpolizei Rosenheim führt inzwischen die Untersuchungen in dem Fall. Die Ermittler bitten dabei auch die Öffentlichkeit um Hinweise: Wer hat am frühen Freitagnachmittag, 24. Januar 2020, im Gemeindebereich von Bruckmühl verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet oder wurde vielleicht sogar Zeuge der Tat in der Föhrenstraße?
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08031) 2000 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.




Bad Aibling: Ein Rucksack voller Ideen

Bad Aibling – Über 100 junge Mütter, Väter, ehren- und hauptamtliche Vertreter und Interessierte kamen am Samstag zum Brunch mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Die CSU hatte in das B&O Parkhotel eingeladen, um Ideen zu diskutieren, wie Bad Aibling noch familien- und jugendfreundlicher werden kann. Mit dabei war auch Landtagsabgeordneter und Bildungsexperte Otto Lederer, der zugleich Landratskandidat ist.

Foto: Übergabe des Rucksacks voller Ideen an Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Ortsvorsitzender CSU Bad Aibling Dr. Thomas Geppert, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, MdL, Bürgermeisterkandidat Stephan Schlier, Landratskandidat Otto Lederer, MdL und CSU-Ortsvorsitzender Willing Markus Stigloher (v.l.)

CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Schlier stellte gleich zu Beginn klar: „Wir wollen Angebote für junge Menschen und Familien ausweiten, den Kurpark generationenübergreifend nutzen und das Bildungssystem erhalten“. Bereits in den vergangenen Jahren konnte Schlier als CSU-Fraktionsvorsitzender Akzente für mehr Familienfreundlichkeit setzen. Zuletzt die Verwirklichung des Mehrgenerationengartens im Kurpark, ein JU-Antrag.

Zentrales Problem in den Augen der Bürger ist die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum. Dazu muss das „Aiblinger Modell“ wann immer es möglich ist angewandt werden und der Wohnungsbau noch nachhaltiger werden. Junge Leute müssen sich Bad Aibling noch leisten können. Im Rahmen des rechtlich möglichen will er den Bau von Eigenheimen erleichtern. „Wir verstehen uns als Lobby für Eltern und Kinder. Familienfreundlichkeit gehört großgeschrieben. Neben der häuslichen Betreuung will ich bei einer wachsenden Stadt auch die Kinderbetreuungsmöglichkeiten mitausbauen. Den Neubau der Grund- und Mittelschule St. Georg will ich umsetzen“, fasst Stephan Schlier zusammen. „In unserer Stadt soll sich Jung und Alt gleichermaßen wohl fühlen.“ Landratskandidat Otto Lederer ergänzte: „Wir machen Politik nicht nur für die Hülle, sondern auch für die Menschen“. Dies gelte für Schulen genauso wie für Kliniken. „Wir wollen den Standort Bad Aibling zukunftsträchtig aufstellen und die Gesundheitsregion stärken sowie den Landkreis zur Bildungsregion machen“.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner lobte das soziale und politische Engagement als Grundlage der Demokratie. Gerade bei der Kommunalwahl sei dies wichtig. „Wenn wir überall auf der Welt schauen: bei allen Problemen geht es uns gut in Bayern, Deutschland und Europa. Natürlich haben wir große Herausforderungen. Und wir müssen die Missstände angehen. Aber mit vernünftigen Maßnahmen, mit Herz und Verstand und mit den richtigen Maßstäben“, sagte sie. Anreize statt Verbote und eine ideologiefreie Politik sind wichtige Maßstäbe. Dazu gehöre auch, dass Klimaschutz nur mit der Landwirtschaft und nicht gegen die Landwirtschaft geht.

„Es gibt Themen, die können und werden wir in Bad Aibling allein entscheiden. Bei einer Vielzahl an Themen braucht es allerdings Unterstützung“, so Bürgermeisterkandidat Schlier. Diese sicherte nicht nur Landratskandidat Otto Lederer, sondern auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner zu. Damit die zugesicherte Unterstützung nicht in Vergessenheit gerät, übergaben die Ortsvorsitzenden Dr. Thomas Geppert und Markus Stigloher einen „Rucksack voller Ideen“. Hineingepackt wurden für die CSU und Bad Aibling wichtige Themen wie die Wiedereröffnung der Geburtenstation, der Neubau des Hallenbads und mehr Pflegepersonal.  Politik geht nur miteinander. Dies wurde bei der Veranstaltung klar. Die CSU will Verantwortung übernehmen und stellt dabei Toleranz, Respekt und ein gutes Miteinander in den Mittelpunkt ihres Handelns, wie Dr. Thomas Geppert als Moderator betonte. Pressemitteilung CSU

 

 




Bad Aibling: Am Ende ging die Luft aus

Elsenfeld/Bad Aibling – Nicht nur Aiblings Basketballherren waren am vergangenen Wochenende auf großer Fahrt, auch die Firegirls mussten weit reisen, um ihr Auswärtsspiel zu bestreiten. In Elsenfeld, kurz unter Aschaffenburg, machte es der dezimierte Kader der Aiblingerinnen dann denn Gastgeberinnen dann so schwer wie möglich. Trotzdem reichte es am Ende nicht zu Punkten, die Firegirls unterlagen gegen den Tabellensiebten mit 59:64.

Wieder einmal musste sich Trainerin Julijana Kancevic das Spielertrikot überziehen, damit auf Aiblinger Seite wenigstens fünf Spielerinnen auf dem Parkett standen. Denn schon im Vorfeld konnten fünf Basketballerinnen arbeits- und krankheitsbedingt die Reise an den Main nicht mit antreten. Das bedeutete für alle Sportlerinnen: Von Anfang bis Ende durchhalten. Ersatz war auf der Bank nicht vorhanden. Die gute Nachricht dabei zuerst: Die Mädels des TuS Bad Aibling konnten alle die Partie zu Ende spielen, wenn dann auch am Schluss die Puste ausging, um den einen oder anderen Angriff mit der nötigen Konzentration erfolgreich abzuschließen.

Zu was die Firegirls mit vollen Akkus in der Lage sind, zeigten sie im ersten Viertel, angefeuert von Interimstrainer Robin Gibbels, der kurzerhand das Coaching von der Seitenlinie übernahm: Bad Aibling führte gegen Elsenfeld/Großwallstadt mit 18:17. Und obwohl es zur Halbzeit schon 39:32 für die Hausherrinnen stand, wollte sich keine Spielerin aus der Kurstadt vorschnell geschlagen geben, die Firegirls kämpften sich fünf Minuten vor Schluss noch auf ein 55:55 heran.

Wie hart umkämpft die Partie tatsächlich war, zeigte sich zwölf Sekunden vor Schluss: Bei einem Rückstand von 59:62 nahmen die Aiblingerinnen eine Auszeit und starteten mit einem Einwurf im vorderen Viertel. Julijana Kancevic bekam den Ball in aussichtsreicher Position, vergab aber den Wurf für den nötigen Dreier denkbar knapp. Im Gegenzug wurde Elsenfeld/Großwallstadts Top-Scorerin Theresia Witzel gefoult und verwertete die fälligen zwei Freiwürfe zum 64:59-Endstand.

In den Ärger nach der Schlusssirene mischte sich bei den Aiblingerinnen auch Stolz auf die gezeigte Leistung.

„Nach der Halbzeit hatten wir die Verteidigung viel besser im Griff, allerdings merkte man, dass uns im 4. Viertel die Luft ausging. Wir hielten aber trotzdem noch mit aller Kraft dagegen”, sagte Trainerin und Spielerin Julijana Kancevic. Und Top-Scorerin Vanessa Gibbels (23 Punkte) merkte an: „Wir Fünf haben 40 Minuten alles gegeben und hart gekämpft. Am Ende lief es in ein paar Situationen besser für die Elsenfelder. Trotzdem sind wir stolz auf unsere Leistung und fiebern auf das nächste Heimspiel am Samstag gegen Kemmern hin.”

Bad Aibling trat mit folgenden Akteurinnen an: Lena Fischhaber, Vanessa Gibbels, Julijana Kancevic, Isabella Lippert, Nikolina Marceta

 




Bruckmühl: Mehr Fehler kosten den Sieg

Bruckmühl – Im Spitzenspiel der Bezirksliga mussten sich Bruckmühls Herren dem TSV Chiem. Traunstein in eigener Halle nach einer über weite Strecken offenen Begegnung mit 28:32 (14:14) geschlagen geben.

Die Gäste kamen besser ins Spiel und führten nach 5 Minuten mit 3:1. In der Folge stand Bruckmühls Abwehr jedoch sicher, während man im Angriff leider zu oft durch technische Fehler den Ball verlor. Trotzdem gingen die Gastgeber in der 13. Minute mit 5:4 in Führung. Bis zur Pause war die Partie dann völlig ausgeglichen und so ging es leistungsgerecht mit 14:14 in die Halbzeit.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Mitte der zweiten Hälfte sah es dann kurz danach aus, als könnte sich Traunstein absetzen (19:22 nach 45 Minuten). Bruckmühl kam jedoch zurück und lag 10 Minuten vor dem Ende selbst wieder mit 25:24 in Front. Die Entscheidung fiel dann 5 Minuten vor dem Ende. Traunstein drehte innerhalb von 2 Minuten ein 28:27 durch drei Tore in Folge in ein 28:30. Den Gastgebern lief die Zeit davon und die Gäste nutzten Bruckmühls zwangsläufig hektische Fehlversuche zu zwei weiteren Treffern.

Traunstein leistete sich über das gesamte Spiel – im Gegensatz zu den Gastgebern- wesentlich weniger technische Fehler und siegte entsprechend letztendlich verdient, wenn auch dem Spielverlauf nach etwas zu hoch.

Foto: Simon Rupp vom SV Bruckmühl © Fischer




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Bad Aibling verstorben:

Hilde Watzlawick (22. April 1924 – 24. Januar 2020) Gottesdienst, Donnerstag. Januar, 10 Uhr, St. Korbinian in Heufeld, anschließend Beerdigung im Friedhof Hinrichssegen

 




Bad Aibling: Auf der Suche nach Einbrechern Drogenfahrten entdeckt

Bad Aibling – Mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurden in den vergangenen zwei Wochen Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität im Dienstbereich der Polizeiinspektion Bad Aibling durchgeführt. Im Rahmen dieser Kontrolle kam es zu mehreren Festnahmen und diversen Aufgriffen.

Wohnungseinbrüche und Einbrüche in gewerbliche Betriebe bedeuten für die Opfer neben einem materiellen Verlust oftmals auch eine erhebliche Einschränkung des Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden bzw. Geschäftsräumen. Seit 2017 werden deshalb regelmäßig Schwerpunktkontrollen mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Dienstbereich der Polizeiinspektion Bad Aibling durchgeführt. Die Maßnahme zeigte offensichtlich Wirkung. Seit dieser Zeit wurde ein erheblicher Rückgang bei den gemeldeten Einbrüchen festgestellt.

Um diesen positiven Trend zu festigen wurden vom 13. bis 26. Januar intensive Fahndungs- und Kontrollaktionen mit Unterstützung von Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei durchgeführt. An den verschiedensten Kontrollstellen wurden über 1400 Personen überprüft.

So wurde beispielsweise im Rahmen der Kontrollen am 16. Januar ein 34-jähriger Rosenheimer in seinem Pkw angehalten. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs konnten im Tankdeckel des Pkw vier Plomben mit Kokain festgestellt werden. Zudem verlief ein durchgeführter Drogentest beim Fahrer positiv. Neben der Strafanzeige wegen des illegalen Handels mit Kokain muss sich der Mann zusätzlich wegen Fahren unter Drogeneinwirkung verantworten.

Gegen 14 weitere Personen wurde Anzeige wegen Fahren unter Alkohol-/Drogeneinwirkung erstattet. Weiterhin wurden Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz aufgenommen und bei den durchgeführten Personenüberprüfungen mehrere aktuelle Fahndungsnotierungen festgestellt.

Für eine erfolgreiche Bekämpfung der Einbruchskriminalität ist die Polizei aber auch auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Zögern Sie deshalb nicht und rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Notrufnummer 110 an! Gerade bei solchen Wahrnehmungen zählt oft jede Sekunde!