Bad Feilnbach: Zu schnell und zu viel Alkohol

Bad Feilnbach – Gegen 22.10 Uhr fiel einer Polizeistreife am Sonntagabend im Gemeindegebiet Bad Feilnbach ein rasant fahrender Pkw negativ auf. Der 52-jährige Landkreisbewohner wurde einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnte sofort Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein Test brachte Klarheit, denn der Herr hatte über 0,5 Promille und somit hätte er sich nicht mehr hinter das Steuer setzten dürfen.

Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, welches – da es sich um einen Wiederholungstäter handelt – ein Bußgeld von 1000 Euro sowie ein dreimonatiges Fahrverbot vorsieht.

 




Nußdorf: Viel Geld und ehrliche Finder

Nußdorf – Gegen 19:45 Uhr kam es gestern Abend im Gemeindegebiet zu einer kuriosen Fundangelegenheit. Drei 18- bis 19-jährige aus den Gemeindebereichen Samerberg und Neubeuern staunten wohl nicht schlecht, als sie nahe des Ortskerns mehrere grüne Scheine im Grünstreifen feststellten. Sie begutachteten diese näher und stellten schnell fest, dass es sich nicht um Ostereier, sondern um einen hohen Geldbetrag handeln müsse.

Das Geld wurde von ihnen eingesammelt und die Polizei verständigt. Eine Zählung durch die Beamten ergab, dass es sich um einen fünfstelligen Geldbetrag handelt.

Bereits bei der Aufnahme der Fundsache kam der vermeintliche Eigentümer zum Fundort und machte seinen Besitzanspruch geltend. Da dies vor Ort nicht eindeutig klärbar war, wurde das Geld vorerst durch die Polizei einbehalten und wird an die zuständige Gemeinde Nußdorf a.Inn übergeben, welche den Eigentümer versucht zu ermitteln.

Fest steht schon jetzt: Die Polizei findet das Verhalten der Finder einfach top – ein Vorbild für alle Finder. Für den Eigentümer dürfte es wohl ein sehr großes Ostergeschenk sein. Nichts desto trotz steht den ehrlichen Findern natürlich zumindest der gesetzliche Finderlohn zu, obwohl davon auszugehen ist, dass der mutmaßliche Eigentümer einen höheren als den gesetzlichen Finderlohn zahlen wird.

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Heufeld: St. Korbinian im Licht des Osterfeuers

Heufeld – Die Heufelder Osternacht begann am frühen Ostersonntagmorgen am Osterfeuer auf dem Kirchplatz. Nachdem Pastoralassistentin Bernadette Breunig zusammen mit Ministranten die Osterkerze am Feuer entzündet hatte, wurde ihr Licht an alle Gottesdienstbesucher, die kleine Kerzen in den Händen hielten, weitergegeben. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ zog man gemeinsam in die Kirche ein, die nur durch Kerzenschein erhellt war.

Erst beim feierlichen Gloria, begleitet von festlichem Orgelspiel, Schellen – und Glockengeläut, wurde die Kirche voll erleuchtet. Am Ende des Gottesdienstes wurde das Taufwasser durch dreimaliges Hineintauchen der Osterkerze geweiht. Beim Verlassen der Kirche verteilten Breunig und die Ministranten bunte Ostereier an alle Gottesdienstbesuchter und wünschten ein frohes Osterfest. Text und Fotos: Juliane Grotz

 




Hey, hey Wickie lässt grüßen

Chiemsee – Das Schiff FREYA aus dem Kinofilm „Wickie auf großer Fahrt“ ist ab heute wieder auf dem Chiemsee unterwegs. In der neuen Saison 2019 gibt es neben den ein- und zweistündigen Fahrten vor allem auch wieder die beliebte Fahrt in den Sonnenuntergang …

Bis zu 40 Passagiere können das 17 Meter lange Wikingerschiff FREYA „entern“. Vom Badeplatz Schraml in Prien Harras aus fährt das Schiff mit Motor über den See. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Rudern des Schiffes. Wer möchte, kann mitmachen beim Rudern, am Steuerstand, beim Loten der Wassertiefe, beim Navigieren und Peilen mit dem Handkompass.

Termine und Tickets gibt es unter www.chiemsee-erlebnis.de




Schliersee: Nach der Axt kommt der Knast

Schliersee – Bereits am 27. März kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Miesbach zur Nachtzeit eine dunkelgekleidete Person, welche daraufhin eine Axt unter der Jacke zog und die Polizeibeamten bedrohte (Wir berichteten). Der 30-jährige Täter aus Schliersee konnte jedoch überwältigt werden, die Beamten wurden nicht verletzt.

Wie die Polizei Miesbach bereits unmittelbar nach der Tat in einer ausführlichen Presseerklärung mitteilte, wurde gegen den Mann auch wegen Bedrohung und illegalen Besitz von Betäubungsmittel ermittelt, da damals auch noch eine größere Menge Amphetamin bei ihm aufgefunden wurde.

Nun entschloss sie die Staatsanwaltschaft München II zur Festnahme des Täters. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag spürten Zivilfahnder der Miesbacher Polizei den 30-Jährigen auf und konnten ihn ohne jegliche Gegenwehr festnehmen. Auch dieses Mal fanden die Polizeibeamten Drogen bei dem Mann. Nun wird erneut wegen illegalen Besitz von Betäubungsmitteln ermittelt.

Der Mann aus Schliersee wurde dem Haftrichter vorgeführt, welcher schlussendlich den gestellten Haftantrag der Staatsanwaltschaft bestätigte. Der 30-Jährige wurde in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der Täter muss mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe rechnen.




Bad Aibling: Runder Tisch Tourismus

Bad Aibling – Stadt und Landkreis Rosenheim gehören zu den starken Tourismusregionen in Deutschland. Ein zunehmender Fachkräftemangel und ein hoher bürokratischer Aufwand bei Investitionen und staatlichen Förderungen machen Touristikern und Bürgermeistern in der Region aber große Sorgen. Das ist die Bilanz eines Runden Tisches, zu dem die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig Vertreter aus den Erholungsorten, Luftkurorten und Heilbädern der Region nach Bad Aibling eingeladen hatte.

Foto: Bei der Thermenbesichtigung von links: Die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland Christina Pfaffinger, 2. Bürgermeister Erwin Kühnel, MdB Daniela Ludwig, Werkleiter Fritz Walter Keilhauer und Kurdirektor Thomas Jahn (v.l.)

„In Stadt und Landkreis Rosenheim gab es im vergangenen Jahr über 940.000 Gästeankünfte und fast 2,8 Millionen Übernachtungen“, sagte die heimische Wahlkreisabgeordnete. „Doch es gibt Herausforderungen, auf die wir reagieren müssen. Deshalb ist der Dialog mit den Touristikern und Bürgermeistern sehr wichtig.“

Dass der Tourismus für die Wirtschaft der Region von existentieller Bedeutung ist, zeigte die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland Christina Pfaffinger auf. „Der Tourismus steht bei uns für jährlich rund 800 Millionen Euro Brutto-Umsatz, gleichzeitig sichert er rund 13.000 Einwohnern den Lebensunterhalt. Daher ist es wichtig die Kräfte in der Region zu bündeln.“

Die Region kann mit Leuchtturmprojekten punkten. Das bewies Werkleiter Fritz Walter Keilhauer beim Rundgang durch die Therme Bad Aibling. „Das Bad ist in der oberbayerischen Landschaft einzigartig“, bemerkte Keilhauer. „3,2 Millionen Menschen haben die Therme Bad Aibling bislang besucht.“ Über 107.000 Gäste kamen im vergangenen Jahr in die Kurstadt Bad Aibling, berichtete der zweite Bürgermeister Erwin Kühnel. Im Vergleich zu 2016 habe es aber in den letzten beiden Jahren einen leichten Rückgang gegeben.

Heilbäder und Kurorte müssen besonders viel investieren, um im Wettbewerb zu bestehen, betonte Kurdirektor Thomas Jahn. „Die Heilbäder und Kurorte haben gerade in den letzten Jahren unglaubliche Anstrengungen unternommen und viel investiert. Doch immer, wenn wir einen Schritt weiter kommen, wirft man uns neue Knüppel vor die Beine.“ So sei die steuerliche Förderung von Prävention im betrieblichen Gesundheitsmanagement viel zu kompliziert, der Verwaltungsaufwand dafür zu hoch. Die Folge: Arbeitgeber würden die steuerlichen Erleichterungen bei der Prävention zu wenig in Anspruch nehmen. Neue Richtlinien zur Prädikatisierung der Heilbäder und die EU-Reiserichtlinie hätten neue Bürokratie geschaffen. „Unsere tägliche Arbeit wird dadurch sehr erschwert.“

Der Hotelier und stellvertretende Kreisvorsitzende des DEHOGA Bayern Rainer Lechner sieht die Existenz von Hotels und Gaststätten durch den Fachkräftemangel in Gefahr. „Es ist kurz vor 12“, warnte Lechner. „Viele Gaststätten haben wegen des Fachkräftemangels nicht mehr geöffnet oder schränken die Öffnungszeiten ein.“ Seinen Betrieb könne er dank eines treuen Stammpersonals halten. „Aber Investitionen habe ich vorsichtshalber auf Eis gelegt.“ Lechner forderte eine Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie und mehr Netto vom Brutto für seine Mitarbeiter. „Wenn ich den Lohn um 100 Euro erhöhe, bleiben gerade 50 Euro übrig. Das geht nicht.“ Der Staat müsse auch den Zugang von ausländischen Arbeitnehmern aus Drittländern erleichtern, verlangten weitere Teilnehmer der Runde.

Ein aktuelles Thema ist auch die Mobilität im ländlichen Raum. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, sagte der Aschauer Tourismuschef Herbert Reiter. „Gerade in Ferienzeiten haben wir kaum Verkehrsanbindungen in unserer Region. Wir brauchen dringend einen Nahverkehrsplan.“

Daniela Ludwig will den Dialog mit den Touristikern fortsetzen. „Ich habe aus diesem Runden Tisch viele Aufgaben mitgenommen, die die Politik auf allen Ebenen lösen muss. Beim Fachkräftemangel müssen wir überlegen, wie wir geeigneten Arbeitskräften aus dem Ausland eine Möglichkeit zur Beschäftigung bei uns ermöglichen. Das Thema Bürokratie bleibt eine Daueraufgabe, die wir aber nicht von heute auf morgen lösen können. Und die Mobilität im ländlichen Raum müssen wir gerade in unserer Region angehen. Wir haben eine tolle Landschaft, die jedes Jahr mehr Touristen anzieht. Doch diese Landschaft müssen wir erhalten. Sie darf nicht im Verkehr ersticken. Deshalb müssen wir Konzepte für einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr entwickeln.“

 




Raubling: E-Bikerin übersieht Rollerfahrer

Raubling – Gestern am frühen Nachmittag kam es auf der Kreisstraße RO 7 zwischen Raubling und Neubeuern zu einem Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Verkehrsteilnehmern. Nach aktuellem Ermittlungsstand wollte eine Radfahrerin mit ihrem E-Bike die Kreisstraße in nordöstlicher Richtung überqueren. Dabei übersah sie einen aus Raubling kommenden Rollerfahrer.

Offenbar kam es zu einer Berührung der beiden, sodass beide Beteiligten zu Sturz kamen. Sie wurden schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die Kreisstraße RO 7 musste durch die Freiwillige Feuerwehr Raubling für etwa 30 Minuten gesperrt werden.




Oberbayern: Betrüger lassen nicht locker

Oberbayern – Wie zuletzt bereits mehrfach gemeldet, kommt es im südlichen Oberbayern derzeit vermehrt zu betrügerischen Anrufen. Zumeist melden sich Unbekannte am Telefon bei älteren Mitbürgern und geben sich als Polizeibeamte aus . Die Masche der Betrüger ist dabei fast immer dieselbe: Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter oder auch anderer behördlicher Vertreter vor und erklärt, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei bzw. in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien.

Aus diesem Grund solle dieser sein Barvermögen und seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein „Kollege“ könne alles abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des Anwesens zu verstecken.

 

Am Donnerstag wurden in Miesbach bereits neun (!) solcher Fälle gemeldet. Bei keinem der genannten Fälle kamen die Betrüger zum Erfolg. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass weitere Betrugsversuche von den Tätern unternommen werden!

 

Die Polizei rät deshalb:

• Setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis.
• Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse!
• Staatliche Stellen fordern niemals auf diese Art und Weise Bargeld.
• Rufen Sie Ihre örtliche Polizei zurück und erkundigen sie sich.
• Verwenden Sie hierfür niemals die im Display angezeigte Rufnummer, sondern die Ihnen bekannte.
Rufen Sie bei dem geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110! Haben Sie keine Angst anzurufen! Lieber einmal zu oft den Notruf genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden!

 

 




Bad Aibling: Judoka des TuS in der zweiten Bundesliga

Bad Aibling – Die Judo-Mannschaft des TuS Bad Aibling startet bekanntlich in der Oberbayerischen Bezirksliga. Doch dank des Zweitstartrechts sammeln einige Aiblinger auch noch Punkte in anderen Ligen. So gehen die Judoka Robert Buendowski (-100 kg / +100 kg) und Daniel Messelberger (+100 kg) für den TSV Teisendorf an den Start. U21-Athlet Patrick Weisser startet in seiner ersten Männersaison für den ESV Ingolstadt in der Gewichtsklasse -60 kg.

Am letzten Kampftag kam es zum Aufeinandertreffen beider Teams in der Zweitligabegegnung des Deutschen Judobundes in Teisendorf. Der Gastgeber setzte sich dabei klar mit 10 : 4 durch, denn er konnte auf das besser besetzte und erfahrenere Team zurückgreifen. Die Youngsters aus Ingolstadt hatten – trotz einiger guten Ansätze – das Nachsehen.

Interessant dabei, dass die Aiblinger schweren Jungs – jeder einen – ihre Kämpfe klar gewannen, weder Buendowski noch Messelberger ließen was anbrennen. Auf Ingolstädter Seite überzeugte Debütant Patrick Weisser auf ganzer Linie: Zwei Kämpfe, darunter ein vorzeitiger Gewinn und ein Sieg über die Zeit standen auf der Habenseite, ein starker Einstand für den erst 17-jährigen, technisch versierten Aiblinger.

Die Teisendorfer Halle war sehr gut besucht, es herrschte eine tolle Stimmung beim Süd-Derby. Die Kampfrichter Bernd Röder, Manuela Kohlhofer und Jürgen Neumeier leiteten die Partie souverän.

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht: Der größere Druck dürfte beim Ingolstädter Team (Foto o., l.), dem aufgrund seines jungen, talentierten Kaders sicherlich die Zukunft gehört, herrschen.

Text und Fotos: Denis Weisser

 




Westerndorf: Überschlag bei Autocrash

Rosenheim/Westerndorf – Gestern ereignete sich gegen 17:15 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Westerndorfer Straße mit einer verletzten Person. Ein 51-jähriger Rosenheimer befuhr mit seinem Pkw die Möslstraße in Rosenheim und wollte nach links auf die B15 einbiegen. Hierbei übersah er den Pkw einer 73-jährigen Frau aus Rosenheim. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich, wodurch sich ein Pkw überschlagen hat.

Dieser kam auf dem Fahrzeugdach zum Stillstand. Durch den Unfall wurde die Frau leicht verletzt und im Anschluss ins Klinikum Rosenheim transportiert. Auf der B15 kam es aufgrund des Verkehrsunfalls zu einem nicht unerheblichen Verkehrsstau. Die Freiwillige Feuerwehr Westerndorf St. Peter lenkte den Verkehr weiträumig um.