Volksmusik in ihrer ganzen Vielfalt

Die sechs Musikanten der Boarischen Bris´ bewahren den Duft und den Klang der bayerischen Heimat in ihren Instrumenten. Heute Abend begeistern sie von 19:00 bis 21:30 Uhr das Publikum im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling mit ihren Volksmusikstücken. Das Repertoire erstreckt sich von Eigenkompositionen, lustigen Gesangseinlagen, Blasmusikklassikern, Ziach- und Harfenstücken bis hin zu festlicher Bläsermusik.

De Boarische Bris´, das sind Markus Goldes und Christian Leitner an den Baßtrompeten, Markus Stadler am Flügelhorn, Johannes Fischer an der Harfe, Hans Wiesholzer am Akkordeon und Thomas Stadler an der Tuba.

Karten sind vorab im Haus des Gastes in Bad Aibling, E-Mail info@aib-kur.de, Telefon 08061-90800, erhältlich. Der Eintritt kostet 5 Euro, darin enthalten ist ein 3-Euro-Getränkegutschein, der auf der Veranstaltung eingelöst werden kann. Das Kurhaus bewirtet seine Gäste mit Biergartenschmankerln und kühlen Getränken. Der Einlass beginnt ab 18:00 Uhr, der Brunnenhof ist überdacht.

Foto: © Kein




Ein Leben mit Kunst

Das langjährige Kunstevereins-Mitglied Herbert Maak aus Bad Aibling ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Ein langes Leben das geprägt war von der Liebe zur Kunst.

Herbert Maak war einer der treusten Besucher der Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus. Solange sein Gesundheitszustand es zuließ, verpasste er so gut wie keine Vernissage im Kunstverein. Seine Neugierde in Bezug auf Künstler und deren Kunst war unerschöpflich.
Bereits als junger Mann entdeckte er seine Leidenschaft zur Kunst – nicht als Künstler sondern als Sammler. Über die Jahre hinweg entwickelte sich Herbert Maak zum wahren Kunstkenner.

Als Schneider erwarb Herbert Maak seine ersten Sammelobjekte im „Tauschhandel”:
Kunst – gegen Anzug. So kam auch ein früher Tomschiczek in seinen Besitz und auch der Künstler selbst erinnert sich gern an seine so erstandenen Anzüge.
Kunst war der zentrale Bestandteil im Leben von Herbert Maak und seine Sammelleidenschaft dominierte auch das Heim. Keine Poster – keine billigen Kunstdrucke – nein hier reihten sich die Größen aus regionalen – aber auch internationalen Szene Seite an Seite. Willi Kreuzer, Leo von Welden, Peter Tomschiczek, Friedrich G. Scheuer bilden den Schwerpunkt der Sammlung – aber auch lokale Größen wie Dillen oder Herbert Klee sind in der beeindruckenden Sammlung zu finden. Kein Fleck an den Wänden blieb ungenutzt. Die Petersburger Hängung der Sammlung machte die Wohnung beinahe selber schon zum Kunstwerk.

Als Herbert Maak aus gesundheitlichen Gründen in ein Seniorenheim umziehen musste, organisierte sein Sohn Günther Maak zusammen mit dem Kunstverein eine einzigartige Ausstellung. Für ein letztes Wochenende wurden die Türen der Wohnung geöffnet. Eine Hommage an das Lebenswerk des Vaters sollte es werden. Mehrere hundert Menschen kamen in das kleine Haus in der St. Georg Siedlung um die Sammlung, von der jeder schon gehört – aber die kaum jemand zuvor gesehen hatte – zu besichtigen. Künstler und Kunstfreunde, Verwandte und Bekannte, Freunde, alte Wegbegleiter und Interessierte aus Politik und Umgebung – alle kamen um “des Schneiders große Sammlung” wert zu schätzen. Herbert Maak war selbst die meiste Zeit anwesend und bei der Eröffnung sichtlich gerührt über das Große Interesse an seinen Werken.
Die Aktion trug Herbert Maak noch monatelang im Nachhinein und „zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht”, so Günther Maak.
Die Familienangehörigen entwickelten einen neuen Blick auf die Bilder ihrer Kindheit, und so fand nun doch das ein oder andere Werk einen neuen Besitzer innerhalb der Familien. Und wer weiß, vielleicht ist der Sammelfunke über gesprungen.

Mertina Thalmayr, Vorsitzende des Kunstvereins: „Wir haben in Herbert Maak einen leidenschaftlichen Menschen kennengelernt, der sich ein enormes Wissen in Sachen Kunst angeeignet hat und bis zum Schluss die Schönheit der Kunst genießen konnte. Sein Andenken wird im Kunstverein gut bewahrt werden.”




Tückische Kiesfläche

Gestern gegen 13:00 Uhr wollte eine 63-jährige Bad Aiblingerin mit ihrem E-Bike auf einer Kiesfläche in Au bei Bad Aibling wenden. Sie fuhr ohnehin schon sehr langsam – trotzdem rutschte ihr das Vorderrad weg und sie kam zu Sturz. Dabei geriet sie mit dem linken Bein unglücklich unter das Fahrrad und zog sich vermutlich eine Fraktur des Unterschenkels zu.

Die fröhliche Radltour war damit abrupt beendet und die Geschädigte musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

 




In den Gegenverkehr geschleudert

Am frühen Mittwochnachmittag, gegen 14:20 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Polizei ein schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2089 in Bad Feilnbach mitgeteilt. Auf Höhe des Reithofparks seien zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten zur Unfallstelle und fanden zwei stark demolierte Pkw vor. Glücklicherweise waren die beiden Fahrerinnen nicht schwer verletzt.

Laut Zeugen kam eine 57-jährige Bad Feilnbacherin mit ihrem Ford Fiesta nach rechts ins Bankett. Aktuell wird vermutet, dass durch ein Gegensteuern das Fahrzeug ins Schleudern geriet und anschließend mit der entgegenkommenden 52-Jährigen aus Fischbachau und deren rotem Toyota kollidierte.

Die St2089 war in diesem Abschnitt für knapp eine Stunde voll gesperrt. Durch Kräfte der Feuerwehr und der Polizei konnte aber schnellstens eine Umleitung installiert werden und ein Verkehrschaos weitestgehend verhindert werden. Die beiden Frauen wurden durch den Rettungsdienst samt Notarzt versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.




Motorrad frontal gegen Auto

Am Mittwoch ereignete sich gegen 10:50 Uhr auf der Kreisstraße MB 22 zwischen Hundham und Bad Feilnbach kurz vor dem Feilnbacher Berg ein Verkehrsunfall. Ein 29-jähriger Echinger fuhr mit seinem Kraftrad der Marke BMW in Richtung Hundham und überholte einen vor ihm fahrenden Pkw. Hierbei übersah er den entgegenkommenden Audi einer 24-jährigen Frau aus Kolbermoor.

Es kam zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem der Motorradfahrer mittelschwer und die Audifahrerin leicht verletzt wurden. Beide mussten per Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 35.000 Euro, diese mussten von einem Abschleppdienst durch einenKran geborgen werden.

Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es zu einer etwa 45-minütigen Vollsperre der Kreisstraße.




Erfolgs-Coach bleibt

Fast hätte sie mit ihrem Team in der letzten Saison die Sensation geschafft: Hätte Corona nicht die Saison vorzeitig beendet, so wären die Chancen für Julijana Kancevic und ihre FireGirls auf den Meistertitel in der Regionalliga und einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga groß gewesen.

Denn was zunächst in der Saison 19/20 mit einer Neuformierung des Regionalliga-Teams mit größtenteils Eigengewächsen und einigen ehemaligen Bundesligaspielerinnen eher als Experiment mit dem Ziel Klassenerhalt gesehen wurde, stellte sich unter Kancevics Führung schnell als Erfolgsmodell heraus. Das von ihr zusammengestellte Team erwies als durchaus konkurrenzfähig und setzte sich zur Überraschung der Aiblinger Basketballfans und der Ligakonkurrenten schnell an der Tabellenspitze fest.

Die Weiterverpflichtung von Kancevic bewahrt für die TuS Bad AiblingFireballs in ungewissen Zeiten wenigstens ein Stück Kontinuität, denn „Juzze”, wie sie von den Aiblinger Fans genannt wird, war bei den Fireballs nicht nur als Jugendtrainerin tätig, sondern stand auch viele Jahre lang als Spielerin in der Bundesliga für Bad Aibling auf dem Parkett. Nach der Beendigung ihrer aktiven Spielerkarriere stand sie auch als Assistant-Coach des Bundesliga-Teams an der Seitenlinie.

Und auch für die kommende Saison hat sich die Fireballs-Trainerin viel vorgenommen. „Meine Ambitionen sind ziemlich hoch. Wir haben ein gutes Team und wollen auf jeden Fall wieder auf den vorderen Plätzen mitspielen”, sagt Kancevic zuversichtlich.

Foto: Batchfield




Crash auf dem Dorfplatz

Am Montagnachmittag gegen 14:50 Uhr kam es in Au zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw an der Kreuzung Gottschallinger Straße/Dorfplatz. Ein 30-Jähriger aus dem Landkreis Miesbach fuhr mit seinem silbernen VW Pick-Up auf dem Dorfplatz und wollte nach links in die Gottschallinger Straße abbiegen.

Dort wartete ein 50-jähriger Mann, ebenfalls aus dem Landkreis Miesbach mit seinem weißen Fiat Kleinwagen. Der 50-Jährige wollte nach links in den Dorfplatz abbiegen. Bei dem Abbiegevorgang des VW Pick-Up kam es, aus bisher ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß der beiden Pkw.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg, Rosenheimer Straße 40, 83098 Brannenburg, Tel.: 08034/ 9068-110, zu melden.

 




Alle Facetten der Jugendhilfe

Zwei Jahre lang lernten sechs Absolventen des Traineeprogramms für Fachkräfte der sozialen Arbeit alle Facetten der Jugendhilfe in Rosenheim kennen. Jetzt konnte ihr erfolgreicher Abschluss traditionell im Caritas Kinderdorf Irschenberg gefeiert werden. Bereits 2013 hatten sich Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe in Stadt und Landkreis Rosenheim für das von der Fachwelt viel beachtete und bis heute einzigartige Traineeprogramm  zusammengeschlossen.

Abgänger des Studiengangs Soziale Arbeit und Sozialarbeiter, die in der Jugendhilfe arbeiten möchten, sollten mit dem Kurs den perfekten Überblick und Einstieg in das Arbeitsfeld Jugendhilfe erhalten. Die Idee dahinter: Gemeinsam wollten sie dem Fachkräftemangel wirksam entgegensteuern und qualitativ hervorragend geschulte Fachkräfte an die Region binden. Im August konnte jetzt wieder ein umfassender Kurs mit Hospitationen, Workshops und Reflexionstreffen von insgesamt 296 Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Die Initiatoren und Organisatoren des Traineeprogramms für Berufseinsteiger ließen es sich daher nicht nehmen, mit ihren Leitungen bei einer kleinen Abschlussveranstaltung mit Zertifikatüberreichung im Prälat-Müller-Saal dabei zu sein.

 

Eine Auftaktveranstaltung mit 14 TeilnehmerInnen für den neuen Kurs hat bereits im Juli stattgefunden und verspricht eine positive Fortführung des Programms.




Komische Fragen am Waldrand

Am Montag gegen 18.00 Uhr, radelte eine 38-jährige Frau von Schliersee nach Fischbachau. Dazu nahm sie nach der Spitzingauffahrt den unbefestigten Radweg am Waldrand parallel zur Bundesstraße. Nach etwa 200 Metern wurde sie von einem Jogger, der ihr entgegenkam, angehalten und mit seltsamen Fragen konfrontiert. Als der Frau das immer unheimlicher wurde, brach sie das Gespräch ab und fuhr weiter in Richtung Fischbachau.

Eine etwa 65 Jahre alte Frau, die zur selben Zeit mit dem Fahrrad unterwegs war und aus einiger Entfernung das Geschehen beobachtete wird als wichtige Zeugin gesucht. Die beiden Frauen unterhielten sich noch kurz nach dem Vorfall. Wem ist während dieser Zeit noch etwas ungewöhnliches in diesem Bereich aufgefallen? Der Jogger trug eine lange dunkelblaue Jogginghose, ein dunkelblaues T-Shirt mit einer hellen Aufschrift auf Brusthöhe. Um eventuelle Missverständnisse auszuräumen wird auch der Jogger gebeten, sich bei der Polizei Miesbach unter 08025 299 0 zur melden.




Spaß auf Inlinern

Spaß auf Inlinern hatten junge Fans der flotten Rollen im Aiblinger Eisstadion. Hier bot der EHC Bad Aibling mit seinem Nachwuchsleiter Florian Zielinski den Ferienkindern die Möglichkeit einen lustigen Nachmittag zu verbringen. Unterstützt wurde der Programmpunkt durch die Stadtwerke Bad Aibling, die die Halle kostenfrei zur Verfügung stellten.

Animiert und betreut von den Jungtrainern Michael Hirmer und Christian Schönberger und Sepp Maier von den Aibdogs, konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit im Parcours und Slalom, bei einem kleinen Match im Inlinehockey oder beim gemütlichen Rundlauf – unter Einhaltung des Hygienekonzepts und der Abstandsregeln – ausleben. Text: Spohn

Fotos: Hirmer